Birmingham (28.04. – 29.04.2012)

1. Tag (28.04.2012):

Victoria Square München 31°C, Moskau 28°C, Wien 27°C, Birmingham 9°C. Für welches Ziel haben wir uns also entschieden? Richtig, die zweitgrößte Stadt Englands. Zur Entschuldigung sei gesagt, dass wir das bei der Buchung natürlich nicht wissen konnten. Mit Wintermantel bewaffnet ging es um 6 Uhr zum Düsseldorfer Flughafen und dank Zeitverschiebung waren wir auch schon um 7:45 Uhr in Birmingham. Da es mit dem Zug vom Flughafen bis in die Stadt gerade einmal zehn Minuten dauert, hatten wir uns dort in ein Hotel einquartiert. Auf die Frage, ob wir denn eventuell schon auf unser Zimmer könnten, meinte der Herr an der Rezeption, dass dies eigentlich 10 Pfund Early Checkin-Gebühr kostet. Irgendwie wurde die uns aber erlassen und so haben wir erst mal den verpassten Schlaf nachgeholt. Mit der Monorail sind wir dann zum Flughafenbahnhof gefahren, wo wir kurze Zeit später einen Zug zum Hauptbahnhof "New Street" bekommen haben. Dort angekommen haben wir einen kurzen Streifzug durch die komplett überlaufene Bullring Mall unternommen. Nach einem kleinen Mittagssnack sind wir anschließend nach draußen und durften dort eine Demo gegen Tierversuche abwarten. Über die New Street haben wir die Innenstadt mit dem Victoria Square erkundet. Für den Abend hatten wir in einem indischen Restaurant einen Tisch reserviert. Nach einem sehr guten Essen sind wir nach einem kurzen Spaziergang mit dem Zug zurück zum Hotel gefahren.

2. Tag (29.04.2012):

Bullring Shopping Centre Da wir erst spät auschecken mussten, haben wir ausgeschlafen. Der Blick aus dem Fenster war auch nicht gerade verheißungsvoll: Dauerregen und Windböen. Nachdem wir den Koffer im Hotel gelassen hatten, sind wir die 100 Meter bis zum Terminal gerannt. Als wir am Flughafenbahnhof waren, mussten wir feststellen, dass alle Züge wegen umgestürzter Bäume ausfielen. Also zum Busstand, wo praktischerweise gerade ein Ersatzbus ins Stadtzentrum fahren sollte. Tickets brauchte man nicht und so haben wir auf der Fahrt noch Birminghams Vororte kennengelernt. Nach knapp einer halben Stunde waren wir am Bahnhof und sind direkt in die Mall gegangen. Nachdem wir diese gestern nur kurz besucht hatten, haben wir sie diesmal nach einem Frühstück intensiv erkundet. Da es zu regnen nicht aufhören wollte, haben wir uns nicht "vor die Tür getraut". Stattdessen haben wir am Bahnhof festgestellt, dass die Züge wieder einigermaßen planmäßig fuhren. Also haben wir beschlossen, zurück zum Flughafen zu fahren. Nachdem wir unseren Koffer aus dem Hotel abgeholt hatten, haben wir den Duty Free-Bereich erkundet und waren noch etwas essen. Pünktlich zum Abflug ist die Wolkendecke fast vollständig aufgerissen. Nach einem kurzen Flug in einem fast leeren Flieger waren wir gegen 22:00 Uhr wieder im sommerlich warmen Düsseldorf.

Fuerteventura (01.12. – 08.12.2011)

1. Tag (01.12.2011):

Pauschalurlaub? Ob das etwas für uns ist, wollen wir eine Woche lang testen. Für die letzten Urlaubstage soll es heute auf die Kanaren gehen. Gegen Mittag sind wir mit dem TUI-Ferienflieger auf die Kanaren gestartet und am frühen Abend nach rund vier Stunden Flug auf Fuerteventura gelandet. Dort mussten wir uns um nichts kümmern – außer den richtigen Bus in den Süden der Insel zu finden. Nach knapp einer Stunde Fahrt sind wir in unserem Hotel in Costa Calma angekommen. Nach dem Checkin haben wir ein ordentliches Zimmer mit Meerblick bezogen. Vor dem Abendessen zusammen mit vielen, vielen deutschen Rentnern sind wir noch ein wenig am schönen Sandstrand entlang gelaufen.

2. Tag (02.12.2011):

Costa Calma Beach Nach dem Frühstück im Hotel haben wir uns auf Erkundungstour durch den Ort gemacht. Dabei haben wir festgestellt, dass es in Costa Calma praktisch kein Ortszentrum gibt. Lediglich einen Supermarkt, drei oder vier Restaurants, eine Tankstelle und ein paar Geschäfte. Und natürlich jede Menge Hotels, meistens direkt am Strand. Nachdem wir uns eine Kleinigkeit zu essen gekauft haben, haben wir uns an den Pool des Hotels gesetzt und die Sonne genossen. Am Nachmittag haben wir uns ein Plätzchen am Strand gesucht und waren anschließend im Hotel Abendessen.

3. Tag (03.12.2011):

Corralejo Ab heute sollten wir ein bisschen mobiler werden. Nach dem Frühstück haben wir nämlich an der Hertz-Verleihstation direkt neben unserem Hotel einen Wagen abgeholt. Nun sollte uns also nichts mehr im Wege stehen, die Insel zu erkunden. Von Costa Calma ging es zuerst nach Caleta de Fuste, wo wir für den kommenden Montag eine Quad-Tour gebucht haben. Anschließend ging es über die Inselhauptstadt Puerto del Rosario bis an die Nordspitze der Insel. Im Ort Corralejo haben wir erst einmal eine Pizza direkt an der Promenade gegessen. Danach haben wir den Ort ein wenig erlaufen und sind dann in die bekannten Dünen von Corralejo gefahren. Dort haben wir den Wagen abgestellt und sind durch die Dünen, die bis auf zwei Hotelbausünden unberührt sind, bis ans Wasser gewandert. Wieder zurück am Auto haben wir beschlossen, mitten durch die Insel zurück nach Costa Calma zu fahren. Beim ersten Stopp in La Oliva haben wir die dortige Kirche besichtigt und im kleinen Örtchen Antigua den Marktplatz und die Umgebung erkundet. In den einsamen Bergen zwischen Antigua und Costa Calma haben wir ein paar schöne Sonnenuntergangsbilder gemacht und waren pünktlich zum Abendessen wieder in Costa Calma.

4. Tag (04.12.2011):

Goat Am heutigen Sonntagmorgen sind wir mit dem Auto Richtung Süden gestartet und bis Morro del Jable gefahren. Bei etwas diesigem Wetter haben wir den Ort erkundet und einen Eisbecherstopp eingelegt. Wieder zurück am Auto sind wir über Morro del Jable hinaus weiter Richtung Süden gefahren. Über eine Schotterpiste ging es dann auf die Westseite der Insel fast bis zum einsamen Strand in Cofete. Wieder zurück sind wir nicht direkt nach Costa Calma zurück, sondern haben noch einen Bogen durchs Hinterland gemacht, bevor wir zum Abendessen wieder im Hotel waren.

5. Tag (05.12.2011):

Quad Tour Heute mussten wir früh aufstehen, da wir vor zwei Tagen für 9:30 Uhr eine Quad-Tour gebucht hatten. Nach einer knapp 45 Minuten langen Fahrt nach Caleta de Fuste waren wir am Quad-Verleih und haben festgestellt, dass wir mangels anderer Gäste eine Privattour mit unserem Guide machen sollten. Nach einer Proberunde durch den Ort sind wir aufgebrochen und schon kurz nach dem Verlassen des Ortes auf eine Schotterpiste abgebogen. Von dort ging es gut 20 km quer durch die karge Landschaft Fuerteventuras bis wir an einem erloschen Vulkan angekommen waren. Nach ein paar Fotos sind wir zu Fuß durch einen Lavakanal gekraxelt – sehr interessant, wenn auch stockfinster. Weiter ging es zum kleinen Dörfchen Tiscamanita, wo wir eine Pause gemacht haben, um einen Café con leche zu trinken. Anschließend ging es nach einer kurzen Fahrt auf einen weiteren Vulkan, von dem man fantastischen Blick auf Fuerteventura hatte. Querfeldein und durch ausgetrocknete Flussbetten sind wir schließlich in Pozo Negro am Meer angekommen. Zurück nach Caleta de Fuste ging es nun über eine sehr schöne Piste entlang der Küste. Nachdem wir wieder in der Zivilisation angekommen waren, mussten wir uns erst mal "entstauben". Auf der Suche nach einem netten Restaurant sind über Betancuria in Pájara fündig geworden und haben einige sehr leckere Tapas gegessen. Auf dem Rückweg haben wir kurz vor Costa Calma noch den Sonnenuntergang genossen und anschließend den Mietwagen wieder zurückgegeben.

6. Tag (06.12.2011):

West Coast Da wir gestern unseren Mietwagen abgegeben hatten, haben wir nach dem Aufstehen geguckt, was wir machen könnten. Eine kleine Wanderung wäre doch nicht schlecht und so haben wir beschlossen, auf die andere Seite der Insel zu laufen. An dieser Stelle ist Fuerteventura nicht sehr breit und nach einem kurzen Marsch durch den Ort ging es einmal quer rüber. Gerade mal fünf Leute sind uns begegnet und so haben wir die menschenleere Küste und den Ausblick auf den Atlantik bestaunt. Am Nachmittag ging es wieder zurück und den restlichen Tag haben wir in der Nähe des Hotels verbracht.

7. Tag (07.12.2011):

Kitesurfing Heute stand wieder eine Wanderung auf dem Programm. So sind wir vom Hotel Richtung Süden immer am Meer entlang gelaufen. Mit der Zeit wurden es weniger Leute, bevor wir zu einem sehr breiten Strandabschnitt gekommen sind, wo fleißig Kitesurfing geübt wurde. Nachdem wir noch ein Stück gelaufen sind, haben wir kehrt gemacht und in einem Strandcafé etwas gegessen. Wieder am Hotel haben wir uns für den Abend frisch gemacht und sind in einem kleinen, aber sehr netten und preisgünstigen Restaurant etwas essen gegangen.

8. Tag (08.12.2011):

Costa Calma Heute sollte Abreisetag sein. Also haben wir noch einmal ausgeschlafen und uns nach dem Frühstück an den Pool gesetzt und die Sonne genossen. Um 14 Uhr wurden wir dann vom TUI-Bus abgeholt – wie praktisch ein Pauschalurlaub sein kann. Nachdem wir alle weiteren Hotels des Ortes besucht hatten, ging es relativ zügig zum Flughafen in Puerto del Rosario. Dort angekommen gab es endlose Schlangen an den beiden Schaltern für die TUI-Flieger. Also haben wir uns auf eine lange Wartezeit eingestellt. Wobei es noch einen Schalter gab, an dem "Online Checkin – Bag Drop" stand. Nun hatte ich ja schon übers Handy eingecheckt, konnte jedoch die Boarding-Pässe nicht ausdrucken. Aber einen Versuch war es ja wert. Und siehe da, die Dame am Schalter meinte, das wäre alles kein Problem und wir waren zwei Minuten später schon in der Abflughalle. So hatten wir noch Zeit für einen kleinen Snack, bevor wir knapp vier Stunden später wieder in Düsseldorf waren. Nun bleibt nur noch die Frage, ob Pauschalurlaub etwas für uns ist. Vielleicht reicht es zu sagen, dass die nächsten Urlaube definitiv nicht pauschal gebucht werden…

Bryan Adams in Concert: Aberdeen (25.11. – 27.11.2011)

1. Tag (25.11.2011):

Schottland im November. Das hat einen gewissen Reiz. Auf jeden Fall muss man auf jegliches Wetter vorbereitet sein. Zuerst ging es aber von Düsseldorf durch den Feierabendverkehr zum Flughafen nach Köln. Dort angekommen war sogar noch Zeit für ein Sandwich bei Subway. Mit easyJet ging es recht pünktlich Richtung Edinburgh. Am Flughafen in Edinburgh angekommen haben wir unseren Mietwagen übernommen und sind zu unserem Hotel in der Innenstadt gefahren. Nach dem Checkin ging es noch einmal raus – schließlich war Freitagabend. Nachdem wir eine nette Bar gefunden hatten, wurden allerdings alle um Punkt ein Uhr ohne Vorwarnung rausgeworfen. Also blieb uns nichts anderes übrig als schlafen zu gehen.

2. Tag (26.11.2011):

Cairngorms National Park Nach einem ganz ordentlichen Frühstück im Hotel haben wir uns direkt auf den Weg Richtung Norden gemacht. Über den Firth of Forth ging es nach einem kurzen Zwischenstopp an einem Tesco Supermarkt hinter Perth in den Cairngorms National Park. Schloss Balmoral war geschlossen, dafür haben wir in der Royal Lochnagar Distillery eine private Tour – natürlich inklusive Whiskyprobe – bekommen. Weiter Richtung Osten haben wir nach gut einer Stunde Aberdeen erreicht und sind direkt zu unserem schönen Hotel gefahren. Noch ein kurzes Abendessen und anschließend ging es schnurstracks zum Aberdeen Exhibition & Conference Centre. Dort sollte nämlich wie der Titel dieses Blogeintrages schon vermuten lässt ein Konzert von Bryan Adams stattfinden. Gut eine Stunde vor Beginn des Konzerts haben wir beim Einlass erfahren, dass es keine Vorband geben sollte. Dafür hat das Konzert sehr pünktlich um 20 Uhr begonnen und wir hatten perfekte Stehplätze nur gut 20 Meter von der Bühne entfernt. Neben ein paar neueren Songs gab es natürlich auch alle alten Klassiker wie "Summer of 69" oder "Heaven". Nach gut zwei Stunden und ein paar Zugaben war das klasse Konzert leider schon wieder vorbei und wir sind zurück in die Innenstadt gefahren. Das Auto abgestellt, sind wir in der Abercrombie Bar ins Nachtleben abgetaucht.

3. Tag (27.11.2011):

Dunnottar Castle Nach dem Ausschlafen haben wir im Hotel gefrühstückt und uns anschließend bei Tag noch einmal die Innenstadt und den Hafen angeschaut. Bei bestem Wetter haben wir Aberdeen verlassen und sind ein Stück entlang der Küste bis Stonehaven gefahren. Nach einem kurzen Fotostopp am Strand sind wir zum Dunnottar Castle aufgebrochen. Die Ruine liegt sehr malerisch direkt am Meer und nach einer knappen Stunde mussten wir uns auf den Weg zurück nach Edinburgh machen. In Queensferry hatten wir noch Zeit für Fish & Chips. Da der Ort zwischen der Forth Road Bridge und der Forth Bridge liegt, kann man vom Wasser aus sehr schöne Aufnahmen von beiden Brücken machen. Am Flughafen haben wir unseren Mietwagen abgegeben und nach knapp zwei Stunden Flug waren wir wieder in Köln.

Budapest (29.10. – 30.10.2011)

1. Tag (29.10.2011):

Chain Bridge at Night Beim Blick auf die Europakarte ist uns vor einiger Zeit aufgefallen, dass wir noch nie in Ungarn waren. Dazu passend hatte Lufthansa einen Flug für unter 100 Euro im Angebot gehabt. Also hieß es früh aufstehen an diesem Wochenende und pünktlich um 8:30 Uhr waren wir auch schon in Budapest. Mit dem Bus und der U-Bahn ging es schnurstracks in die Innenstadt zum Hotel direkt am Wahrzeichen Budapests: der Kettenbrücke. So früh morgens konnten wir noch nicht einchecken, also haben wir unser Gepäck an der Rezeption gelassen und uns ein nettes Café fürs Frühstück gesucht. Anschließend sind wir durch die Fußgängerzone Richtung der großen Markthalle gelaufen. Bevor wir die vielen Stände mit allen möglichen Lebensmitteln und Kleidung erkundet haben, sind wir auf die Galerie hochgefahren und haben die Halle und das Treiben auf uns wirken lassen. Wieder draußen haben wir die Elisabethbrücke aus der Nähe und den Gellértberg mit seiner Freiheitsstatue aus der Ferne betrachtet. Etwas müde vom frühen Aufstehen sind wir gegen Mittag zurück zum Hotel und haben uns, nachdem wir einchecken konnten, ein wenig ausgeruht. Vom Hotel ging es am Nachmittag zur St.-Stephans-Basilika. Leider konnte man nur einen ganz kleinen Teil besichtigen, da gerade eine Hochzeit vorbereitet wurde. Vorbei an der Oper sind wir über die Andrássy út, der Luxuseinkaufsstraße Budapests, bis zum Platz Oktogon. Dort haben wir ein sehr schönes Café gefunden, in dem uns aufgrund der großen Auswahl an Kuchen die Auswahl schwer gefallen ist. Da es mittlerweile dämmerte, sind wir zum Parlamentsgebäude an der Donau gelaufen, um das riesige, sehr schön beleuchtete Gebäude am Ufer zu bestaunen. Entlang des Flusses sind wir Richtung Kettenbrücke gelaufen, natürlich nicht ohne ein paar Fotostopps von der Brücke und dem auf der anderen Seite der Donau liegenden Burgberg zu machen. Bei mehr oder weniger traditionellem Essen haben wir den Abend in einem Restaurant in der Innenstadt ausklingen lassen.

2. Tag (30.10.2011):

Castle Hill Dank der Zeitumstellungen konnten wir eine Stunde länger schlafen und haben nach dem Aufstehen das hervorragende Frühstück im Hotel genossen. Anschließend haben wir ausgecheckt, unser Gepäck aber noch im Hotel gelassen, um es nicht den ganzen Tag mit uns schleppen zu müssen. Der Rückflug nach Düsseldorf sollte nämlich erst gegen 20 Uhr abends sein. Vom Hotel sind wir über die Kettenbrücke nach Buda gelaufen. Nachdem wir die Schlange an der Schrägseilbahn gesehen hatten, haben wir uns entschieden, die paar Höhenmeter bis zum Palast auf dem Burgberg hochzulaufen. Oben angekommen haben wir erst einmal den fantastischen Blick über die Donau und die Stadt bestaunt. Nach einer Erkundungstour über das Palastgelände haben wir einen Blick auf Buda geworfen und sind danach ins Burgviertel gegangen. Bevor wir wieder runter zur Kettenbrücke sind, haben wir uns noch eine Weile an der Matthiaskirche und der Fischerbastei aufgehalten. Wieder zurück in Pest auf der anderen Seite der Donau sind wir über die Andrássy-Straße bis zum wohl berühmtesten Café Budapests gelaufen: New York Café. Nachdem wir dort nicht ganz günstig, dafür aber sehr stilvoll Kaffee getrunken haben, ging es an der Synagoge vorbei zurück Richtung Innenstadt. Nach einem Abstecher über den stark weihnachtlich angehauchten Markt haben wir unser Gepäck am Hotel abgeholt. Mit einer recht leeren U-Bahn und einem überfüllten Bus waren wir überpünktlich am modernen Flughafen, wo wir vor dem unspektakulären Flug zurück nach Düsseldorf noch etwas gegessen haben.

Madrid (16.07. – 17.07.2011)

1. Tag (16.07.2011):

Catedral de Nuestra Señora de la Almudena Um 5:45 Uhr in der S-Bahn zum Flughafen macht man sich so seine Gedanken: Warum bieten die Fluglinien nicht auch mal günstige Wochenendverbindungen mit Abflug am Freitagabend an? Zu verschlafen, um das Thema weiter zu vertiefen, sitzen Manja und ich um kurz vor 7 Uhr im Flieger Richtung Spanien, genauer gesagt Richtung Madrid. Der Flug mit Lufthansa klappte reibungslos und es gab sogar ein warmes Frühstück. Am Flughafen in Madrid angekommen, haben wir uns mit der Metro auf den Weg in die Innenstadt gemacht. Da wir kaum Gepäck für eine Nacht hatten, sind wir an der Metrostation “Opera” ausgestiegen und haben uns mit Hilfe unseres Lonely Planets auf einen der Spaziergänge gemacht. Vom Palacio Real ging es vorbei an der Catedral de Nuestra Señora de la Almudena ins alte Madrid. Durch enge Gassen haben wir die beiden beeindruckenden Plätze “Plaza Mayor” und “Plaza de la Puerta del Sol” erkundet. Durch die Einkaufsstraßen sind wir am Convento de las Descalzas Reales angekommen und anschließend über den Boulevard “Gran Via” bis zum Plaza de España. Zwischenzeitlich war es auch schon Mittag und die Sonne brannte unerbittlich auf uns etwas übermüdete Touristen. Also sind wir zu unserem Hotel im Stadtteil Atocha aufgebrochen und haben nach einer Stärkung im Husa Paseo del Arte eingecheckt. Nach unserer Siesta waren wir gegen 19 Uhr im mittelalterlichen Madrid (“La Latina”) und haben die Gassen mit ihren Tapas-Bars erkundet. Eigentlich wollten wir etwas draußen essen, aber jeder nur erdenkliche Platz war besetzt. So haben wir uns zum Tapas-Bar-Hopping entschieden und gleich mehrere sehr gute Lokalitäten ausprobiert. Nachdem wir gestärkt waren, haben wir den Abend in einer peruanischen Bar ausklingen lassen.

2. Tag (17.07.2011):

Estanque (El Retiro) Frühstück bis 11 Uhr – das heißt für uns wir konnten ausschlafen und trotzdem ein sehr ordentliches Frühstücksbuffet genießen. Gegen Mittag haben wir ausgecheckt und sind über den Büchermarkt am botanischen Garten geschlendert. Dabei haben wir beschlossen, dem Real Jardín Botánico einen Besuch abzustatten. In dem ca. 8 Hektar großen botanischen Garten gibt es tausende Pflanzen zu bestaunen. Immer noch nicht genug von Parks sind wir am Prado Museum und am Palacio de Cibeles vorbei in den Parque del Retiro, der an diesem wunderschönen Sonntagnachmittag von der Hälfte der Einwohner und allen Touristen der Stadt besucht wurde. Am kleinen See mit seinen Dutzenden Padelbooten haben wir ein Eis gegessen und anschließend den Park weiter erkundet. Am Palacio de Cristal sind wir umgedreht und haben den Park am nördlichen Ende verlassen, um dem Einkaufsviertel Salamanca einen Besuch abzustatten. Während wir die Calle de Serrano entlang geschlendert sind, mussten wir feststellen, dass alle Geschäfte am Sonntag geschlossen haben. Also sind wir abgedreht und ins Viertel Chueca gelaufen. Auf dem Plaza de Chueca haben wir schließlich ein Cafe gefunden, dass uns noch etwas zu essen machen wollte – der Rest hatte zwecks Siesta geschlossen. Gegen 17:30 Uhr mussten wir aufbrechen und sind mit der Metro Richtung Flughafen gefahren. Nach einem pünktlichen Flug mit Lufthansa (es gab wieder ein warmes Abendessen) sind wir um 22:30 Uhr wieder in Düsseldorf gelandet.

South England (20.05. – 23.05.2011)

1. Tag (20.05.2011):

Lange ist es her, dass ich mit easyJet geflogen bin. An diesem Freitag sollte es jedoch wieder soweit sein. Am späten Abend sind wir von Düsseldorf nach London-Gatwick gestartet. Nach einem kurzen Flug über den Kanal haben wir unseren Mietwagen bekommen und sind zur ersten Station der dreitägigen Rundreise durch den Süden Englands gefahren: Canterbury. Dort angekommen haben wir unser Zimmer in der Canterbury Cathedral Lodge direkt auf dem Gelände der weltberühmten Kathedrale bezogen. Noch einen Ausflug in einen der diversen Pubs in der Stadt und es ging ins Bett.

2. Tag (21.05.2011):

Canterbury Cathedral Nach dem Aufstehen haben wir erst einmal gefrühstückt und konnten ohne Eintritt zu bezahlen die riesige Kathedrale besichtigen. Nach einer Stunde des Erkunden der vielen Räume und angrenzenden Gärten haben wir The Precints verlassen und die sehenswerte Innenstadt erkundet. Neben unzähligen Geschäften, die mehr oder weniger sinnvolle Dinge verkaufen, gibt es auch viele sehr schöne Cafés. Gegen Mittag sind wir schließlich Richtung Küste aufgebrochen. Kurz hinter Canterbury haben wir schon einen Zwischenstopp eingelegt, um das sehr kleine, aber sehr sehenswerte Städtchen Chilham zu besuchen. Von dort ging es nach Rye, wo wir die mittelalterliche Innenstadt bestaunt haben. Nach einem kleinen Mittagssnack gab’s noch ein Eis, bevor wir auf den Turm der St Mary Church gekraxelt sind. Der Aufstieg ist dabei sehr abenteuerlich – durch extrem enge Gänge und steile Treppen erreicht man das Dach der Kirche. Von dort hat man einen fantastischen Blick über Südostengland. Von Rye sind wir dann an Hastings vorbei entlang der Küste bis Beachy Head in der Nähe von Eastbourne gefahren. Hier kommt man bis auf wenige Meter an die sehr hohen weißen Kreideklippen heran. Unser Tagesziel Worthing haben wir gegen 19 Uhr erreicht. Dort haben wir uns in einem gemütlichen Bed & Breakfast direkt am Meer einquartiert. Auf Empfehlung der Hausherrin waren wir in der Fish Factory sehr gut essen, bevor wir den Abend in einem Pub ausklingen lassen haben.

3. Tag (22.05.2011):

Brighton Pier Nach einem Full English Breakfast ging es von Worthing ins ca. 15 km entfernte Brighton. Bei für England ordentlichem, aber sehr stürmischem Wetter haben wir den Pier des berühmten Seebads erlaufen. Danach sind wir in ein Café eingekehrt, um eine Pause zu machen. Nachdem wir genug vom doch etwas verblassten Charme Brightons gesehen hatten, haben wir uns auf den Weg nach Portsmouth gemacht. Direkt am Historic Dockyard haben wir etwa gegessen und wollten anschließend die HMS Victory besichtigen. Knapp 20 Pfund waren uns dann aber als Eintrittspreis ein bisschen viel, so dass wir stattdessen eine knapp einstündige Hafenrundfahrt gemacht haben. Dabei kommt man hauptsächlich an den im Hafen liegenden modernen Kriegsschiffen vorbei. Nach der Tour sind wir noch zur Victory gelaufen, um wenigstens ein paar Fotos von Lord Nelsons berühmtem Schiff zu machen. Über Southampton haben wir am Abend unser Tagesziel Salisbury erreicht. Nach dem Abendessen beim Italiener waren wir noch in einer extrem urigen Kneipe – dem New Inn.

4. Tag (23.05.2011):

Stonehenge Am letzten Tag des kurzen Trips durch Südengland ging es nach dem Frühstück zu den wohl berühmtesten Steinen Englands: Stonehenge. Dort angekommen mussten wir feststellen, dass die Steine eingezäunt zwischen zwei Straßen stehen. In den 7,50 Pfund Eintritt ist ein Audio Guide enthalten, wobei man in einem Kreis um die Steine läuft. Dabei kommt man leider nicht näher als 30 Meter ran, was allerdings den Vorteil hat, dass man ein Foto ohne Menschenmassen machen kann. Nach einer Stunde saßen wir wieder im Auto auf dem Weg nach Gatwick. Kurz vorm Flughafen haben wir in Reigate etwas zu Mittag gegessen, bevor wir den Mietwagen abgegeben haben. Nach einem kurzen Flug waren wir pünktlich um 20 Uhr wieder in Deutschland.

Rome (19.06. – 20.06.2010)

1. Tag (19.06.2010):

Colosseum Früh aufstehen ist mal wieder angesagt, denn es soll nach Rom gehen. Von Düsseldorf sind wir um 7:45 Uhr in die italienische Hauptstadt zu einem Wochenend-Trip aufgebrochen. Gegen 10 Uhr waren wir schließlich angekommen und haben uns entschlossen, den einfachen Bus zum Bahnhof Termini zu nehmen. Irgendwie kam dieser dann doch nicht wie im Fahrplan vermerkt, worauf wir einen privaten Busshuttle für 15 EUR (inkl. Rückfahrt) genommen hatten. Da wir für eine Nacht quasi kein Gepäck hatten, haben wir uns direkt auf Erkundungstour durchs Forum Romanum begeben. Bei wunderschönem Sommerwetter hatten wir das meiste nach gut zwei Stunden erkundet. Da im Eintrittspreis fürs Forum Romanum auch das Kolosseum enthalten ist, haben wir uns entschlossen, letzteres auch noch anzugucken. Praktischerweise konnte wir an der gigantischen Schlange vorm Kolosseum vorbeilaufen und direkt ins Innnere der Arena. Nach einem Rundgang auf beiden Ebenen und ein paar Fotostopps später sind wir erstmal ins Hotel gefahren, um uns frisch zu machen. Vom Hotel ging es mit einem Gelati-Stopp (nur 2 Euro für zwei riesige Eiskugeln) über den Tiber zum Piazzo del Popolo, wo wir durch die Fussgängerzone bis zur Spanischen Treppe gelaufen sind. Genau rechtzeitig waren wir für das italienische Militärorchester, welches u.a. die italienische Nationalhymne dort gespielt hat. Zum Abendessen haben wir in einer Nebenstraße ein sehr nettes Restaurant entdeckt, wo wir natürlich italienisch – in diesem Fall Pizza – essen waren. Vorbei am völlig überfüllten Trevi-Brunnen sind wir zum Pantheon gelaufen. Da die Kirche leider schon geschlossen war, haben wir am Piazza Navona den Abend ausklingen lassen.

2. Tag (20.06.2010):

St. Peter's Basilica Nachdem wir die ganze Woche über früh aufgestanden sind, haben wir heute erstmal bis 10 Uhr geschlafen, um anschließend im Hotel zu frühstücken. Nach dem Checkout wollten wir uns den Petersdom anschauen, wo allerdings der Papst gerade eine Messe gehalten hatte. Also haben wir auf dem Petersplatz gewartet und wollten eigentlich nach dem Ende der Messe in den Dom. Beim Warten auf den Einlass hat es allerdings einen ordentlichen Regenschauer gegeben, so dass wir bis auf die Knochen nass waren. Praktischerweise hatten wir ja noch ein paar Wechselklamotten dabei, so dass wir uns umziehen konnten. Allerdings wollten wir uns dann nicht wieder in die Schlange anstellen, um beim nächsten Schauer den ganzen Tag in nassen Klamotten laufen zu müssen. Also haben wir uns mit der U-Bahn auf den Weg in die Stadt gemacht und dort erstmal eine Kleinigkeit zu Mittag gegessen. Kurz vor Beginn des Italien-Neuseeland WM-Spiels haben wir uns noch das Pantheon von innen angeschaut, bevor es dann mit dem Bus zurück zum Flughafen ging. Beim Checkin waren wir etwas verwundert über die Platzreihe (40), aber Air Berlin hat uns mit einem großen A330 zurück nach Düsseldorf geflogen, wo wir kurz vor Mitternacht wieder zuhause waren.