| 1. Tag (29.10.2011): Beim Blick auf die Europakarte ist uns vor einiger Zeit aufgefallen,dass wir noch nie in Ungarn waren. Dazu passend hatte Lufthansa einen Flug für unter 100 Euro im Angebot gehabt. Also hieß es früh aufstehen an diesem Wochenende und pünktlich um 8:30 Uhr waren wir auch schon in Budapest. Mit dem Bus und der U-Bahn ging es schnurstracks in die Innenstadt zum Hotel direkt am Wahrzeichen Budapests:der Kettenbrücke. So früh morgens konnten wir noch nicht einchecken,also haben wir unser Gepäck an der Rezeption gelassen und uns ein nettes Café fürs Frühstück gesucht. Anschließend sind wir durch die Fußgängerzone Richtung der großen Markthalle gelaufen. Bevor wir die vielen Stände mit allen möglichen Lebensmitteln und Kleidung erkundet haben,sind wir auf die Galerie hochgefahren und haben die Halle und das Treiben auf uns wirken lassen. Wieder draußen haben wir die Elisabethbrücke aus der Nähe und den Gellértberg mit seiner Freiheitsstatue aus der Ferne betrachtet. Etwas müde vom frühen Aufstehen sind wir gegen Mittag zurück zum Hotel und haben uns,nachdem wir einchecken konnten,ein wenig ausgeruht. Vom Hotel ging es am Nachmittag zur St.-Stephans-Basilika. Leider konnte man nur einen ganz kleinen Teil besichtigen,da gerade eine Hochzeit vorbereitet wurde. Vorbei an der Oper sind wir über die Andrássy út,der Luxuseinkaufsstraße Budapests,bis zum Platz Oktogon. Dort haben wir ein sehr schönes Café gefunden,in dem uns aufgrund der großen Auswahl an Kuchen die Auswahl schwer gefallen ist. Da es mittlerweile dämmerte,sind wir zum Parlamentsgebäude an der Donau gelaufen,um das riesige,sehr schön beleuchtete Gebäude am Ufer zu bestaunen. Entlang des Flusses sind wir Richtung Kettenbrücke gelaufen,natürlich nicht ohne ein paar Fotostopps von der Brücke und dem auf der anderen Seite der Donau liegenden Burgberg zu machen. Bei mehr oder weniger traditionellem Essen haben wir den Abend in einem Restaurant in der Innenstadt ausklingen lassen.
2. Tag (30.10.2011): Dank der Zeitumstellungen konnten wir eine Stunde länger schlafen und haben nach dem Aufstehen das hervorragende Frühstück im Hotel genossen. Anschließend haben wir ausgecheckt,unser Gepäck aber noch im Hotel gelassen,um es nicht den ganzen Tag mit uns schleppen zu müssen. Der Rückflug nach Düsseldorf sollte nämlich erst gegen 20 Uhr abends sein. Vom Hotel sind wir über die Kettenbrücke nach Buda gelaufen. Nachdem wir die Schlange an der Schrägseilbahn gesehen hatten,haben wir uns entschieden,die paar Höhenmeter bis zum Palast auf dem Burgberg hochzulaufen. Oben angekommen haben wir erst einmal den fantastischen Blick über die Donau und die Stadt bestaunt. Nach einer Erkundungstour über das Palastgelände haben wir einen Blick auf Buda geworfen und sind danach ins Burgviertel gegangen. Bevor wir wieder runter zur Kettenbrücke sind,haben wir uns noch eine Weile an der Matthiaskirche und der Fischerbastei aufgehalten. Wieder zurück in Pest auf der anderen Seite der Donau sind wir über die Andrássy-Straße bis zum wohl berühmtesten Café Budapests gelaufen:New York Café. Nachdem wir dort nicht ganz günstig,dafür aber sehr stilvoll Kaffee getrunken haben,ging es an der Synagoge vorbei zurück Richtung Innenstadt. Nach einem Abstecher über den stark weihnachtlich angehauchten Markt haben wir unser Gepäck am Hotel abgeholt. Mit einer recht leeren U-Bahn und einem überfüllten Bus waren wir überpünktlich am modernen Flughafen,wo wir vor dem unspektakulären Flug zurück nach Düsseldorf noch etwas gegessen haben.
1. Tag (16.07.2011): Um 5:45 Uhr in der S-Bahn zum Flughafen macht man sich so seine Gedanken:Warum bieten die Fluglinien nicht auch mal günstige Wochenendverbindungen mit Abflug am Freitagabend an? Zu verschlafen,um das Thema weiter zu vertiefen,sitzen Manja und ich um kurz vor 7 Uhr im Flieger Richtung Spanien,genauer gesagt Richtung Madrid. Der Flug mit Lufthansa klappte reibungslos und es gab sogar ein warmes Frühstück. Am Flughafen in Madrid angekommen,haben wir uns mit der Metro auf den Weg in die Innenstadt gemacht. Da wir kaum Gepäck für eine Nacht hatten,sind wir an der Metrostation “Opera”ausgestiegen und haben uns mit Hilfe unseres Lonely Planets auf einen der Spaziergänge gemacht. Vom Palacio Real ging es vorbei an der Catedral de Nuestra Señora de la Almudena ins alte Madrid. Durch enge Gassen haben wir die beiden beeindruckenden Plätze “Plaza Mayor”und “Plaza de la Puerta del Sol”erkundet. Durch die Einkaufsstraßen sind wir am Convento de las Descalzas Reales angekommen und anschließend über den Boulevard “Gran Via”bis zum Plaza de España. Zwischenzeitlich war es auch schon Mittag und die Sonne brannte unerbittlich auf uns etwas übermüdete Touristen. Also sind wir zu unserem Hotel im Stadtteil Atocha aufgebrochen und haben nach einer Stärkung im Husa Paseo del Arte eingecheckt. Nach unserer Siesta waren wir gegen 19 Uhr im mittelalterlichen Madrid (“La Latina”) und haben die Gassen mit ihren Tapas-Bars erkundet. Eigentlich wollten wir etwas draußen essen,aber jeder nur erdenkliche Platz war besetzt. So haben wir uns zum Tapas-Bar-Hopping entschieden und gleich mehrere sehr gute Lokalitäten ausprobiert. Nachdem wir gestärkt waren,haben wir den Abend in einer peruanischen Bar ausklingen lassen.
2. Tag (17.07.2011): Frühstück bis 11 Uhr –das heißt für uns wir konnten ausschlafen und trotzdem ein sehr ordentliches Frühstücksbuffet genießen. Gegen Mittag haben wir ausgecheckt und sind über den Büchermarkt am botanischen Garten geschlendert. Dabei haben wir beschlossen,dem Real JardÃn Botánico einen Besuch abzustatten. In dem ca. 8 Hektar großen botanischen Garten gibt es tausende Pflanzen zu bestaunen. Immer noch nicht genug von Parks sind wir am Prado Museum und am Palacio de Cibeles vorbei in den Parque del Retiro,der an diesem wunderschönen Sonntagnachmittag von der Hälfte der Einwohner und allen Touristen der Stadt besucht wurde. Am kleinen See mit seinen Dutzenden Padelbooten haben wir ein Eis gegessen und anschließend den Park weiter erkundet. Am Palacio de Cristal sind wir umgedreht und haben den Park am nördlichen Ende verlassen,um dem Einkaufsviertel Salamanca einen Besuch abzustatten. Während wir die Calle de Serrano entlang geschlendert sind,mussten wir feststellen,dass alle Geschäfte am Sonntag geschlossen haben. Also sind wir abgedreht und ins Viertel Chueca gelaufen. Auf dem Plaza de Chueca haben wir schließlich ein Cafe gefunden,dass uns noch etwas zu essen machen wollte –der Rest hatte zwecks Siesta geschlossen. Gegen 17:30 Uhr mussten wir aufbrechen und sind mit der Metro Richtung Flughafen gefahren. Nach einem pünktlichen Flug mit Lufthansa (es gab wieder ein warmes Abendessen) sind wir um 22:30 Uhr wieder in Düsseldorf gelandet.
1. Tag (10.02.2011): Neuseeland wir kommen. Nachdem wir doch schon längere Zeit nicht mehr als eine Woche im Urlaub waren,sollte es heute für gut drei Wochen ans Ende der Welt gehen. Nach der Arbeit sind wir zum Düsseldorfer Flughafen gefahren,von wo wir mit Emirates über Dubai und Brisbane nach Auckland starten sollten. Mit einer guten Stunde Verspätung ging es auf die erste Etappe nach Dubai. Kurz nach dem Start hat uns der Pilot dank des starken Rückenwinds noch eine pünktliche Landung versprochen. 2. Tag (11.02.2011): Das meiste der Verspätung hatten wir wieder herausgeholt,so dass wir uns in Terminal 3 des Flughafens nun vier Stunden die Zeit vertreiben durften. Nachdem wir die Duty Free Geschäfte erkundet hatten,haben wir etwas gefrühstückt (ab vier Stunden Aufenthalt lädt Emirates dazu ein). Um 10:35 Uhr Ortszeit sind wir dann auf einen unspektakulären Flug Richtung Brisbane gestartet. 3. Tag (12.02.2011): Der Flug scheint ewig zu dauern. Nach ungefähr 24 Stunden Flug sind wir bei strahlendem Sonnenschein in Brisbane gelandet –das erste Mal nach dreieinhalb Jahren. Mehr als den Flughafen sollten wir aber nicht zu Gesicht bekommen –zwei Stunden später ging es auch schon wieder weiter nach Auckland. Dort sind wir gegen 15 Uhr gelandet und nach der Einreise ging es mit dem Bus in die Stadt zu unserem Hotel. Nach dem Checkin sind wir noch ein bisschen durch die Stadt gelaufen und nach einem kleinen Abendessen totmüde ins Bett gefallen. 4. Tag (13.02.2011): Heute stand erst einmal ausschlafen auf dem Programm bevor wir ausgiebig frühstücken waren. Über die Queen St sind wir bis zum Hafen gelaufen,wo die MS Deutschland (DAS Traumschiff) am Kreuzfahrtterminal lag. Demnach sollte es wohl einige Deutsche mehr in der Stadt geben. Nach einen Drink im Hafen haben wir uns auf Erkundungstour durch die Stadt begeben. Von der Queen St sind wir durch die Vulcan Lane mit ihren vielen Pubs zur Universität gelaufen. Im angrenzenden Albert Park haben wir eine kurze Pause gemacht,bevor es am Civic Theatre vorbei zur Auckland Town Hall ging. Nach der ganzen Lauferei sind wir auf den Sky Tower hochgefahren,um uns die Stadt und die Bucht einmal von oben anzuschauen. Beim Italiener im Hafen haben wir den Abend dann ausklingen lassen.
5. Tag (14.02.2011): Auf in den Norden. Nachdem wir unseren Mietwagen bei Thrifty abgeholt hatten,sind wir Richtung Cape Reinga –der fast nördlichsten Stelle der Nordinsel –gestartet. Am Nachmittag haben wir nach 420 km Fahrt schließlich den berühmten Leuchtturm erreicht. Da es am Cape Reinga keine Unterkünfte gibt,mussten wir wieder ein ordentliches Stück zurück fahren. Das haben wir jedoch nicht ohne einen Stopp auf den gewaltigen Sanddünen des Ninety Mile Beach gemacht. Am späten Abend sind wir in Pahia an der Bay of Islands angekommen. Nach dem Abendessen sind wir doch etwas müde ins Bett gefallen.
6. Tag (15.02.2011): Obwohl wir eigentlich ein bisschen ausschlafen wollten,sind wir doch früh aufgestanden,um in der Bay of Islands eine Bootstour zu machen. Obwohl auf der Tour Delfine versprochen wurden,haben wir die Suche erst einmal aufgeben und sind zum Hole in the Rock gefahren. Nachdem wir das “weltberühmte”Loch im Felsen bestaunt hatten,haben wir auf der Rückfahrt dann endlich einen Schwarm Delfine entdeckt,die anschließend immer wieder ums Boot geschwommen sind. Gegen Mittag haben wir eine der vielen Inseln angesteuert. Wer ein bisschen masochistisch veranlagt war,konnte bei knapp 30 Grad in der Mittagssonne auf einen Hügel kraxeln. Wir haben da lieber den Schatten eines Baumes am Strand für einen Mittagssnack genutzt. Nach der Rückkehr haben wir Pahia verlassen und sind an Auckland vorbei auf die Coromandel Halbinsel gefahren. Übernachtet haben wir in Thames.
7. Tag (16.02.2011): Nach dem Aufstehen ging es erstmal zum Supermarkt,wo wir ein paar Sachen fürs Frühstück eingekauft haben. Nach einem Picknick sind wir entlang der schönen Küstenstraße Richtung Coromandel gefahren. Dabei wurde das Wetter mit jedem Kilometer schlechter,so dass wir nach einem kurzen Stopp in Coromandel durch die Wolken auf die andere Seite der Halbinsel fahren mussten. Die Hoffnung auf besseres Wetter auf der Ostseite der Halbinsel wurde leider nicht erfüllt. So haben wir am Hot Water Beach,bei dem heißes Wasser direkt am Strand an die Oberfläche kommt,nur einen kurzen Zwischenstopp gemacht. Über Tauranga sind wir nach Rotorua am gleichnamigen See gefahren. Vor dem Abendessen haben wir noch ein paar Besorgungen im Supermarkt gemacht.
8. Tag (17.02.2011): Nach dem Aufstehen und Frühstück haben wir uns zum Lake Tarawera aufgemacht. Der See liegt am gleichnamigen Vulkan,der 1886 das letzte Mal ausgebrochen ist. Nach einem kurzen Spaziergang am See haben wir uns auf eine Wanderroute um den Blue Lake ganz in der Nähe begeben. Dort sind wir in knapp zwei Stunden einmal um den See gewandert. Ganz in der Nähe haben wir noch ein paar Redwood Trees bestaunt,die dort vor über hundert Jahren aus Kalifornien mitgebracht angepflanzt worden sind. Wieder in der Stadt sind wir in das sehr lohnenswerte Museum gegangen,in dem man einiges über den Vulkanausbruch und die Maorikultur erfährt. Wieder draußen sind wir entlang des Lake Rotorua spazierengegangen. folgt man dem Pfad kommt man immer wieder an heißen Quellen und rauchenden Schloten vorbei. Bevor wir den Tag beim Inder haben ausklingen lassen,sind wir noch ins Polynesian Spa gegangen und haben uns dort von den “Strapazen”der letzten Tage erholt.
9. Tag (18.02.2011): Erste Station des Tages war heute Wai-O-Tapu,einem Thermalpark südlich von Rotorua. Auf dem Weg dorthin haben wir uns noch ein paar blubbernde Schlammtümpel angeschaut. Anschließend ging es mit jeder Menge anderen Touristen zum Lady Knox Geyser,der mit ein bisschen Hilfe durch ein Stück Seife jeden Morgen pünktlich um 10:15 Uhr ausbricht. Nach dem Spektakel haben wir uns auf Erkundungstour durch den Park gemacht. Neben Schlammtümpeln,Schwefelbergen und rauchenden Schloten gab es auch einen großen kochenden See (Champagne Pool) zu sehen. Gegen Mittag sind wir Richtung Taupo aufgebrochen. Die Stadt liegt am gleichnamigen,größten See Neuseelands. Nach dem Checkin im Motel sind wir schnurstracks zum Flughafen der Stadt gefahren. Dort wollte ich mich nach einen Skydive für den morgigen Tag erkunden. Wie es aber so sein sollte,saß ich nach einer kurzen Einweisung 30 Minuten später schon im Flugzeug. Nach knapp 20 Minuten waren wir auch schon auf unserer Absprunghöhe:15.000 Fuß. In atemberaubenden 60 Sekunden ging es mit 200 km/h im freien Fall Richtung Erde,bevor der Fallschirm uns abgebremst hat. Nach einem kurzen Gleiten waren wir wieder am Boden. Ein wahnsinniges Erlebnis! Nachdem ich meine DVD vom Sprung erhalten habe,sind wir in die Stadt gefahren,um dort etwas zu essen. Nach der Stärkung sind wir noch ein wenig am See spazieren gegangen.
10. Tag (19.02.2011): Vulkane wir kommen. Am südlichen Ende des Lake Taupo befinden sich gleich drei Vulkane:Tongariro,Ngauruhoe und Ruapehu. Zuerst sind wir nach dem Frühstück jedoch entlang des Sees bis Turangi gefahren. Auf der Strecke kamen uns hunderte Läufer des jährlichen Great Lake Relay Laufs entgegen. Nach einem kurzen Stop in Turangi sind wir Richtung Süden über die Desert Road entlang der drei Vulkane gefahren. Leider waren alle drei fast komplett in Wolken gehüllt. Aber wir sollten nicht aufgeben. Also sind wir südlich des letzten Vulkans auf die andere Seite gewechselt und wieder Richtung Norden zum Skigebiet Whakapapa gefahren. Auch jetzt wollten die Wolken einfach nicht weichen. Also haben beschlossen,den Taranaki Falls Walking Track zu machen. Der ca. 6 km lange Rundweg führt zu den gleichnamigen Wasserfällen,bei denen der Wairere Stream über eine 20 m hohe Lavakante in die Tiefe stürzt. Unterwegs haben wir dann zumindest einen der Vulkane –Mt Ruapehu –praktisch wolkenlos gesehen. Mt Ngauruhoe –oder nach Herr der Ringe auch Mt Doom genannt –hat sich weiter in Wolken gehüllt. Nach der Wanderung sind wir zu unserer Unterkunft in Ohakune gefahren und haben in dem kleinen Skiort zu Abend gegessen.
11. Tag (20.02.2011): Nach der Begegnung mit den Zeugen Jehowahs und einem Frühstück im Café Utopia (bestand kein Zusammenhang) wollten wir von Ohakune noch einmal zum Ruapehu hochfahren. Während jedoch unten strahlend blauer Himmel war,war der Berg in Wolken gehüllt. Also sind wir Richtung Westen nach Wanganui am Meer gefahren. Nachdem wir die nette Innenstadt erkundet hatten,sind wir zum letzten Ziel auf der Nordinsel aufgebrochen:Wellington. Bevor wir das Auto wieder abgegeben haben,sind wir noch auf den Mt Victoria hoch gefahren,um von dort einen wunderschönen Blick auf die Stadt und die Bucht zu genießen. Vor dem Abendessen auf der Cuba St haben wir die Innenstadt und die Waterfront ein wenig erkundet.
12. Tag (21.02.2011): Die Sonne lacht und wir machen uns auf den Weg Wellington zu erkunden. Nach dem Frühstück sind wir mit der Cable Car hoch zum botanischen Garten gefahren. Von dort hat man einer wunderschönen Blick auf die Innenstadt und die Bucht. Nachdem wir die Aussicht genossen hatten,sind wir zum Carter Observatory. Leider finden Live-Sterngucksessions nur samstagabends statt. Durch den botanischen Garten sind wir wieder zurück in die Stadt gegangen. Wieder in der Stadt haben wir uns in den Mittagstrubel rund um den Lambton Quay gestürzt. Nach einer Pause haben wir das Regierungsviertel mit dem Parlamentsgebäude (dem sogenannten Bienenkorb) und die Victoria University erlaufen. Von dort ging es an die Waterfront,wo wir bei kaffee eis ein Eis essen waren (was auch sonst). Weiter am Wasser entlang sind wir bis zum Strand von Wellington an der Oriental Parade gelaufen. Wieder zurück im Hotel haben wir uns frisch gemacht und waren bei einem sehr guten italienischen Restaurant (Scopa) essen.
13. Tag (22.02.2011): Nachdem wir die letzten Tage strahlenden Sonnenschein hatten,hat uns heute leider das schöne Wetter verlassen. Also haben wir erst einmal ausgiebig bei Starbucks gefrühstückt. Anschließend sind wir zur Waterfront gelaufen und ins Museum Te Papa gegangen. Auf sechs Etagen wird hier im nationalen Museum Neuseelands die Geschichte des Landes sowie die Flora und Fauna gezeigt. Am frühen Nachmittag waren wir wieder draußen und sind in einem Food Court Mittagessen gewesen. Dabei haben wir von dem schweren Erdbeben in Christchurch gehört. Mal schauen,ob sich das auf unsere Reisepläne auswirkt. Da sich das Wetter nicht bessern wollte,waren wir Souvenirs und Klamotten kaufen. Am Abend haben wir unsere Sachen für den doch recht frühen Flug morgen nach Nelson gepackt.
14. Tag (23.02.2010): Früh aufstehen stand auf dem Programm. Sehr früh sogar. Um 6:30 Uhr sind wir mit dem Taxi zum Flughafen gefahren und haben für den Flug nach Nelson eingecheckt. Leider war dieser fast 90 Minuten verspätet,so dass wir erst um 9:30 Uhr auf den kurzen Flug gestartet sind. Leider haben die Wolken die Sicht auf die Cook Strait und die Marlborough Sounds versperrt. Gegen 11 Uhr waren wir mit unserem Mietwagen bei bestem Wetter auf dem Weg Richtung Abel Tasman National Park. Über eine Schotterpiste haben wir uns zum Totaranui Strand gekämpft. Vom fast menschenleeren Strand sind wir durch einen Waldweg in die nächste wunderschöne Bucht (Goat Bay) gewandert. Am frühen Abend sind wir wieder aufgebrochen und über den recht steilen Takaka Pass in die Metropole Murchinson (knapp 1.000 Einwohner) gefahren.
15. Tag (24.02.2011): In der Nähe von Murchinson liegt die Buller Schlucht,über die eine schmale Hängebrücke für Fußgänger führt. Auf der anderen Seite sind wir ein bisschen entlang der Schlucht und durch den Wald gewandert,bevor es wieder mit dem Auto nach Westport ging. Gegen Mittag hatten wie die Stadt an der Westküste (wo auch sonst) erreicht und nach einem Mittagssnack ging es weiter nach Süden. Vorher haben wir jedoch noch eine Seelöwenkolonie in der Nähe von Westport beobachtet. Auf dem Weg zur nächstgrößeren Stadt –Greymouth –liegt noch Punakaiki mit seinen berühmten Pancake Rocks und Blowholes. Außer einem Tankstopp in Greymouth haben wir bis Hokitika,wo wir am Abend angekommen sind,nicht mehr angehalten.
16. Tag (25.02.2011): Nach dem Frühstück im Motel sind wir in der Jade-Hauptstadt auf Schnäppchenjagd gegangen und natürlich auch fündig geworden. Anschließend sollte es eisig werden. Nach gut zwei Stunden Fahrt haben wir den Franz Josef Gletscher erreicht. Der gewaltige Gletscher reicht praktisch direkt bis an den Regenwald ran. Da am Gletscher das Wetter nicht so gut war,sind wir nicht direkt bis an den Gletscher gelaufen,sondern haben uns mit ein paar Fotos aus der Ferne begnügt. Aber wir hatten ja noch eine zweite Chance am Fox Gletscher. Bevor wir diesen jedoch angesteuert haben,sind wir am Lake Murchinson wandern gewesen. Diesmal sind wir bis direkt an den gewaltigen Rand des Gletschers gelaufen,den man in gut 20 Minuten vom Parkplatz erreichen kann. Leider waren die Spitze des Gletschers und die umliegenden Berge in Wolken gehüllt,so dass sich auch ein Flug über die Gletscher bis zum Mt Cook,dem höchsten Berg Neuseelands,nicht gelohnt hätte. Am frühen Abend haben wir unsere Unterkunft in Haast angesteuert. Nach dem Abendessen haben wir den wunderschönen Sonnenuntergang vom Strand bestaunt. Ebenso eindrucksvoll war dann nachts der ungetrübte Blick auf die Milchstraße mit ihren Millionen von Sternen.
17. Tag (26.02.2011): Heute haben wir die Westküste verlassen und sind über den Haast Pass vorbei an sehr schönen Wasserfällen und Gebirgsflüssen zum Lake Wanaka gefahren. Der Lake Wanaka sowie der Lake Hawea haben beide tiefblaues Wasser. In Wanaka haben wir eine Mittagspause eingelegt und sind dann über die Cardrona-Gebirgsstraße mit beeindruckenden Ausblicken unter anderem auf Queenstown in die historische Goldgräberstadt Arrowtown gefahren. Das recht hübsche Städtchen war am Samstagnachmittag ein wenig überlaufen und nach einem Eis haben wir die letzten Kilometer nach Queenstown zurückgelegt. Nach dem Checkin in unsere Unterkunft haben wir die überschaubare aber schöne Innenstadt von Queenstown erkundet. Am Abend waren wir beim Thai essen und anschließend in einem Irish Pub etwas trinken.
18. Tag (27.02.2011): Heute sollte ein ruhiger Tag werden –und das in der Stadt,wo das Bungy Jumping erfunden wurde und es jede nur erdenkliche Freizeitaktivität gibt. Als erstes sind wir mit der Gondola Skyline ungefähr 400 Meter hoch über Queenstown gefahren,um von dort einen fantastischen Blick auf die Stadt,den Lake Wakatipu und die umliegenden Berge zu genießen. Wieder in der Stadt gab’s einen Mittagssnack und anschließend ging es in diverse Souvenirgeschäfte. Vor dem Abendessen haben wir uns in unserer Unterkunft frisch gemacht und waren dann direkt am See Steaks essen.
19. Tag (28.02.2011): Nach dem Checkout aus unserer Unterkunft haben wir den südlichsten Punkt unserer Reiseroute wieder verlassen. Zuvor haben wir uns aber noch bei Starbucks einen Coffee to go besorgt und etwas nördlich von Queenstown an DER Bungy Jumping-Brücke schlechthin gepicknickt. 1988 wurde hier an der Brücke das Bungy Dumping erstmals ausprobiert bzw. erfunden. Mit einer kurzen Pause an den ein paar Wasserfällen haben wir am Nachmittag den Lake Pukaki erreicht. Von hier sollte man den Mt Cook sowie den Mt Tasman sehen können. Leider waren beide wieder in Wolken gehüllt,so dass es wohl endgültig nichts aus dem berühmten Berg werden sollte. Weiter ging’s zum Lake Tekapo,wo wir zuerst zum Observatorium auf dem Mt John gefahren sind. Von oben hat man einen Rundumblick auf den See und die umliegenden Berge. Leider war es doch recht bewölkt und so haben sich die Berge nicht besonders gut im türkisfarbenene Wasser des Sees gespiegelt. Wieder unten haben wir die winzige Kirche mit herrlichem Blick auf den See besucht. Bis zu unserer Unterkunft in Fairlie waren es noch gut 40 km,so dass wir dort am Abend angekommen sind. Nachdem wir das Auto am Motel abgestellt hatten,waren wir im einzig geöffneten,aber deswegen wohl sehr gut besuchten Restaurant essen –der Old Library.
20. Tag (01.03.2011): Letzter Tag in Neuseeland. Nach dem Aufstehen haben wir noch in Fairlie gefrühstückt und sind dann Richtung Christchurch gestartet. Wir hatten uns entschieden die Scenic Inland Route zu nehmen,die direkt entlang der Berge führt. Gegen Mittag waren wir im Peel Forest ein wenig wandern. Auf der Höhe des Mt Hutt wollten wir ins gleichnamige Skigebiet fahren,um von oben einen Blick auf die Canterbury Ebene zu bekommen. Leider ist die Straße fast 14 km lang und nicht geteert. Das war dann doch ein wenig zu viel für unseren kleinen Hyundai Getz. Stattdessen haben wir an der mächtigen Rakaia Schlucht gepicknickt. Von dort sind wir direkt zum Flughafen in Christchurch gefahren und haben in unser Hotel eingecheckt. Nach dem Checkin wollten wir ins Antartic Centre,welches wegen des Erdbebens leider geschlossen hatte. So haben wir unseren Mietwagen zurückgebracht und etwas am Flughafen gegessen. Danach sind wir früh schlafen gegangen –schließlich mussten wir um 3:45 Uhr wieder aufstehen. Gegen kurz vor 23 Uhr sind wir aber noch einmal wachgerüttelt worden –ein Nachbeben der Stärke 4,6.
21. Tag (02.03.2011): Dank Zeitverschiebung waren wir fast zur gleich unmöglich frühen Zeit in Brisbane wie wir in Christchurch gestartet sind. Vom Flughafen sind wir mit dem Zug in die Stadt gefahren und haben unsere Rucksäcke bei unseren Unterkunft in South Brisbane abgegeben. Danach waren wir erst einmal in West End frühstücken,wo uns zuerst ein Wasser gebracht wurde. Sahen wir wirklich so geschafft aus? Gestärkt und hydriert sind wir bei tropisch,schwülem Wetter Richtung Innenstadt gelaufen und haben erkundet,was sich in den letzten drei Jahren so alles verändert hat. Kaum zu glauben,aber der unterirdische Busbahnhof war fertig und keine Baustelle mehr. In der Myer Mall auf der Queen St haben wir etwas zu Mittag gegessen. Anschließend haben wir den Nachmittag in South Bank verbracht und sind am Abend recht früh schlafen gegangen.
22. Tag (03.03.2011): Ausschlafen und ein gutes australisches Frühstück. Damit hat der Tag schon einmal gut angefangen. Anschließend ging’s zu Fuß in die Stadt,wo wir die Geschäfte auf und um der Queen St erkundet haben. Gegen Mittag haben wir einen Spaziergang durch den Botanical Garden gemacht,wo noch einiges durch die Flut beschädigt war. Danach haben wir uns mit meinen Eltern getroffen,die ihre Australienrundreise in Brisbane beenden sollten. Gemeinsam sind haben wir etwas zu Mittag gegessen. Eigentlich wollten wir mit der Fähre zur University of Queensland fahren. Leider waren die meisten Anleger noch durch die Flug beschädigt,so dass wir den Bus genommen haben. Dort angekommen haben wir den Campus erkundet und Kaffee getrunken. Dort hat sich nicht viel geändert –lediglich ist das Unigelände um ein paar Gebäude gewachsen. Wieder zurück in der Stadt haben wir uns fürs Abendessen fertiggemacht. In einem gar nicht australischen Restaurant bzw. Bar,dem Belgium Café,haben wir Fish &Chips gegessen und dabei verschiedene belgische Biersorten ausprobiert. Als wir wieder gehen wollten,hatte es angefangen zu regnen,so dass wir ein Taxi zur unserer Unterkunft genommen haben.
23. Tag (04.03.2011): Immer noch Regen. Die Regenzeit hat Brisbane voll im Griff. Nachdem wir gefrühstückt haben,haben wir beschlossen,ein Auto zu mieten und mit diesem ans Meer zu fahren. Nach gut einer Stunde waren wir schließlich in Surfers Paradise angekommen,wo es aufgehört hatte zu regnen. So waren wir ein bisschen am Strand,bevor wir etwas zu Mittag gegessen haben. Noch ein bisschen die Stadt erkundet und dann sind wir wieder Richtung Brisbane aufgebrochen. Für den Rückweg haben wir wegen eines Unfalls auf der Strecke fast doppelt so lange gebraucht und es gerade noch rechtzeitig zur Autovermietung geschafft. Noch ein bisschen Shoppen und dann sind wir zum West End gefahren,wo wir beim Inder zu Abend gegessen haben. Anschließend haben wir den Abend in der Archive Bar ausklingen lassen und uns von meinen Eltern verabschiedet,die am nächsten Morgen zurück nach Deutschland fliegen sollten.
24. Tag (05.03.2011): Während des Frühstücks im Three Monkeys Café hat es noch einmal kräftig geregnet,dann haben sich die dunklen Wolken ein bisschen verzogen. Vom Viertel South Bank sind wir bis zum Botanical Garden gelaufen. Von dort ging es durch die Stadt bis zum Fortitude Valley bzw. Chinatown. Zurück ging es entlang des Flusses über den Riverside Walk. Am Abend waren wir bei Nando’s essen und noch etwas auf der Boundary St trinken,bevor wir zurück zur Unterkunft gelaufen sind.
25. Tag (06.03.2011): Nach dem Pflichtprogrammpunkt Frühstück sind wir in die Stadt gelaufen und von dort mit dem Bus zum Lone Pine Koala Sanctuary gefahren. In dem Park gibt es,wie der Name schon sagt,hunderte Koalas verschiedener Altersklassen. Aber auch andere mehr oder weniger einheimische Tiere,wie Kängurus und Schafe gibt es zu beobachten oder auch zu streicheln. Am Nachmittag waren wir wieder in der Stadt und sind eine Station mit der CityCat (Fähre) Richtung Southbank gefahren. Am Abend waren wir auf der Queen St essen und haben anschließend unsere Rucksäcke bei der Unterkunft abgeholt. Von dort ging es mit dem Taxi Richtung Flughafen,wo wir feststellen mussten,dass unser Flug auf 4 Uhr morgens verspätet war. Natürlich geht in so einem Fall alles ganz schnell und wir waren innerhalb von 15 Minuten durch alle Kontrollen.
26. Tag (07.03.2011): Nachdem sich das Terminalgebäude stark geleert hatte,war nur noch unser Flug auf der Anzeigetafel und um 3:30 Uhr hat das Boarding begonnen. Etwas verwundert waren wir,da sich nur gut 100 Leute am Gate eingefunden hatten. Waren die anderen etwa im Terminal verloren gegangen? Nach dem wir unsere Plätze am Notausgang eingenommen hatten,hieß es wenige Minuten später “Boarding completed”. Ein Blick nach vorne und hinten zeigte dann nur ganz vereinzelt Personen. So konnten wir es uns nach dem Abendessen bequem machen und auf einer Viererreihe in der Mitte bis Singapur schlafen. In Singapur angekommen hatten wir einen Teil der Verspätung wieder aufgeholt –dafür wurde der Flieger jetzt richtig voll,so dass wir wieder auf unsere angestammten Plätze mussten. Der Flug nach Dubai war recht unspektakulär. Dort mussten wir uns auch ein bisschen beeilen,weil wir nur 45 Minuten für den Wechsel des Fliegers Zeit hatten. Gegen 20 Uhr waren wir dann wieder in Düsseldorf und sind doch etwas müde ins Bett gegangen. 1. Tag (19.06.2010): Früh aufstehen ist mal wieder angesagt,denn es soll nach Rom gehen. Von Düsseldorf sind wir um 7:45 Uhr in die italienische Hauptstadt zu einem Wochenend-Trip aufgebrochen. Gegen 10 Uhr waren wir schließlich angekommen und haben uns entschlossen,den einfachen Bus zum Bahnhof Termini zu nehmen. Irgendwie kam dieser dann doch nicht wie im Fahrplan vermerkt,worauf wir einen privaten Busshuttle für 15 EUR (inkl. Rückfahrt) genommen hatten. Da wir für eine Nacht quasi kein Gepäck hatten,haben wir uns direkt auf Erkundungstour durchs Forum Romanum begeben. Bei wunderschönem Sommerwetter hatten wir das meiste nach gut zwei Stunden erkundet. Da im Eintrittspreis fürs Forum Romanum auch das Kolosseum enthalten ist,haben wir uns entschlossen,letzteres auch noch anzugucken. Praktischerweise konnte wir an der gigantischen Schlange vorm Kolosseum vorbeilaufen und direkt ins Innnere der Arena. Nach einem Rundgang auf beiden Ebenen und ein paar Fotostopps später sind wir erstmal ins Hotel gefahren,um uns frisch zu machen. Vom Hotel ging es mit einem Gelati-Stopp (nur 2 Euro für zwei riesige Eiskugeln) über den Tiber zum Piazzo del Popolo,wo wir durch die Fussgängerzone bis zur Spanischen Treppe gelaufen sind. Genau rechtzeitig waren wir für das italienische Militärorchester,welches u.a. die italienische Nationalhymne dort gespielt hat. Zum Abendessen haben wir in einer Nebenstraße ein sehr nettes Restaurant entdeckt,wo wir natürlich italienisch –in diesem Fall Pizza –essen waren. Vorbei am völlig überfüllten Trevi-Brunnen sind wir zum Pantheon gelaufen. Da die Kirche leider schon geschlossen war,haben wir am Piazza Navona den Abend ausklingen lassen. 2. Tag (20.06.2010): Nachdem wir die ganze Woche über früh aufgestanden sind,haben wir heute erstmal bis 10 Uhr geschlafen,um anschließend im Hotel zu frühstücken. Nach dem Checkout wollten wir uns den Petersdom anschauen,wo allerdings der Papst gerade eine Messe gehalten hatte. Also haben wir auf dem Petersplatz gewartet und wollten eigentlich nach dem Ende der Messe in den Dom. Beim Warten auf den Einlass hat es allerdings einen ordentlichen Regenschauer gegeben,so dass wir bis auf die Knochen nass waren. Praktischerweise hatten wir ja noch ein paar Wechselklamotten dabei,so dass wir uns umziehen konnten. Allerdings wollten wir uns dann nicht wieder in die Schlange anstellen,um beim nächsten Schauer den ganzen Tag in nassen Klamotten laufen zu müssen. Also haben wir uns mit der U-Bahn auf den Weg in die Stadt gemacht und dort erstmal eine Kleinigkeit zu Mittag gegessen. Kurz vor Beginn des Italien-Neuseeland WM-Spiels haben wir uns noch das Pantheon von innen angeschaut,bevor es dann mit dem Bus zurück zum Flughafen ging. Beim Checkin waren wir etwas verwundert über die Platzreihe (40),aber Air Berlin hat uns mit einem großen A330 zurück nach Düsseldorf geflogen,wo wir kurz vor Mitternacht wieder zuhause waren. 1. Tag (13.02.2010): Heute sollte ein denkwürdiger Tag werden. Vor ein paar Monaten haben wir bei Ryanair einen Flug nach Marokko gebucht. Somit sollte zumindest ich in den Genuß kommen,alle Kontinente in einem Reisepass zu vereinen. Zuvor mussten wir aber sehr früh aufstehen,da unser Flug schon um 07:00 Uhr von Weeze starten sollte. Nach knapp vier Stunden Flug sind wir in Agadir gelandet und mussten erst einmal die Einreiseformalitäten erledigen (schwierig wenn es nirgendwo einen Kugelschreiber zum Ausleihen gibt). Irgendwann hatten wir dann aber den Stempel im Reisepass und sind mit dem Taxi zum Hotel gefahren. Schon etwas älter und in zweiter Reihe zum Strand gelegen,waren die Zimmer nichts besonderes aber doch okay. Schließlich mussten wir dank der Einlösung meiner Flugmeilen auch nichts für die vier Tage im Hotel bezahlen. Nach einem kurzen Power Nap sind wir bei strahlendem Sonnenschein und gut 20 Grad zur Strandpromenade gelaufen und haben dort das erste Eis des Jahres gegessen. Danach haben wir uns den ganzen Nachmittag an der Promenade bzw. am Strand aufgehalten und haben am Abend das Essen im Hotel ausprobiert. Letzteres war im Hotelpreis inbegriffen und dementsprechend fade. Aber einem geschenkten Gaul schaut man ja bekanntlich nicht ins Maul.
2. Tag (14.02.2010): Nachdem wir gestern zu einer unmenschlichen Zeit aufstehen mussten,konnten wir heute richtig ausschlafen und haben dementsprechend auch das Frühstück im Hotel verpasst. Auf dem Weg in die Stadt wurden wir genötigt ein paar Beutel Tee für ein paar Dirham zu kaufen. Trotz endloser Verhandlung sind wir immer noch der Meinung,einen „sehr guten“ Preis bezahlt zu haben. Anschließend sollte es aber endlich etwas zu essen geben. Also haben wir im Reiseführer nach einem netten Cafe gesucht und dies auch nicht weit entfernt gefunden. Nach einem großen Sandwich waren wir noch in der angeschlossenen Bäckerei,um für umgerechnet ein paar Cent sehr leckere Kuchenteile zu erstehen. Mit Kuchen bewaffnet sind wir runter zum Strand gelaufen und haben die recht lange Strandpromenade erkundet. Von dort ging es Richtung Souk,dem eigentlichen Markt Agadirs. Dort war entsprechend viel los und als Tourist muss man sich jeden Teppich,Schrank,Tee oder Gewürz erklären lassen (und am besten direkt kaufen). Mit dem Taxi sind wir zurück zum Hotel,um uns ein wenig zu erholen bevor es am Abend wieder ans Meer gehen sollte. Dort haben wir bei einem Italiener (nicht ganz marokkanisch) zu Abend gegessen.
3. Tag (15.02.2010): Da es heute morgen geregnet hat,haben wir etwas länger geschlafen und das Frühstück im Hotel ausprobiert. Nachdem daraufhin die Sonne wieder zum Vorschein kam,sind zuerst in der Stadt zu einem sehr kleinen,schönen Park gelaufen. Von dort ging’s über unsere favorisierte Bäckerei zurück Richtung Meer. Die Promenade geht an einem Ende in die neu gebaute Marina über. Nachdem wir uns diese angeschaut haben,haben wir uns in einem Cafe zu Tee und Kaffee niedergelassen. Aufgrund eines Schauers haben wir dort dann auch ein bisschen mehr Zeit als erwartet verbracht. Zum Abendessen haben wir noch einmal das Hotel ausprobiert,aber da keine Besserung zu erkennen war,beschlossen,nicht mehr dort zu essen.
4. Tag (16.02.2010): Regen,Regen,Regen. In einer kurzen Regenpause haben wir uns dann vom Hotel in die Stadt aufgemacht. Auf der Suche nach einem offensichtlich sehr schönen Bistro/Cafe sind wir von einem Regenschauer überrascht worden. Trotz Regenschirm mussten wir uns erst einmal unterstellen. Nachdem der Regen wieder nachgelassen hat,haben wir uns auf die verzweifelte Suche nach dem Bistro gemacht. Als wir schon aufgegeben hatten (der merkwürdigen Straßenführung sei Dank) standen wir plötzlich vorm Cafe. Also schnell rein bevor es wieder angefangen hatte zu regnen. Ein Sandwich und ein paar Tee später ging’s von dort zurück zum Hotel. Am Abend wollten wir eigentlich marokkanisch essen gehen,wurden aber vom Regen überrascht und hatten die Wahl vor einem italienischen Restaurant zu warten oder einfach dort essen zu gehen. Nach einigen Minuten des Überlegens wurden wir durch den stärker werdenden Regen überzeugt,einfach noch einmal Pizza zu essen.
5. Tag (17.02.2010): Nach einem kurzen Frühstück um 7:00 Uhr morgens im Hotel sind wir mit dem Taxi zum Flughafen gefahren. Dort angekommen hat es auch schließlich aufgehört zu regnen. Direkt zum Gate konnten wir allerdings nicht –entgegen der Ankündigung von Ryanair muss man trotz Web Checkin sich erst eine 3/4 Stunde am Schalter anstellen,um dort einen Stempel auf seinen Boarding Pass zu erhalten. Nachdem wir den hatten,hätten wir durch die Ausreisekontrolle gekonnt –wenn denn jemand zum Abstempeln des Reisepasses dagewesen wäre. Als nach 15 Minuten sich ein Grenzbeamter erbarmte,meinte dieser man müsse zuerst die Einreisekarte ausfüllen (das Problem mit dem fehlenden Kugelschreiber sollte uns hier wieder einholen). Sehr merkwürdig. Schließlich sind wir dann aber doch mit einer kleinen Verspätung Richtung Weeze gestartet,wo wir gegen 15:00 Uhr gelandet sind. Dear friends, I wish you all a Merry Christmas and a Happy New Year. This year happended quite a lot –especially in terms of travelling. So check out my blog to see which exciting destinations I have been exploring. Have a great,healthy and successful 2010. Cheers, Christian 1. Tag (20.11.2009): Dieses Wochenende sollte es zur jährlichen Aussie-Reunion gehen. Nach Hamburg war diesmal Oslo das Ziel,was Mitte November vielleicht nicht das naheliegendste Ziel ist. Nichtsdestotrotz ging es um 21 Uhr mit Norwegian Airlines von Düsseldorf in die norwegische Hauptstadt. Dort angekommen gab es die erste Überraschung:Fabienne und Bea waren schon da,die Fraktion aus München musste jedoch wegen eines Triebwerkbrandes wieder umdrehen und sollte erst nach Mitternacht landen. Also sind wir schon mal mit dem Zug in die Stadt gefahren und haben unser Zimmer im Hostel bezogen. Anschließend sind wir in eine Kneipe in der Umgebung gegangen,wo gegen 2 Uhr auch die Bruchpilotenfraktion eingetroffen ist. Da um 3 Uhr in Norwegen Sperrstunde ist,mussten wir ins Hostel umziehen und haben dort noch bis gegen 5 Uhr in alten Zeiten geschwelgt. 2. Tag (21.11.2009): Nach einer kurzen Nacht sind wir um 11 Uhr aufgestanden und haben uns erstmal im naheliegenden Supermarkt mit Frühstück versorgt und dabei festgestellt,dass nicht nur der Alkohol in Norwegen teuer ist. Anschließend sind wir durch die Innenstadt zum Wasser gelaufen und haben dort die neue Oper bewundert. Bei dem futuristischen Gebäude kann man über das Dach laufen und hat so einen super Ausblick auf die Bucht bzw. den Fjord. Als nächstes stand die Fußgängerzone „Johans gate“ auf dem Programm. Noch schnell ein paar Souvenirläden besucht,bevor wir kurz vorm Schloss wieder Richtung Wasser abgedreht sind. Dort gab’s den obligatorischen Fotostopp vorm Nobelpreishaus. Nachdem wir nun ein bisschen durchgefroren waren,sind wir eingekehrt und haben für 10 EUR eine Irish Hot Chocolate getrunken. Aufgewärmt sind wir danach direkt in ein Restaurant umgezogen und haben dort zu Abend gegessen. Da es noch recht früh am Abend war,sind wir zum Hostel zurückgegangen und haben dort etwas getrunken. Vor Mitternacht sind wir dann in die Innenstadt aufgebrochen,wo wir fast bis zur üblichen Sperrstunde geblieben sind.
3. Tag (22.11.2009): Checkout war 11 Uhr,also mussten wir etwas früher aufstehen. Zum Frühstück sind wir in ein nettes Bistro gefahren und haben es dort bis 14:30 Uhr ausgehalten. Anschließend haben wir unser Gepäck am Hostel eingesammelt und sind zum Bahnhof gefahren. Dort haben wir in einem Cafe einen Mann entdeckt,der doch tatsächlich seine Schreibmaschine (Vorgänger des Computers ) aufgebaut hatte und dort wohl sein Lebenswerk zu Papier brachte. Gegen 16 Uhr waren wir am Flughafen,von wo ich eine Stunde später Richtung Düsseldorf gestartet bin.
1. Tag (29.08.2009): USA wir kommen. Bevor wir allerdings ankommen sollten,stand uns noch ein Flug über London und Vancouver bevor. Um 5:30 Uhr ging es mit dem Bus zum Flughafen Düsseldorf und knapp drei Stunden später waren wir schon in London Heathrow. Nach einem Frühstück sind wir gegen 11 Uhr von dort mit Air Canada Richtung Vancouver gestartet. Der gut neun Stunden lange Flug verging eigentlich recht schnell –auch dank des fantastischen Ausblicks auf Grönland und dessen Gletscher. In Vancouver angekommen durften wir schon in die Vereinigten Staaten von Amerika einreisen und nach einem kurzen Flug sind wir am Domestic Terminal in San Francisco angekommen. Nach kurzer Suche hatten wir auch unseren Shuttle-Bus zum Crowne Plaza Hotel gefunden,wo wir die erste Nacht verbracht haben.
2. Tag (30.08.2009): Dank der Zeitverschiebung mussten wir erst um 18 Uhr deutscher Zeit (9 Uhr kalifornischer Zeit) aufstehen. Vom Hotel ging es wieder zum Flughafen und von dort mit der Flughafenbahn zu den Autovermietstationen. Im Parkhaus angekommen durften wir uns einen der Wagen aussuchen,bei denen der Schlüssel steckte. Also haben wir einen SUV (Toyoto Highlander) genommen und sind Richtung San Francisco gefahren. Auf dem Weg haben wir gefrühstückt und gegen Mittag waren wir an der Golden Gate Bridge,wo wir feststellen mussten,dass die Brücke wie so oft in Nebel gehüllt war. Also sind wir direkt weiter nach Muir Woods. Der Park war am Sonntag recht überlaufen und so haben wir uns entschlossen,Richtung Yosemite National Park aufzubrechen. Kurz vor dem Ziel mussten wir feststellen,dass eine der zwei Straßen,die in den Park führen,wegen eines Feuers gesperrt waren. Also mussten wir umdrehen und einen Umweg fahren,um doch noch in den Park zu gelangen. Im Curry Village (dem Parkzentrum) angekommen,haben wir unser Zelt für die Nacht bezogen und unsere Lebensmittel brav in den bereitgestellten Bärenboxen verstaut. Wir wollten doch keinen nächtlichen Besuch bekommen. Anschließend haben wir noch etwas im Curry Village Pavillion zu Abend gegessen.
Route:San Francisco ->Golden Gate Bridge ->Yosemite N.P. (250 mi / 400 km) 3. Tag (31.08.2009): Juchu,es gab keinen nächtlichen Bärenbesuch und unsere Essensvorräte sind auch noch unangetastet. Nach dem Aufstehen sind wir etwas frühstücken gegangen,bevor wir angefangen haben,den Nationalpark zu erkunden. Nachdem wir den Morgen durch das Tal gelaufen bzw. gefahren sind,sind wir Richtung nach Mariposa (ebenfalls im Nationalpark) gefahren. Dort haben wir einige schon sehr mächtige Redwood Trees bestaunt. Da die Straße immer noch wegen des Feuers gesperrt war,sind wir schon gegen 15 Uhr aufgebrochen,um noch auf der anderen Seite der Sierra Nevada den Mono Lake anzusteuern. Also wieder über den Umweg raus aus dem Park und Richtung Tioga Pass Road. Nachdem wir schon etliche Meilen in die Richtung gefahren sind,wurden wir vom Park Ranger gestoppt. Nun wäre auch die Tioga Pass Road aufgrund des Feuers gesperrt. Also mussten wir das ganze Stück wieder zurückfahren und über den weiter nördlich liegenden Sonora Pass fahren. Gut 3000 Meter ist der Pass hoch und oben konnten wir einen wunderschönen Sonnenuntergang beobachten. Leider mussten wir uns den Besuch des Mono Lakes schenken,da es schon stockfinster war. Also sind wir weiter Richtung Süden gefahren und in Mammoth Lakes in ein Motel gegangen.
Route:Yosemite N.P. ->Sonora Pass ->Mammoth Lakes (285 mi / 460 km) 4. Tag (01.09.2009): Heute sind wir zum Frühstücken in ein sehr nettes Kaffee im Skiort Mammoth Lakes gegangen. Die zu den Bageln bestellten Pancakes waren eigentlich zuviel,aber wir hatten uns noch nicht an die amerikanischen Portionsgrößen gewöhnt. Anschließend haben wir noch ein paar Fotos vom Mammoth Mountain gemacht,bevor es wieder auf die Straße Richtung Süden ging. Erstes Ziel nach fast drei Stunden Fahrt war der Eingang zum Death Valley National Park. Dort haben wir natürlich einen Fotostopp eingelegt,genauso wie an einem Viewpoint mit Blick über das gesamte Tal. Bevor wir in Furnance Creek ein Eis gegessen haben,haben wir noch bei einigen Sanddünen angehalten und haben einen Wüstenspaziergang unternommen. Am Badwater Basin,dem tiefsten Punkt der USA,haben wir einen weiteren Stopp eingelegt. Dort war es auch entsprechend heiß und wir waren froh nach einigen Minuten wieder im Auto zu sein. Ohne längere Stopps sind wir dann bis nach Las Vegas gefahren,wo wir am frühen Abend angekommen sind. Für die drei Tage in Sin City hatten wir uns das Hotel “Monte Carlo”ausgesucht,welches im Gegensatz zu den anderen Themenhotels eher einen vornehmen Charme versprüht. Bevor wir das Hotel mit seinem großen Casino erkundet haben,haben wir im Food Court noch etwas gegessen.
Route:Mammoth Lakes ->Death Valley N.P. ->Las Vegas (365 mi / 590 km) 5. Tag (02.09.2009): Zum Frühstück haben wir unser Hotel verlassen und sind ins Nachbarhotel New York New York gegangen,wo wir in einem “französischen”Café – nicht besonders gut – gefrühstückt haben. Anschließend haben wir die anderen Hotels in näherer Umgebung erkundet,u.a. das Excalibur und das Luxor. Von dort sind wir zurück bis zum Bellagio,wo wir uns die berühmten Wasserspiele angeschaut haben. Weiter ging’s auf unserer Erkundungstour zum Caesars Palace,wo wir bei der Cheesecake Factory sehr schön zu Mittag gegessen haben. Als letztes Hotel stand das Paris mit seinem Eiffelturm und Triumphbogen auf dem Plan. Nachdem wir wieder im Hotel waren und uns ein wenig ausgeruht hatten,ging’s am Abend wieder Richtung Bellagio,um den Strip und besonders die Wasserspiele bei Nacht zu erfahren. Anschließend waren wir bei uns im Hotel im Casino.
6. Tag (03.09.2009): Diesmal haben wir uns das Frühstück geschenkt und sind direkt zur Fashion Mall gefahren. In dem recht großen Einkaufszentrum gibt es jede Menge Geschäfte und natürlich ganz amerikanisch einen Food Court,in dem wir etwas gegessen haben. Anschließend ging es zu Fuss auf die andere Seite des Strips ins sehr teure und sehr schicke Wynn Hotel. Im angrenzenden Venetian haben wir uns dann an den künstlichen Kanälen ein Eis gegönnt und beschlossen,dass das originale Venedig doch ein bisschen mehr Charme hat. Als wir zurückfahren wollten,mussten wir feststellen,dass das Parkhaus in der Fashion Mall doch sehr groß ist. So haben wir ein bisschen Zeit gebraucht den Toyota wiederzufinden. Nachdem wir uns für den Abend fertig gemacht haben,sind wir noch schnell in ein Internet-Cafe,um ein paar Unterkünfte für das kommende,lange Wochenende (Labour Day) vorzubuchen. Anschließend hatten wir einen Tisch in einem Steakhouse reserviert. Wie der Zufall so wollte,haben wir dann kurz vor unserer Ankunft noch einen 2-for-1-Gutschein für Cocktails bekommen. So fiel uns die Getränkewahl nicht schwer. Nach dem leckeren Essen sind wir ins Excalibur Hotel,wo wir Roulette gespielt haben. Ausbeute des Abends waren aber lediglich $16.
7. Tag (04.09.2009): Heute morgen mussten wir Sin City wieder verlassen und zwar Richtung Osten zum Hoover Dam. Bevor wir die Stadt endgültig hinter uns gelassen haben,waren wir allerdings noch einkaufen. Im Supermarkt haben wir eine Kühlbox gefunden,die wir direkt mit einem Beutel Eis gefüllt haben,so dass wir in Zukunft immer kalte Getränke haben sollten. Gegen Mittag haben wir den Damm an der Grenze zu Arizona erreicht. In der Mittagshitze haben wir es dort allerdings nicht lange ausgehalten,so dass wir anschließend zum Lake Mead Recreational Area gefahren sind. Von dort sind wir entlang des Lake Mead,der durch den Hoover Dam aufgestaut wurde,bis zum Valley of Fire gefahren. Dort haben wir nur eine kleine Wanderung unternommen,bevor es auf die letzte Etappe des heutigen Tages nach Cedar City gehen sollte. Gegen 20 Uhr waren wir schließlich in der Metropole Cedar City und haben vor dem Schlafengehen noch etwas gegessen.
Route:Las Vegas ->Hoover Dam ->Lake Mead Recreational Area ->Cedar City (245 mi / 395 km) 8. Tag (05.09.2009): Nach dem Aufstehen sind wir auf direktem Wege Richtung Bryce Canyon National Park gefahren und haben unterwegs einen Frühstücksstopp eingelegt. Der Nationalpark selbst liegt auf einem schmalen Hochplateau auf 2.500 m,von dem es mehrere Aussichtspunkte in den Canyon gibt. Bis zum letzten Viewpoint sind es ungefähr 20 Meilen und auf dem Weg dorthin haben wir natürlich einige Zwischenstopps eingelegt. Vor dem Sonnenuntergang sind wir am Amphitheater in den Canyon abgestiegen. Durch eine Schlucht,die nur ein paar Meter breit ist,gelangt man auf einem Rundweg wieder zurück zum Ausgangspunkt. Dort haben wir den Sonnenuntergang genoßen,bevor wir in den 16 Meilen entfernten Ort Cannonville gefahren sind. Letzterer besteht eigentlich nur aus einem Motel und einer Ansammlung von Häusern,so dass wir zum Essen wieder ein Stück zurück nach Tropic fahren mussten.
Route:Cedar City ->Bryce Canyon N.P. (80 mi / 130 km) 9. Tag (06.09.2009): Aufbruch in Cannonville. Weiter auf der State Route 12 ging’s über den Capitol Reef State Park nach Moab. Die Route quer durch Utah ist auf jeden Fall der Interstate Route vorzuziehen,da man abwechslungsreich einerseits durch Wüste,andererseits durch Hochwälder auf 3.000 m fährt. Am frühen Abend haben wir Moab erreicht und sind in ein Motel am Ortseingang eingecheckt. Der Ort selbst besteht aus einer Hauptstraße,an der sich die Restaurants und Geschäfte aneinander reihen. Bevor wir am Abend Pizza gegessen haben,sind wir ein erstes Mal in den Arches National Park gefahren. Dort haben wir auf einem Felsvorsprung den wunderschönen Sonnenuntergang genossen und einige fantastische Bilder gemacht.
Route:Bryce Canyon N.P. ->Moab (270 mi / 435 km) 10. Tag (07.09.2009): Nachdem wir im Jailhouse Cafe etwas gefrühstückt hatten,haben wir unsere Kühlbox für den Besuch des Arches National Park bereit gemacht (= Eis gekauft). Anschließend sind wir in den nur wenige Meilen entfernten Nationalpark gefahren. Als erstes ging’s zum Aussichtspunkt,an dem wir am Vorabend den Sonnenuntergang bewundert haben. Beim nächsten Stopp konnten wir nach einer kleinen Wanderung gleich mehrere Felsbögen bestaunen:den Double Arch,die beiden Windows (North and South) sowie den Tower Arch. Am eindruckvollsten ist dabei das North Window,in welches man auch klettern kann. Von dort sieht man auf eine weite Ebene mit einer Bergkette im Hintergrund. Von dort ging’s vorbei an mehreren Viewpoints bis zum Ende des Parks (ca. 20 Meilen vom Eingang). Dort haben wir das Auto geparkt und uns auf den Weg zum Landscape Arch gemacht. Von allen Bögen hat dieser die längste Spannweite im Park. Dafür ist er aber auch nicht ganz so einfach zu erreichen – zumindest bei 40 Grad Celsius im Schatten (wobei es kaum Schatten gibt). Aufgrund der Temperaturen haben wir uns auch entschieden,von dort nicht zu anderen noch weiter entfernten Arches zu laufen. Stattdessen sind wir noch zum Viewpoint des wohl berühmtesten aller Bögen geklettert,dem Delicate Arch. Nachdem wir uns im Motel vom Staub des Parks befreit hatten,ging’s in die Stadt zum Abendessen.
11. Tag (08.09.2009): Nach dem Aufstehen haben wir erstmal etwas in Moab gefrühstückt. Anschließend ging es zum obligatorischen,täglichen Eiskauf für unsere Kühlbox,bevor es Richtung Süden ging. Nach ein paar kürzeren Stopps (inklusive einem Burgeressen in Mexican Hat) haben wir das Monument Valley mit seinen berühmte Felsformationen erreicht. Nachdem wir $10 Eintritt bezahlt hatten,ging es auf die Schotter-/Sandpiste. Wer übrigens nicht mit dem eigenen Wagen fahren möchte,kann übrigens auch eine überteuerte Tour buchen und wird dann in einem offenen Wagen (Staubmaske nicht vergessen) durch den Park gefahren. Vom Visitor Center führt die Rundstrecke zuerst ein wenig ins Tal,von wo man einen sehr schönen Überblick über die Felsen hat. Nach ungefähr 10 km ist man wieder am Startpunkt,wo wir unsere Kameras für den Sonnenuntergang aufgebaut haben. Gerade am Abend fällt das Licht besonders gut für spektakuläre Aufnahmen. Mit den letzten Sonnenstrahlen sind wir Richtung Kayenta gefahren,wo wir eigentlich übernachten wollten. In der einzigen Stadt rund ums Monument Valley sollten die Übernachtungen allerdings astronomische Preise kosten. Also sind wir durchgestartet und ins 120 km entfernte Tuba City gefahren. Dort haben wir ein günstiges Motel (Greyhills Inn) quasi direkt in einer Highschool(!) gefunden.
Route:Moab ->Monument Valley ->Tuba City (240 mi / 385 km) 12. Tag (09.09.2009): Nachdem wir aus dem Greyhills Inn ausgecheckt sind,haben wir uns etwas verwundert die Augen gerieben. Hatten wir doch anscheinend tatsächlich in einer Schule übernachtet. An der Tankstelle haben wir uns ein paar Sachen fürs Frühstück gekauft und dann ging es Richtung Grand Canyon National Park. Gut 1,5 Stunden später standen wir schon am ersten Viewpoint des Nationalparks (Desert Point). Während wir am südlichen Rand des Canyons entlang gefahren sind,hat sich das Wetter erstmalig im Urlaub verschlechtert und es hat angefangen leicht zu regnen. Über Tuyasan haben wir den Grand Canyon National Park schließlich wieder verlassen und sind bei Williams auf den Interstate 40 Richtung Westen gefahren. In Kingman haben wir den Interstate wieder verlassen,um ein Stück der alten Route 66 zu fahren. Die sogenannte Historic Route führt hier über ein kleines Gebirge sowie die wie vor 150 Jahren aussehende Stadt Oatman. Nach gut einer Stunde Fahrt haben wir in Topock den Interstate bzw. die kalifornische Grenze erreicht. Von nun an sollte es bis zum Joshua Tree National Park durch die Mohave Wüste gehen. Über eine schnurgerade Straße ging es vom Interstate bis Amboy (einer mehr oder weniger verlassenen Kreuzung zweier Straßen) bis Twentynine Palms. Dort sind wir wohl falsch abgebogen,standen wir doch plötzlich vor einer Schranke,an der uns ein Soldat erklärte,wir könnten nicht auf die Twentynine Palms Marine Corps Base fahren. Also wieder umdrehen und nach gut 20 Minuten waren wir im Ort Joshua Tree. Dort haben wir angefangen uns eine Unterkunft zu suchen,fündig sind wir aber erst einen Ort weiter in Yucca Valley beim Motel Super 8 geworden.
Route:Tuba City ->Grand Canyon N.P. ->Yucca Valley (465 mi / 750 km) 13. Tag (10.09.2009): Kostenloses Frühstück. Das haben wir uns natürlich nicht entgehen lassen,auch wenn es doch recht spartanisch war. Anschließend sind wir aus dem Motel ausgecheckt und Richtung Joshua Tree gefahren,um dort den gleichnamigen Nationalpark zu besuchen. Der Park selbst besteht hauptsächlich aus einer Straße,von der mehrere Wege zu diversen Aussichtspunkten abgehen. So sind wir zuerst zum Key View Point auf 1.500 m gefahren und haben uns die St Andreas Spalte sowie die Stadt Palm Springs von oben angeschaut. Anschließend ging es weiter auf durch den Park bis zum Cactus Garden,wo wir eine kleine Wanderung durch tausende,zum Teil mannshohe Kakteen gemacht haben. Die letzten 20 Meilen durch den Park waren dann nicht mehr so spannend und so sind wir direkt auf den Interstate 10 Richtung Los Angeles gefahren. Kurz hinter Palm Springs haben wir die ersten Vororte Los Angeles erreicht. Bis wir allerdings an Downtown L.A. vorbei waren und in Santa Monica angekommen waren,sollten es noch 70 Meilen sein. Da abends nur wenige reinfahren waren wir aber knapp 1,5 Stunden später am Pazifik. Von dort haben wir versucht,uns über den Sunset Blvd und den Santa Monica Blvd bis Hollywood durchzuschlagen. Für die letzten paar Meilen haben wir dann aber noch mal 1,5 Stunden gebraucht,da auf der Straße zum Teil nichts mehr ging. In Hollywood angekommen haben wir uns ein Hotel gesucht und sind anschließend zum Hollywood Blvd mit seinen hunderten Sternchen gelaufen. Nachdem wir etwas gegessen hatten,ging es noch zum Chinese Theatre mit den Hand- und Fussabdrücken diverser Stars. Eigentlich wollten wir uns auch die Sterne auf der anderen Seite des Boulevards anschauen,aber die Seite war für Filmaufnahmen (offensichtlich für Navy CSI) gesperrt. Anschließend sind wir noch in ein Internet-Cafe,um die nächsten Tage ein bisschen zu planen.
Route:Yucca Valley ->Joshua Tree N.P. ->Los Angeles (250 mi / 400 km) 14. Tag (11.09.2009): Nach dem Aufstehen sind wir zum Hollywood Bvld gegangen und haben dort bei Starbucks gefrühstückt. Etwas spanisch kam uns der Mann mit der Sporttasche vor,der darin eine Filmkamera versteckt hatte und scheinbar die Leute auf dem Boulevard filmte. Etwas später haben wir einen Mann in Jogginganzug entdeckt,der wohl den Darsteller einer Slapstick-Komödie darstellte. Nach unserem zweiten Filmerlebnis sind wir mit dem Auto auf die Suche nach dem Hollywood-Schriftzug gegangen,den wir tatsächlich ein wenig später auch gefunden hatten. Anschließend ging’s zum Griffith Observatory,von dem man –wenn nicht gerade Smog vorherrscht –einen fantastischen Blick auf L.A. hat. Vom Observatory ging’s direkt nach Malibu,was sich bei näherer Betrachtung als Enttäuschung herausstellte. Es gibt weder den bekannten Baywatch-Strand noch überhaupt einen längeren Strand. Also wieder zurück ins Auto und nach Santa Monica. Dort gibt es nämlich DEN Strand und auch einen interessanten Pier,der quasi ein Freizeitpark ist. Nach dem schlechtesten Hot Dog der Welt sind wir aufgebrochen und Richtung Santa Barbara gefahren. Da im Ort selbst alles überlaufen war,haben wir ein Motel in Carpenteria angesteuert. In dem ganz netten Strandort haben wir in einer Pizzeria zu Abend gegessen.
Route:Los Angeles ->Santa Barbara (95 mi / 150 km) 15. Tag (12.09.2009): Von Carpenteria sind wir als allererstes nach Santa Barbara gefahren und wollten gerade frühstücken gehen als der Parking Enforcement Officer uns darauf hinwies,dass wir falsch parken würden. Da hatten wir wohl irgendeine Bürgersteigfarbe nicht richtig interpretiert. Auf dem Bürgerbüroparkplatz sind wir doch fündig geworden und dort kann man am Wochenende kostenlos und zeitlich unbegrenzt parken. Etwas hungrig haben wir Starbucks einen Frühstücksbesuch abgestattet,bevor wir die Hauptstraße erkundet haben. Entlang der sehr netten Straße,die bis zum Pier führt,gibt es jede Menge Restaurants,Boutiquen und andere Geschäfte. Unterwegs sind wir noch der Hippie-Rentnertruppe begegnet,die versuchten den Weltfrieden zu proklamieren. Am St Barbara Pier angekommen,haben wir den Ausblick genoßen und festgestellt,dass wir mit dem strahlend blauen Himmel riesiges Glück hatten:um den Ort hingen nämlich an den Bergen überall die Nebelschwaden. Vom vielen Laufen müde und ausgehungert sind wir in ein mexikanisches Restaurant eingekehrt. Anschließend sind wir zur St Barbara Mission gefahren,eine der ältesten Missionen Kaliforniens. Von dort haben wir die Stadt verlassen und sind über den Pacific Coast Highway bis Pismo Beach gefahren. Wir glaubten im dortigen Motel 6 ein Zimmer gebucht zu haben,was sich als scheinbar falsch herausstellte. Die Managerin war so nett und hat uns rausgesucht,dass wir in Santa Maria (ein Ort vor Pismo Beach) ein Zimmer gebucht hatten. Wir haben uns dann entschieden doch erst in Pismo Eis zu essen und den traumhaften Sonnenuntergang über dem Pazifik vom Strand aus zu bestaunen. Nach einem kleinen Snack sind wir dann zurück nach Santa Maria in unser gebuchtes Motel gefahren.
Route:Santa Barbara ->Pismo Beach (95 mi / 150 km) 16. Tag (13.09.2009): Unser Mietwagen macht ein wenig Ärger. Eine Warnleuchte,die sehr danach aussieht,dass ein Reifen zu wenig Druck hat,meldete sich. Also zur nächsten Tankstelle und den Reifendruck prüfen. Ein bisschen Luft nachfüllen und schon war die Leuchte wieder aus. Nach dem kurzen Schreck hatten wir erstmal Frühstück,bevor wir uns auf den berühmten PCH (Pacific Coast Highway) begeben haben. Von Pismo Beach bis Monterey sind es entlang der Küste knapp 150 Meilen,also ungefähr 240 km. Direkt zu Beginn haben wir bei einem Seelöwen-Aussichtspunkt angehalten,wo Hunderte der Tiere gerade am Strand lagen. Vorbei an Heart Castle (wo wir allerdings nicht gestoppt haben) ging es immer direkt entlang der wunderschönen Küste bis Big Sur,wo wir einen Getränkestopp eingelegt haben. In Carmel haben wir auf dem berühmten 17-Mile-Drive den wohl berühmtesten Baum Kaliforniens bestaunt:die einsame Zypresse. Trotz ein paar schöner Abschnitte ist der 17-Mile-Drive mit $10 doch ein wenig überteuert. Anschließend haben wir auf direktem Wege unser Motel bei Monterey angesteuert und sind nach dem Checkin direkt zur Canary Row in Monterey gefahren. Dort gibt es neben exklusiven Hotels auch ein paar gute und günstigere Möglichkeiten mit Blick aufs Meer Abend zu essen.
Route:Pismo Beach ->Monterey (170 mi / 275 km) 17. Tag (14.09.2009): Nachdem wir heute ausgeschlafen hatten,sind wir an den Fisherman’s Wharf von Monterey gefahren und haben uns dort nach den Möglichkeiten,eine Whale Watching-Tour zu machen,erkundigt. Nach kurzer Suche hatten wir den nach unserer Meinung besten Anbieter und da die Tour erst um 14 Uhr starten sollte,haben wir noch etwas gegessen und ein paar Fotos am Anleger gemacht. Pünktlich um 14 Uhr sind wir bei strahlendem Sonnenschein aus dem Hafen ausgelaufen,vorbei an hunderten Seelöwen,die auf der Hafenmauer lagen. Kurze Zeit später verschwand jedoch das Segelboot vor uns völlig unvermittelt im Seenebel. Ein paar Minuten später waren auch wir mitten in der Suppe und konnten natürlich nicht Ausschau nach Walen halten. Während eines kurzen Nebellochs dachten wir einen Wal gesehen zu haben,der sich aber doch als Seehund herausstellte. Obwohl wir schon einige Zeit unterwegs waren,haben wir immer noch gehofft,einen Wal zu entdecken. Schließlich wurden am Morgen gleich Dutzende gesichtet. Als wir zu guter Letzt wieder mitten im Nebel waren,war die Hoffnung vollends verschwunden. Immerhin haben wir nach der Tour einen sogenannten Rain Check bekommen,d.h. wir könnten auf jeder weiteren Tour kostenlos mitfahren. Da uns der Gutschein nichts brachte,haben wir ihn an die nächstbesten Interessenten weiterverkauft. Immerhin haben wir so ein bisschen Geld wiederbekommen,wenn auch keinen einzigen Wal gesehen. Nach der Tour waren wir etwas zu Abendessen und haben den Sonnenuntergang in den Dünen genossen –zumindest solange bis Manja von einer etwas höheren Welle bis zu den Knien naß gemacht wurde.
18. Tag (15.09.2009): San Francisco in greifbarer Nähe. Bevor wir allerdings in Monterey aufbrechen sollten,mussten wir uns von unserer liebgewonnen Kühlbox trennen. In San Francisco mussten wir nämlich unser Auto abgeben. Nach knapp zwei Stunden Fahrt waren wir in San Francisco und sind direkt zur Golden Gate Bridge durchgefahren. Wie der Zufall es so wollte,lag die Brücke wieder teilweise im Nebel. Trotzdem sind uns ein paar interessante Aufnahmen gelungen. Mit dem letzten Tropfen Benzin sind wir zur Autovermietung gefahren und nachdem wir dort unser Auto abgegeben haben,sind wir zum Hotel gelaufen. Nach dem Checkin haben wir uns erstmal ein Drei-Tages-Ticket für die öffentlichen Verkehrsmittel San Franciscos besorgt. Damit ausgestattet sind wir mit der Cable Car (was für ein Erlebnis) zum Hyde Pier gefahren. Von dort sind wir dann bis zum Pier 39 / Fisherman’s Wharf gelaufen,um uns mit zwei Freunden aus Deutschland,die zufällig zur selben Zeit in der Stadt waren,zu treffen. Da wir alle ein bisschen hungrig waren,haben wir am Fisherman’s Wharf etwas zu Abend gegessen und sind anschließend auf das ein oder andere Bier ins Hard Rock Cafe gegangen.
Route:Monterey ->San Francisco (135 mi / 220 km) 19. Tag (16.09.2009): Heute haben wir erstmal ausgeschlafen,bevor wir uns zum Frühstück ins Sears Fine Foods direkt neben unserem Hotel begeben haben. Nach einem sehr guten Frühstück haben wir San Francisco zu Fuss erkundet. Gestartet sind wir am Eingang zu Chinatown (Dragon Gate). Anschließend haben wir einen Abstecher ins italienische Viertel gemacht,von wo wir den steilen Anstieg zum Coit Tower auf dem Telegraphic Hill begonnen haben. Vom Tower hat man einen sehr guten Überblick über Downtown San Francisco bis hin zur Golden Gate Bridge. Außerdem sieht man von oben deutlich wie steil einige Straßen sind. Nach einer guten halben Stunde auf dem Hügel sind wir Richtung Lombard St gelaufen. Leider mussten wir erst wieder ganz nach unten,bevor wir den Hügel zur Lombard St hochlaufen konnten. Irgendwie schien es auch,dass uns 95% aller Touristen entgegen kamen und eine der steilsten Straßen San Franciscos lieber runter statt hoch laufen wollten. Aber wie heißt es so schön:Think different. Oben angekommen haben wir die Cable Car zurück zum Hotel genommen und sind von dort anschließend auf Einkaufstour gegangen. Rund um den Union Square und die Market St gibt es jede Menge Möglichkeiten sein Geld auszugeben. Da die meisten Geschäfte gegen 20 bzw. 21 Uhr schließen,mussten wir Teil 2 unserer Shoppingtour auf den morgigen Tag verschieben. Stattdessen waren wir noch etwas essen und trinken.
20. Tag (17.09.2009): Heute mussten wir richtig früh aufstehen,denn um 9 Uhr sollte schon unsere Fähre zur Gefängnisinsel Alcatraz gehen. Da die Insel tagsüber recht überlaufen ist,haben wir uns die allererste Fähre des Tages ausgesucht. Nach dem Aufstehen haben wir uns auf die Cable Car Richtung San Francisco Piers geschwungen. Dort angekommen waren es nur noch ein paar Meter bis zum Pier 33,auf denen wir uns Frühstück besorgt hatten. Um kurz nach 9 Uhr waren wir auf der Insel,die noch im alltäglichen Nebel lag. Also haben wir beschlossen,zuerst die Gebäude von innen zu besichtigen. Um ein wenig über die Geschichte Alcatraz zu erfahren,haben wir die sehr interessante Audiotour mitgemacht. Nach gut einer Stunde hatte sich auch der Nebel verzogen und wir haben die Insel einmal umrundet. Zu guter Letzt waren wir noch im Bookstore,wo ein ehemaliger Gefangener (Darwin E. Coon) sein Buch signiert hat. Natürlich haben wir auch eins gekauft. Nach der kurzen Fährüberfahrt waren wir gegen Mittag wieder zurück an Land und waren erstmal etwas bei In-N-Out Burger essen. Anschließend wollten wir mit der Cable Car wieder zurück Richtung Union Square fahren. Leider fuhren keine Cable Cars mehr,da die Drehscheibe,mit der die Cable Cars am Ende der Linie gedreht werden,defekt war. Also sind wir mit der Tram zurück und haben uns ein weiteres Mal ins Shoppingvergnügen gestürzt. Nach drei Stunden Shopping und anschließendem Abendessen mussten wir noch unsere Koffer packen,da es morgen Richtung Heimat gehen sollte.
21. Tag (18.09.2009): Aufbruchstimmung in San Francisco. Immmerhin konnten wir bis 9 Uhr schlafen,da wir unser Gepäck schon am Vorabend verstaut hatten. So sind wir gegen 10 Uhr aus dem Hotel ausgechecht. Mit dem BART (Bay Area Rapid Transit) sind wir in nur 30 Minuten am Flughafen gewesen und haben dort nach dem Checkin erstmal gefrühstückt. Kurz nach 13 Uhr ging unser Flieger nach Calgary. Bei traumhaften Wetter (die Golden Gate und die komplette Stadt waren ohne Nebel) sind wir um kurz nach 13 Uhr gestartet und gut zwei Stunden später in Calgary gelandet. Dort mussten wir unser Gepäck abholen und nach der Einreise direkt wieder abgeben. Als wir auf unseren Flieger nach London gewartet haben,haben wir ein bisschen Hunger bekommen und wollten uns einen letzten Burger kaufen. Terminal B ist in zwei Bereiche für Flüge in die Staaten und andere Ziele unterteilt. In ersteren Bereich kommt man leider nicht ohne Ticket in die USA rein. Und wie es der Zufall so wollte,befand sich dort ein Fast Food Restaurant,ein Starbucks usw. Bei uns hingegen gab es außer einem Fruchtsaftstand nicht viel. Also bin ich wieder raus und habe uns im öffentlichen Bereich des Flughafens zwei Burger geholt und bin mit denen durch die Sicherheitskontrolle. Mit leichter Verspätung ging es dann gegen 20 Uhr auf den Weg nach London,wo wir am Samstagmorgen um 11 Uhr angekommen sind.
22. Tag (19.09.2009): Leider ging unser Flieger nach Düsseldorf erst gegen Abend,so dass wir –etwas übermüdet –fünf Stunden am Flughafen Heathrow verbringen mussten. Um 20 Uhr waren wir aber wieder in Düsseldorf,wo wir totmüde ins Bett gefallen sind.
Insgesamte Strecke (inkl. diverser Umwege):3.500 mi / 5.630 km 1. Tag (26.06.2009): Frankreich wir kommen. Um 16:00 Uhr sind wir (Manja,Kathrin,Marc und ich) mit dem Auto Richtung Frankreich gestartet und nach unserem ersten Tankstopp in Luxemburg hat uns ein harnäckiger Stau um eine Stunde zurückgeworfen. Nach 1.200 km Fahrt haben wir dann aber doch um 3:30 Uhr unser Ziel Sanary s/mer erreicht und wir sind totmüde ins Bett gefallen. 2. Tag (27.06.2009): Strahlend blauer Himmel und 30 Grad. Nachdem wir doch etwas länger geschlafen haben,sind wir nach einem ausgiebigen Frühstück erst einmal einkaufen gefahren. Danach ging es schnurstracks Richtung Winzer,wo wir 2 x 5l Rosé-Wein gekauft haben. Dieser musste zuhause natürlich erst einmal abgefüllt und verkorkt werden. Nach einer kurzen Kaffeepause haben wir uns der Reinigung des Pools gewidmet,so dass beim Abendessen schon das neue Wasser einlaufen konnte. 3. Tag (28.06.2009): Es ist Sonntag und wir haben den Tag mit einem Frühstück auf der Terasse ganz entspannt begonnen. Anschließend sind wir in den Ort gefahren,wo wir den Markt und die Hafenpromenade erkundet haben. Am Nachmittag waren wir am Strand und zum Abend haben den Grill angeworfen. 4. Tag (29.06.2009): Nach dem Frühstück ging es Richtung Osten über Toulon in das weltberühmte und unverkennbare St Tropez. Selbstverständlich sind wir die Hafenpromenade abgelaufen,haben aber auch die kleinen Gassen des Ortes erkundet. Um einen besseren Blick auf die Stadt zu bekommen,sind wir einen kleinen Hügel hochgekraxelt,wo wir aufgrund der Mittagshitze es aber nicht lange ausgehalten haben. Bevor wir wieder aufgebrochen sind,haben wir noch ein sehr leckeres Eis am Hafen gegessen. Auf dem Rückweg sind wir am Meer entlang bis Le Lavandou gefahren,wo wir einen kleinen Stopp eingelegt haben. Wieder zurück in Sanary ging es erstmal in den Pool bevor wir uns dem Abendessen gewidmet haben.
5. Tag (30.06.2009): Es sollte wieder ein ganz relaxter Tag werden. Gefrühstück haben wir diesmal nicht auf der Terasse,sondern direkt am Strand. Danach sind wir in den Ort gelaufen und haben ein wenig Obst auf dem Markt gekauft. Nach einem Drink im Café waren wir wieder etwas hungrig,so dass wir uns Crêpes gegönnt haben. Wieder zuhause stand Pool und Sonnenbaden auf der Terasse auf dem Programm. Gegen 16 Uhr sind wir Richtung Sandstrand aufgebrochen und nach unserer Rückkehr haben wir uns zum Essen gehen in Bandol frisch gemacht. Dort hatten wir Pizza zum Abendessen und anschließend Cocktails.
6. Tag (01.07.2009): The same procedure as every day:Wieder ein entspannter Tag,an dem wir uns nach dem Frühstück auf einen Drink in den Ort begeben haben. Nach einem Bummel durch die Gassen haben,sind wir wieder zurück nach Hause,wo wir erst einmal eine kleine Stärkung zu Mittag gegessen haben. Anschließend standen Faulenzen am Pool sowie Strand auf dem Programm. 7. Tag (02.07.2009): Heute mussten wir etwas früher aufstehen,da wir einen Ausflug nach Fréjus machen wollten. Also haben wir uns ein paar Sachen für ein Picknick eingepackt und sind gegen 9 Uhr aufgebrochen. Unterwegs haben wir dann unseren Picknickstopp eingelegt und gegen 11 Uhr waren wir in Fréjus. Leider hatte die römische Arena bis 14 Uhr für Besichtigungen geschlossen,so dass wir zuerst die historische Altstadt erkundet haben. Pünktlich um 14 Uhr standen wir am Kassenhäuschen,um uns die alte römische Arena anzuschauen. Nach etwas mehr als einer halben Stunde waren wir wieder unterwegs und zwar Richtung St Raphaël. Dort haben wir einen kurzen McFlurry- sowie Besichtigungshalt eingelegt,bevor es weiter entlang der malerischen Küste nach Cannes ging. Da wir während des Staus genug Zeit hatten,die Croisette zu beobachten,brauchten wir keinen Parkplatz suchen,um anzuhalten. Über die Autobahn ging es zurück nach Sanary,wo wir den Abend bei Rosé-Wein auf der Terasse haben ausklingen lassen.
8. Tag (03.07.2009): Nachdem wir gestern einen Ausflug gemacht hatten,sollten wir den heutigen Tag wieder ruhiger angehen. Nach einem gemütlichen Frühstück ging’s in den Ort und anschließend an den Strand. Am Abend haben wir den Grill angeworfen und allerlei leckere Dinge gegrillt. 9. Tag (04.07.2009): Heute haben wir uns getrennt. Während Marc und Katrin nach Cassis zur einer Bootstour durch die Calanques aufgebrochen sind,haben wir uns zum Frühstück in den Ort begeben und einen sehr leckeren Crêpe gegessen. Danach sind Manja und ich ins Hinterland gefahren,und zwar genauer ins Massif de la Sainte-Baume. Nach einer halben Stunde Fahrt waren wir völlig abgeschieden von jeglichem Trubel der Côte d’Azur. In einem Bergdorf haben wir ein Eis gegessen und etwas getrunken bevor es durch malerische Serpentinen wieder Richtung Küste ging. Auf dem Rückweg haben wir noch in Le Castellet,einem kleinen Dorf,das wunderschön auf einer Anhöhe gelegen ist,angehalten. Wieder zurück in Sanary haben wir im Ort etwas zu Abend gegessen und den allabendlichen Markt erkundet.
10. Tag (05.07.2009): Direkt nach dem Frühstück sind wir mit dem Auto auf den nördlich von Toulon gelegenen Mont Faron hochgefahren. Von dem über 500 Meter hohen Berg hat man einen fantastischen Überblick über Toulon,den Militärhafen und das Umland. Wieder zurück in Sanary sind wir erst mal in den Pool und danach noch zum Strand gegangen. 
11. Tag (06.07.2009): Vorletzter Tag bevor wir wieder Richtung Deutschland starten müssen. Nach einem späten Frühstück hat es uns wieder nach Bandol zum Strand Renecros verschlagen,wo wir in der Bucht bei 27 Grad Wassertemperatur fast die ganze Zeit im Wasser waren. Wieder zurück in Sanary sollte es noch ein letztes Mal für diesen Urlaub in den Pool gehen bevor es ans Aufräumen und Packen gehen sollte. Gegen 20 Uhr waren wir mit allem fertig und sind in den Ort gefahren. Dort haben wir sehr lecker in einem Restaurant direkt hinter der Kirche gegessen. Anschließend gab es den obligatorischen Bummel über den Abendmarkt und selbstverständlich auch ein paar Drinks.
12. Tag (07.07.2009): Alles hat ein Ende –leider. Um 7 Uhr sind wir aufgestanden und haben die Sachen ins Auto gepackt,um gegen 8:30 Uhr schon auf der Autobahn Richtung Norden zu sein. Noch unter südlicher Sonne haben wir einen Frühstücksstopp eingelegt und zu einem späten Mittagessen bzw. frühen Abendessen haben wir bei McDonald’s kurz vor Metz angehalten. Noch ein kurzer Tankstopp in Luxemburg und um 20:30 Uhr waren wir zurück in Düsseldorf. 1. Tag (30.05.2009): Heute war früh aufstehen angesagt. Obwohl eigentlich war es sehr sehr früh. Um 6:30 Uhr ging nämlich schon unser Flug von Düsseldorf nach Riga. Wegen der Zeitverschiebung waren wir erst gegen 10:30 Uhr am Flughafen und haben einen öffentlichen Bus für 0,50 Lats (umgerechnet 0,70 Euro) in die Stadt genommen. Etwas später waren wir am Albert Hotel,wo wir bereits einchecken konnten. Da wir noch nichts gefrühstückt hatten,sind wir zu einem Cafe in der Nähe des Hotels gelaufen und haben dort ein recht günstiges Frühstück bzw. Mittagessen bekommen. Anschließend haben wir uns noch einmal für einen kurzer Mittagsschlaf aufs Ohr gelegt bevor wir Richtung Altstadt aufgebrochen sind. Bei strahlendem Sonnenschein haben wir einen Altstadtrungang gemacht und uns dann an den Fluss Daugava gesetzt. Den Abend haben wir am Domplatz mit einem Essen ausklingen lassen.
2. Tag (31.05.2009): Nach dem Frühstück haben wir uns wieder in die Altstadt begeben und auf einem der Plätze etwas getrunken. Auf dem Hinweg durften wir noch einer Anti-Krisen-Demo der lettischer Blondinen beiwohnen. Anschließend sind wir Richtung Hauptbahnhof gelaufen und glaubten ihn auch nach gut zehn Minuten gefunden zu haben:mehrere große Hallen,die wie ein Kopfbahnhof aussahen. Beim Öffnen der Türen stellten wir allerdings fest,dass es sich um Markthallen handelte. Also sind wir wieder raus und nach ein bisschen Suchen haben wir den doch gar nicht so weit entfernten Bahnhof gefunden. Kurze Zeit später saßen wir auch schon in einem Bummelzug an die Küste,genauer gesagt nach Jurmala. Aus mehreren Orten bestehend zieht sich dieser Ort über etliche Kilometer entlang des Golfes von Riga. Mittendrin sind wir ausgestiegen und zuerst über die Promenda geschlendert bevor wir zum Strand gegangen sind. sonntag und super Wetter bedeutete,dass quasi ganz Riga heute hier war und die Hartgesottenen sogar auch schwimmen waren. Etwas hungrig hat es uns wieder in der Ort gezogen und dort haben wir dann eine Kleinigkeit gegessen. Mit dem Zug ging es wieder zurück nach Riga,wo wir noch ein wenig die Altstadt erkundet haben bevor es uns in ein Burgerhouse zum Abendessen verschlagen hat. Da auf dem Domplatz wieder die Live-Band vom Vortag gespielt hat,haben wir dort ein weiteres Mal ein paar Drinks getrunken. Auf dem Rückweg zu unserem Hotel sind wir noch in die Skybar des höchsten Hotels Rigas einkehrt und hatten dort einen Cocktail.
3. Tag (01.06.2009): Das Wetter meint es gut mit uns. Immer noch strahlender Sonnenschein und bis zu 28 Grad. Nachdem wir noch im Hotel für unseren Flug online eingecheckt haben,sind wir in die Altstadt,um dort einfach nur das schöne Wetter zu genießen. Gegen 16 Uhr sind wir zurück zum Hotel,um unsere Koffer abzuholen und mit dem Bus Richtung Flughafen aufzubrechen. Gegen 17 Uhr waren wir auch schon am Flughafen,so dass wir noch knapp zwei Stunden bis zum Boarding unseres Fluges warten mussten. Aber besser zu früh als zu spät am Flughafen sein. Nach einem unspektakulären FLug über die Ostsee und Norddeutschlands waren wir dank Zeitverschiebung schon gegen 20:15 Uhr wieder zurück in Düsseldorf.
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