South Africa (25.01. – 10.02.2013)

1. Tag (25.01.2013):

Frankfurt Airport Eine Reise mit Hindernissen. Heute Abend sollte es von Düsseldorf über Frankfurt nach Südafrika gehen. Der Zubringerflug nach Frankfurt ist allerdings aufgrund eines Streiks ersatzlos gestrichen worden. So sind wir in einem doch recht überfüllten ICE zum Flughafen Frankfurt gefahren. Nach dem Checkin hatten wir dann aber noch genug Zeit unser Terminal zu erkunden, bevor es pünktlich um 22:00 Uhr los ging.

2. Tag (26.01.2013):

Traffic Jam Nach einem ruhigen Flug sind wir überpünktlich in Johannesburg gelandet. Obwohl die Einreise schon eine ganze Weile gedauert hatte, mussten wir auf unsere Rucksäcke noch einmal warten. Das Warten ging beim Autovermieter schließlich weiter, gegen 11:00 Uhr waren wir dann aber doch auf dem Weg Richtung Krüger National Park. Nachdem wir den Großraum Johannesburg verlassen hatten, ging es nur noch geradeaus. Nach gut fünf Stunden hatten wir Nelspruit erreicht, wo wir in einem Einkaufszentrum einen Kaffee getrunken haben. Die letzten 80 km bis Hazyview waren in einer Stunde geschafft. Dort angekommen standen wir bei unserer Unterkunft allerdings vor verschlossenem Tor. Die Besitzerin des Pubs nebenan konnte uns aber helfen und den Code fürs Tor telefonisch in Erfahrung bringen. Einmal hinter dem Tor musste man noch ca. 1,5 km über eine Zitronenplantage fahren, bevor das Guesthouse erreicht war. Nach einem Rundgang mit den Besitzern durch das leicht spanisch angehauchte Gebäude sind wir noch einmal zum Pub, um dort etwas zu essen.

3. Tag (27.01.2013):

Three Rondavels Nach dem Aufstehen hatten wir erstmal ein gutes Frühstück auf der großen Veranda mit Blick in den Garten. Anschließend haben wir uns auf die Panoramaroute begeben. Entlang der Route im Blyde River National Park liegen eine Vielzahl an Attraktionen. Nach einem Stopp an einem traumhaft gelegenen Wasserfall, ging es zum God’s Window. Hoch auf einem Berg gibt es einen Regenwald, von dem man einen Blick auf die gesamte Ebene hat. Theoretisch jedenfalls – bei unserem Besuch war der Berg immer wieder in den Wolken. Beim nächsten Stopp an den Berlin Falls stürzt ein kleiner Fluss gut 40 m in ein Wasserbecken. Auf dem Weg zu den Three Rondawelvs, drei sehr markanten Felsen hoch über einer gewaltigen Schlucht, haben wir noch einen Zwischenstopp in einem Buschrestaurant direkt an einem schönen Fluss gemacht. Nach den Three Rondawelvs haben wir uns zu den Bourke’s Luck Potholes aufgemacht und sind dort auf einem Rundweg durch die bizzar geformte Wasserfalllandschaft gewandert. Nachdem wir uns auf der Route einen letzten Wasserfall angeschaut haben, sind wir bei Harrie’s Pancakes eingekehrt und haben dort sehr leckere Pfannkuchen gegessen. Nach unserer Rückkehr in Hazyview haben wir in der Unterkunft noch ein wenig gefaulenzt und anschließend dort typisch südafrikanisch zu Abend gegessen.

4. Tag (28.01.2013):

Zebras Krüger Nationalpark wir kommen – fast zumindest. Erstmal gab es das gewohnt gute Frühstück, bevor wir uns im Guesthouse verabschiedet haben. Ein letztes Mal durch die Zitronenfarm und schon waren wir auf dem Weg in Richtung Norden. Auf halber Strecke wurden wir allerdings unliebsam von der lokalen Polizei angehalten. Angeblich hätten wir einen Verkehrsverstoß begangen und nun ginge das ganze Drama los. Man müsse zur Polizeistation, ein Bericht müsse geschrieben werden usw. Das einzige was allerdings los ging, war die Verhandlung über die Höhe des Bestechungsgeldes. Eigentlich schade – bisher hatten wir nur positive Erfahrungen gemacht. Nach einer guten halben Stunde haben wir unsere Unterkunft erreicht. Das Kapama Private Game Resort liegt zwar nicht im Krüger Nationalpark selbst, bietet aber ebenfalls allen bekannten Tieren eine Heimat. Beim Willkommensdrink wurde uns erklärt, wie die nächsten zwei Tage aussehen würden. Zusammenfassend könnte man sagen, dass es Safaris im Wechsel mit Essen geben sollte. Und so haben wir uns direkt zum Mittagessen begeben, wo uns unserer Kellner Rodney begrüßt hat. Nachdem wir uns ein wenig ausgeruht hatten, haben wir beim Afternoon Tea um 16 Uhr unseren Ranger Peter kennengelernt. Zusammen mit zwei brasilianischen Honeymoon-Pärchen saßen wir kurze Zeit später auf dem offenen Safari-Jeep. Raus aus der Anlage ging es über mehr oder weniger gute Pisten ins 15.000 Hektar große Gelände. Nach verschiedenen Antilopenarten und Giraffen haben wir schließlich den ersten Vertreten der Big Five entdeckt: eine kleine Herde Büffel. Weiter quer durchs Reservat haben wir noch vor dem Sundowner-Stopp eine Nashornmutter mit ihrem 1,5 Jahre alten Kind gesichtet. Kurz nach Sonnenuntergang waren wir voller Eindrücke wieder im Resort. Nachdem wir uns frischgemacht hatten, ging es auch schon zum Abendessen. Neben einem offenen Feuer gab es unter freiem Himmel Gegrilltes. Nach ein paar Bieren an der Bar sind wir schließlich ins Bett gegangen – am nächsten Morgen war die erste Safari für 6 Uhr geplant.

5. Tag (29.01.2013):

Lions 5 Uhr – das Telefon klinget und eine hellwache Stimme wünscht uns einen guten Morgen. Nach dem Aufstehen gab es dann einen Kaffee und ein Croissant und um kurz vor 6 Uhr saßen wir schon zusammen mit Peter und unserem Spurenleser auf dem Jeep. Diesmal ging es in einen anderen Teil des Reservats, wo wir uns auf die Suche nach der Elefantenherde gemacht haben. Und tatsächlich wurden wir nach einer guten halben Stunde fündig, als einigen Elefanten die Straße überqueren wollten. Nachdem wir uns die majestätischen Tiere angeschaut hatten, ging es weiter in ein anderes Gebiet mit einem großen, offenen Gelände, wo jede Menge Zebras, Kudus und Antilopen friedlich grasten. Nicht weit von dort haben wir dann eine Löwin mit ihren zwei Kindern unter einem Baum liegend entdeckt. Was für ein Erlebnis! In unserem Jeep wurden wir nur eines kurzen Blickes gewürdigt, bevor weiter gedöst wurde. Gegen kurz vor 9 Uhr waren wir wieder an der Lodge und sind dort direkt zum Frühstück gegangen. Danach haben wir uns frisch gemacht und uns bis zur Nachmittagssafari am Pool ausgeruht – nur unterbrochen vom Mittagessen. Um 16:30 Uhr waren wir zusammen mit Peter wieder im Reservat unterwegs. Nachdem wir eigentlich schon 4 der Big 5 gesehen hatten, wollte unser Ranger uns aber auf jeden Fall noch den männlichen Löwen zeigen. Zuerst aber haben wir am Rande des Reservats ein paar Flusspferde sowie ein Krokodil entdeckt. Beide sonst eher aggressiven Tierarten respektieren sich und teilen sich den Fluss bzw. die Seen und Tümpel. Nachdem wir schon eine ganze Weile die Löwen gesucht hatten, gab es erstmal den Sundowner-Drink an einem kleinen Wasserloch. Von dort ging es wieder auf die Suche. Schließlich wussten wir, dass die Löwen sich tief im Busch versteckt hatten und selbst dann nicht hervorkommen wollten, als sich unser Ranger und der Spurenleser zu Fuß aufmachten. Da es auch schon dunkel war, haben wir aufgegeben und uns auf den Weg zur Lodge gemacht, als uns der Funkspruch eines anderen Jeeps erreichte: die Löwen lägen nun mitten auf dem Weg. Schnell umgedreht waren wir wenige Minuten später am Ort des Geschehens, wo der Löwe und die Löwin mitten auf dem Weg lagen. Nach etlichen Fotos sind wir zurück zum Camp und haben dort direkt zu Abend gegessen.

6. Tag (30.01.2013):

Cheetahs Wieder der gleiche Weckanruf um 5 Uhr morgens. Nach dem obligatorischen Kaffee und Croissant ging es kurz vor 6 Uhr auf die Suche nach dem Leoparden. Dabei konnten wir das Gebiet, wo er sich zuletzt aufgehalten hat recht gut bestimmen. Leider ist er nicht herausgekommen, so dass wir irgendwann abbrechen mussten. Dafür gab es noch ein Flusspferde, mehrere Giraffen und ein kleines Chamäleon zu sehen, bevor wir unser letztes Frühstück in der Lodge hatten. Danach sind wir aufgebrochen und in die benachbarte Station für bedrohte Tierarten gefahren. Bei der dortigen sehr guten Tour über das Gelände gab es auch mehrere Geparden und wilde Hunde zu sehen. Für heute sollte nun allerdings Schluss mit Tiere sein und wir haben uns auf den Weg Richtung Johannesburg gemacht. Unterwegs haben wir in Dullstrom, einem kleinen Örtchen, Pancakes gegessen, bevor wir am Abend unsere Unterkunft nahe des Flughafens erreicht hatten. Dort haben wir vor dem Schlafengehen noch etwas gegessen.

7. Tag (31.01.2013):

Addo Elephant National Park Nach einer etwas unruhigen Nacht durch ein für europäische Verhältnisse unvorstellbares Gewitter sind wir nach dem Frühstück zum Flughafen gefahren und haben dort zuerst den Mietwagen abgegeben. Nach dem problemlosen Checkin sind wir pünktlich mit British Airways nach Port Elizabeth gestartet. Dort sind wir gegen 13 Uhr gelandet und eine Stunde später hatten wir auch schon wieder den gleichen Mietwagen. In der Nähe von Port Elizabeth gibt es den Addo Elephant National Park, welchen man mit dem eigenen Auto gut erkunden kann. Nachdem uns unser Navi ein bisschen durch die Pampa geschickt hatte, haben wir nach gut einer Stunde den Park erreicht. Bei einer Erfrischungspause im Café haben wir uns einige Routen ausgeguckt, die wir im Park fahren wollten. Als erstes haben wir dann auch den Namensvetter des Parks entdeckt – mitten auf der Straße stand ein Elefant. Im angrenzenden Gelände war dann auch der Rest der Herde. Als nächstes haben wir ein paar Antilopen und Zebras gesichtet. Bevor es dunkel wurde, haben wir uns wieder auf den Weg zurück nach Port Elizabeth gemacht und in unserem Guesthouse im eher noblen Vorort Summerstrand eingecheckt. Dort haben wir auch die Empfehlung für das sehr gute Restaurant Blue Waters Cafe erhalten, wo wir lecker zu Abend gegessen haben.

8. Tag (01.02.2013):

Cape Recife Lighthouse Nach einem super Frühstück haben wir Port Elizabeth schon wieder verlassen. Bevor wir uns Richtung Westen entlang der Küste aufgemacht haben, sind wir noch zum Cape Recife Lighthouse gefahren. Bis ganz an den Leuchtturm sind wir nicht gekommen, da eine Wanderdüne den Weg schon recht unpassierbar gemacht hatte. Zurück auf dem Highway Richtung Westen haben wir am Storms River Halt gemacht und etwas gegessen. Ebenso haben wir uns angeschaut, wie ein Wagemutiger den World’s Highest Bungee Jump gemacht hat. Von der Brücke hat er sich 216 Meter tief in die Schlucht gestürzt. Ein paar Kilometer weiter haben wir an der Mündung des Natures River einen Zwischenstopp am traumhaft schönen und vor allem menschenleeren Strand gemacht. Kilometerweit kann man dort über einen breiten, feinsandigen Strand laufen. Am Nachmittag sind wir schließlich in Plettenberg Bay, unserem Tagesetappenziel, angekommen. Nach dem Checkin ins Guesthouse, von dem man einen wunderschönen Blick über die gesamte Bucht hat, sind wir noch zum Strand gefahren. Am Abend haben wir statt in einem Restaurant unter freiem Himmel auf dem Markt gegessen. Dort gibt es verschiedene Stände, von denen man sich sein Essen holen kann und an gemeinsamen Tischen essen kann. Eine lustige Truppe Südafrikaner, die sich mit uns ihren unerschöpflichen Weißweinvorrat geteilt hat, haben wir dort ebenfalls kennengelernt.

9. Tag (02.02.2013):

Little Karoo Heute waren wir schon um 8 Uhr beim Frühstück, da vor uns das längste Teilstück unserer Strecke liegen sollte. Nachdem wir Plettenberg Bay verlassen hatten, ging es weiter Richtung Westen. In Knysa haben das erste Mal angehalten und die Lagunenstadt besichtigt. Auf der Höhe von George haben wir die Strecke am Meer verlassen und sind ins Landesinnere nach Oudtshoorn gefahren. Ungefähr 30 Kilometer hinter der Stadt liegen die Cango Caves – ein riesiges Höhlenlabyrinth. Dieses haben wir in einer einstündigen Tour besichtigt und dabei meterhohe Stalagmiten und Stalagtiten gesehen. Nach gut einer Stunde haben wir wieder Tageslicht gesehen und mussten feststellen, dass das Thermometer mittlerweile auf 40 Grad gestiegen war. Die nächste Etappe des Tages hat uns dann durch die kleine Karoo geführt – ein wüstenartiges Gebiet. Mittendrin haben wir auf einer Farm einen Käsekuchen gegessen und nach ca. 200 Kilometern haben wir Ronnies Sex Shop erreicht und dort etwas getrunken. Die letzten Kilometer habe uns nach Swellendam geführt, wo wir in ein sehr schönes altes Guesthouse einchecken konnten. Bei einem leckeren Abendessen haben wir den Abend ausklingen lassen.

10. Tag (03.02.2013):

Marloth Nature Reserve An diesem Morgen haben wir uns verwundert die Augen gerieben. Sollte es wirklich regnen? Leider hat es tatsächlich leicht geregnet, so dass wir im Guesthouse frühstücken mussten. Nach dem sehr guten Frühstück sind wir in den Ort gefahren und haben uns das Drostdy Museum angeschaut. Dort gab es einiges über das Leben der ersten Siedler zu erfahren. Da das Wetter anschließend etwas besser war, sind wir zur Unterkunft zurück und haben unsere Wanderschuhe geholt. Ein paar hundert Meter hinter dem Haus beginnt nämlich das Marloth Reserve, in dem es viele schöne Wanderwege geben soll. Leider mussten wir nach einer guten halben Stunde schon wieder umkehren, da der Weg doch arg überschwemmt war. Dafür konnten wir ein paar Affen und gut gefüllte Wasserfälle beobachten. Auf dem Rückweg sind wir noch bei einem italienischen Restaurant eingekehrt und haben Kaffee getrunken. Gleichzeitig habe wir einen Tisch für den Abend reserviert, so dass wir, nachdem wir uns geduscht hatten, zwei Stunden später bei einer Pizza dort wieder eingefunden hatten. Wieder zurück in der Unterkunft sind wir in den Aufenthaltsraum und haben dort ein nettes englisches Pärchen aus Sheffield getroffen und uns über Gott und die Welt unterhalten.

11. Tag (04.02.2013):

Hermanus Cliff Path Beim gewohnt guten Frühstück haben wir die beiden Engländer wieder getroffen, die heute bei deutlich besserem Wetter im Marloth Reserve wandern wollten. Nachdem wir uns von der Besitzerin des Guesthouse verabschiedet hatten, sind wir noch einmal durch den Ort gefahren, bevor es auf den Weg nach Hermanus ging. Das Städtchen direkt am Meer haben nach knapp zwei Stunden Fahrt erreicht. Nach dem Checkin in unserer Unterkunft, die fast direkt am Meer lag, sind wir in den Ort gelaufen und haben Kuchen gegessen. Anschließend ging es zurück zur Unterkunft und auf den sogenannten Cliff Walk, der über mehrere Kilometer wunderschön immer entlang des Meeres durch die Klippen führte. Wieder zurück im Guesthouse haben wir uns für den Abend frisch gemacht und sind in den Ort gelaufen. Dort haben wir das sehr schöne Restaurant Lemon-Butta gefunden, wo wir den letzten noch nicht reservierten Tisch bekommen haben. Mit fantastischem Blick auf die Bucht haben wir Fisch gegessen.

12. Tag (05.02.2013):

Franschhoek Nachdem wir um kurz nach 9 Uhr gefrühstückt hatten, haben wir nach einem kurzen Stopp beim Supermarkt Hermanus Richtung Stellenbosch verlassen. Dabei haben wir uns nicht für den direkten Weg entschieden, sondern sind über den traumhaft schönen Franschhoek Pass gefahren. Der Ort mit gleichem Namen liegt wunderschön eingerahmt zwischen hohen Bergen. Nach gut 20 weiteren Kilometern hatten wir Stellenbosch erreicht und erstmal unser Gepäck in der Unterkunft abgestellt. Der Ort liegt mitten in einer Weingegend und so haben wir uns auf den Weg zum Weingut Spier gemacht. Dort angekommen haben wir die obligatorische Weinprobe gemacht und durften fünf Weine probieren. Anschließend sind wir noch ein bisschen durch die sehr schöne Anlage gelaufen und haben ein paar Fotos gemacht. Zurück an unserem Guesthouse sind wir erstmal in den Pool und haben uns danach frisch gemacht, um in die Stadt zu fahren. Der Stadtkern besteht aus ein paar netten Straßen mit vielen historischen Gebäuden. Wir sind schließlich in einer netten Bar eingekehrt, wo wir auch gleich zu Abend gegessen haben.

13. Tag (06.02.2013):

Cape of Good Hope Nach dem Frühstück durften wir netterweise im Guesthouse zwei Tickets für die Seilbahn auf den Tafelberg ausdrucken. Dabei haben wir gesehen, dass die Seilbahn wegen des starken Windes zurzeit allerdings nicht fährt. Zurerst haben wir Stellenbosch verlassen und eine knappe Stunde später konnten wir auch schon in unser Hotel in Kapstadt einchecken. Leider konnten wir am heutigen Tag nicht auf den Tafelberg, da die Seilbahn wegen des Windes immer noch nicht fuhr. Also sind wir mit dem Auto Richtung Kap der guten Hoffnung gefahren. Einen ersten Stopp haben wir in Hout Bay eingelegt, wo wir Fish’n’Chips zu Mittag gegessen haben. Die Bucht hat einen wunderschönen Strand, aber leider war das Wasser sehr kalt und die Brandung wegen des Windes entsprechend ordentlich. Weiter Richtung Süden fährt man über den Chapman’s Peak direkt am Meer bis Kommentje, wo man super surfen können soll. Von dort weiter wird die Landschaft etwas rauer bis man den Cape Point National Park erreicht hat. Nach Bezahlen der obligatorische Parkgebühren fährt man einige Kilometer bis zu einer Abzweigung. Dort haben wir uns zuerst für das Kap der guten Hoffnung entschieden. Dieses besteht eigentlich nur aus einem Schild, an dem natürlich jeder ein Foto haben wollte. Anschließend sind wir noch einen kleinen Weg auf eine Klippe hochgelaufen. Von dort konnte man in der Ferne auch den Leuchtturm am Cape Point erkennen. Mit dem Auto sind wir dorthin gefahren und haben uns entschieden, die letzten Meter hochzulaufen anstatt mit der Standseilbahn zu fahren. Vom eigentlich recht unspektakulären Leuchtturm hat man einen fantastischen Ausblick in alle Richtungen, unter anderem auf die False Bay. Auf dem Rückweg nach Kapstadt sind wir über Simon’s Town gefahren, wo es direkt am Strand eine Pinguinkolonie zu bestaunen gibt. Wieder zurück im Hotel haben wir uns frisch gemacht und direkt in der Nähe des Hotels im sehr guten Restaurant Roberto’s gegessen.

14. Tag (07.02.2013):

Table Mountain Schon vom Zimmer konnten wir den strahlend blauen Himmel sehen und ein kurzer Check im Internet hat ergeben, dass die Seilbahn auf den Tafelberg fuhr. Also sind wir nach dem Frühstück direkt dorthin gefahren. Dabei haben sich die Online-Tickets als sehr praktisch erwiesen, da man sich praktisch gar nicht anstellen muss, sondern direkt zur Gondel darf. In fünf Minuten waren wir auf dem 1.085 Meter hohen Berg. Auch hatte sich mangels Wind noch keine Wolkendecke gebildet, so dass wir einen hervorragenden Blick auf Kapstadt und das Umland hatten. Auf dem Tafelberg kann man mehrere kleine Wanderungen unternehmen und so in alle Richtungen den Ausblick genießen. Gegen Mittag sind wir mit der Gondel wieder runtergefahren und noch zum gegenüberliegenden Signal Hill gefahren, um ein paar schöne Fotos vom Tafelberg und Kapstadt zu machen. Wieder unten in der Stadt haben wir Bo Kaap erkundet – das malaiische Viertel mit den bunten Häusern. Dort haben wir in einem schönen Café einen sehr leckeren Kuchen gegessen. Wieder zurück am Hotel sind wir erst einmal in den Pool. Am frühen Abend sind wir vom Hotel zur Victoria & Alfred Waterfront gelaufen. Ähnlich wie in anderen Städten wurde den brach liegenden Docklands eine neue Bestimmung zuteil: Einkaufs- und Vergnügungsviertel. Auch hat man vom Gelände fast überall einen sehr schönen Blick auf den Tafelberg. Nachdem wir die Waterfront erkundet hatten, haben wir in einem der Restaurants zu Abend gegessen. Dort wo wir waren, war das Essen eher durchschnittlich, etwas überteuert und ein für Südafrika schlechter Service. Dafür hatten wir einen direkten Blick auf den Tafelberg – diesmal mit dem sogenannten “Table Cloth”. In einer Bar in der Nähe unseres Hotels haben wir den Abend ausklingen lassen.

15. Tag (08.01.1013):

V&A Waterfront Der letzte komplette Tag in Südafrika. Da wir uns die Innenstadt überhaupt noch angeschaut hatten, sind wir vom Hotel erst einmal Richtung Castle of Good Hope. Dort waren wir genau richtig um die erste Festung Kapstadts in einer geführten Tour zu erkunden. Pünktlich um 12 Uhr gab es auch den angekündigten Wachwechsel. Die Adderley Street hoch sind wir in den Companies Garden, einem Park im Herzen der Stadt. Dort befindet sich auch das Parlament, die National Library und einige andere Gebäude, die wir zumindest von außen fotografiert haben. Auf der Georges Mall Street sind wir für einen Mittagssnack eingekehrt. Bevor es wieder zum Hotel zurückging, haben wir uns noch den Greenmarket Square angeschaut. Nachdem wir uns im Hotel frisch gemacht haben, sind wir noch einmal zur Waterfront gefahren. Dort haben wir zuerst die Mall erkundet und danach etwas getrunken. Wieder zurück haben wir noch einmal etwas bei Roberto’s gegessen – top Essen und ein fantastischer Service!

16. Tag (09.02.2013):

OR Tambo International Airport Time to say goodbye. Und der Himmel weint. Nach dem Frühstück sind wir zum Flughafen gefahren und haben dort den Mietwagen abgegeben. Durch den Regen haben wir uns ins Terminal gerettet und waren auch schon kurze Zeit später am Gate. Von Kapstadt ging es dann pünktlich mit South African Airways nach Johannesburg. Dort angekommen konnten wir unsere Rucksäcke praktischerweise direkt wieder am Lufthansa-Checkin abgeben. So waren wir schon sehr früh im richtigen Terminal und hatten noch Zeit etwas zu essen und die diverse Geschäfte zu erkunden. Am Abend ging es dann mit Lufthansa leider schon wieder zurück nach Frankfurt und von dort nach Düsseldorf – diesmal ohne Streik und mit dem Flieger.

Morocco – Soak up some Sun (13.02. – 17.02.2010)

1. Tag (13.02.2010):

Manja & I Heute sollte ein denkwürdiger Tag werden. Vor ein paar Monaten haben wir bei Ryanair einen Flug nach Marokko gebucht. Somit sollte zumindest ich in den Genuß kommen, alle Kontinente in einem Reisepass zu vereinen. Zuvor mussten wir aber sehr früh aufstehen, da unser Flug schon um 07:00 Uhr von Weeze starten sollte. Nach knapp vier Stunden Flug sind wir in Agadir gelandet und mussten erst einmal die Einreiseformalitäten erledigen (schwierig wenn es nirgendwo einen Kugelschreiber zum Ausleihen gibt). Irgendwann hatten wir dann aber den Stempel im Reisepass und sind mit dem Taxi zum Hotel gefahren. Schon etwas älter und in zweiter Reihe zum Strand gelegen, waren die Zimmer nichts besonderes aber doch okay. Schließlich mussten wir dank der Einlösung meiner Flugmeilen auch nichts für die vier Tage im Hotel bezahlen. Nach einem kurzen Power Nap sind wir bei strahlendem Sonnenschein und gut 20 Grad zur Strandpromenade gelaufen und haben dort das erste Eis des Jahres gegessen. Danach haben wir uns den ganzen Nachmittag an der Promenade bzw. am Strand aufgehalten und haben am Abend das Essen im Hotel ausprobiert. Letzteres war im Hotelpreis inbegriffen und dementsprechend fade. Aber einem geschenkten Gaul schaut man ja bekanntlich nicht ins Maul.

2. Tag (14.02.2010):

Parasol Nachdem wir gestern zu einer unmenschlichen Zeit aufstehen mussten, konnten wir heute richtig ausschlafen und haben dementsprechend auch das Frühstück im Hotel verpasst. Auf dem Weg in die Stadt wurden wir genötigt ein paar Beutel Tee für ein paar Dirham zu kaufen. Trotz endloser Verhandlung sind wir immer noch der Meinung, einen „sehr guten“ Preis bezahlt zu haben. Anschließend sollte es aber endlich etwas zu essen geben. Also haben wir im Reiseführer nach einem netten Cafe gesucht und dies auch nicht weit entfernt gefunden. Nach einem großen Sandwich waren wir noch in der angeschlossenen Bäckerei, um für umgerechnet ein paar Cent sehr leckere Kuchenteile zu erstehen. Mit Kuchen bewaffnet sind wir runter zum Strand gelaufen und haben die recht lange Strandpromenade erkundet. Von dort ging es Richtung Souk, dem eigentlichen Markt Agadirs. Dort war entsprechend viel los und als Tourist muss man sich jeden Teppich, Schrank, Tee oder Gewürz erklären lassen (und am besten direkt kaufen). Mit dem Taxi sind wir zurück zum Hotel, um uns ein wenig zu erholen bevor es am Abend wieder ans Meer gehen sollte. Dort haben wir bei einem Italiener (nicht ganz marokkanisch) zu Abend gegessen.

3. Tag (15.02.2010):

Entrance To Jardim de Olhão Da es heute morgen geregnet hat, haben wir etwas länger geschlafen und das Frühstück im Hotel ausprobiert. Nachdem daraufhin die Sonne wieder zum Vorschein kam, sind zuerst in der Stadt zu einem sehr kleinen, schönen Park gelaufen. Von dort ging’s über unsere favorisierte Bäckerei zurück Richtung Meer. Die Promenade geht an einem Ende in die neu gebaute Marina über. Nachdem wir uns diese angeschaut haben, haben wir uns in einem Cafe zu Tee und Kaffee niedergelassen. Aufgrund eines Schauers haben wir dort dann auch ein bisschen mehr Zeit als erwartet verbracht. Zum Abendessen haben wir noch einmal das Hotel ausprobiert, aber da keine Besserung zu erkennen war, beschlossen, nicht mehr dort zu essen.

4. Tag (16.02.2010):

One Of The Rare Rainy Days Regen, Regen, Regen. In einer kurzen Regenpause haben wir uns dann vom Hotel in die Stadt aufgemacht. Auf der Suche nach einem offensichtlich sehr schönen Bistro/Cafe sind wir von einem Regenschauer überrascht worden. Trotz Regenschirm mussten wir uns erst einmal unterstellen. Nachdem der Regen wieder nachgelassen hat, haben wir uns auf die verzweifelte Suche nach dem Bistro gemacht. Als wir schon aufgegeben hatten (der merkwürdigen Straßenführung sei Dank) standen wir plötzlich vorm Cafe. Also schnell rein bevor es wieder angefangen hatte zu regnen. Ein Sandwich und ein paar Tee später ging’s von dort zurück zum Hotel. Am Abend wollten wir eigentlich marokkanisch essen gehen, wurden aber vom Regen überrascht und hatten die Wahl vor einem italienischen Restaurant zu warten oder einfach dort essen zu gehen. Nach einigen Minuten des Überlegens wurden wir durch den stärker werdenden Regen überzeugt, einfach noch einmal Pizza zu essen.

5. Tag (17.02.2010):

Nach einem kurzen Frühstück um 7:00 Uhr morgens im Hotel sind wir mit dem Taxi zum Flughafen gefahren. Dort angekommen hat es auch schließlich aufgehört zu regnen. Direkt zum Gate konnten wir allerdings nicht – entgegen der Ankündigung von Ryanair muss man trotz Web Checkin sich erst eine 3/4 Stunde am Schalter anstellen, um dort einen Stempel auf seinen Boarding Pass zu erhalten. Nachdem wir den hatten, hätten wir durch die Ausreisekontrolle gekonnt – wenn denn jemand zum Abstempeln des Reisepasses dagewesen wäre. Als nach 15 Minuten sich ein Grenzbeamter erbarmte, meinte dieser man müsse zuerst die Einreisekarte ausfüllen (das Problem mit dem fehlenden Kugelschreiber sollte uns hier wieder einholen). Sehr merkwürdig. Schließlich sind wir dann aber doch mit einer kleinen Verspätung Richtung Weeze gestartet, wo wir gegen 15:00 Uhr gelandet sind.