Fabienne’s Birthday (20.03. – 26.03.2006)

Eine sehr unspektakuläre Woche liegt hinter uns: Eigentlich haben wir nix besonderes gemacht. Am Mittwoch (22. März) haben wir in den 25. Geburtstag von Fabienne reingefeiert. Dazu waren wir in der Stadt in einer Bar/einem Club namens Friday’s. Dieser liegt direkt im CBD (Central Business District) an den Eagle Street Piers. Man hat also einen super Ausblick auf den Fluss! Der Laden war sogar richtig voll, was aber wohl auch daran lag, dass es Cocktails für $3 – $8 gab.

One Night OutAm Wochenende haben wir diesmal keinen Ausflug unternommen, schließlich müssen wir ja auch mal was für die Uni machen. Am Samstagabend waren wir zusammen mit ein paar australischen Kommilitonen in der Stadt, diesmal im uns noch unbekannten Club “Embassy”.

Surfing Aussie (13.03. – 19.03.2006)

Und wieder ist eine Woche vergangen. Während der Woche ist nicht viel passiert, Studenten müssen ja auch mal studieren und können nicht nur Ausflüge machen. 😉

Am Donnerstagabend war im R.E. (Royal Echange) wieder ein Themenabend: Karaoke. Als wir gegen 21 Uhr dort aufgeschlagen sind, war die Party schon voll im Gange. Wir haben uns erstmal zurückgehalten und sind erst ganz zum Schluss mit dem Titel “Tainted Love” von Soft Cell eingestiegen. Unser Wunschtitel “99 Luftballons” von Nena oder auch “99 Red Ballons” war leider nicht dabei. :-(

Fürs Wochenende hatten wir uns zum Learn 2 Surf Adventure Weekend angemeldet und da dies am Samstag schon um 9:00 Uhr losging, sind wir bereits Freitagabend nach Coolangatta an der Gold Coast gefahren. Nachdem wir drei Stunden mit Bus und Zug unterwegs waren, sind wir erstmal in die Jugendherberge eingecheckt. Die Coolangatta YHA liegt verkehrstechnisch sehr günstig: vorm Haus ist der Pacific Highway und hinten raus guckt man aufs Vorfeld des Gold Coast Airports. Nach dem Abendessen bei Subway (für Ausländer eine echte Herausforderung dort was zu bestellen ;-)) sind wir noch ein bisschen am endlos langen Sandstrand entlanggelaufen.

Learn to SurfSamstagmorgen 7:00 Uhr; der Wecker klingelt. Unser Kurs fängt zwar erst um 9 Uhr an, aber der kostenlose Shuttlebus der Jugendherberge fährt nur um 8 Uhr in die Stadt bzw. zum Greenmount Beach, wo wir surfen lernen wollen. Das Frühstück in der Jugendherberge haben wir uns geschenkt. Stattdessen sind wir direkt in den Shuttlebus und waren dann nach 10 Minuten Fahrt im Zentrum von Coolangatta. Nach einem “ausgiebigen” McDonalds-Frühstück fing unser Kurs erstmal mit einigen Trockenübungen und Erklärungen an. Danach bekamen wir unsere Anfängerboards (rutschfeste Oberfläche und extra breit), mit denen wir zum Strand marschiert sind. Me trying to surf Dort mussten wir noch mal ein paar Übungen mit dem Board im Sand machen, bevor es dann endlich ins Wasser ging. Die ganze Theorie schon wieder vergessen, sind wir natürlich erstmal nicht zum Stehen auf dem Board gekommen. Stattdessen war es ein hoffnungsloser Kampf gegen die Wellen und die Strömung. Unser Surflehrer hat uns dann immer wieder in die Wellen geschoben und Tipps & Tricks gegeben. Nach zwei Stunden gegen Ende des Lehrgangs hat es dann endlich geklappt: das erste Mal auf einer Welle STEHEND auf den Strand zugesurft. Nach diesem Erfolgserlebnis haben wir uns erstmal ein eigenes Board für den Nachmittag reserviert, um weiter zu üben. Getting out of the Water Was man beim Surfen übrigens auf keinen Fall vergessen sollte, ist ein Rushie (Surf-Shirt) und ungefähr eine halbe Packung Sonnencreme Faktor 55+. Das Beste dabei ist, dass man so gerüstet immer noch braun wird. Die Sonne ist hier ein wenig stärker als bei uns. 😉

Am Abend sind wir am Strand entlang in die Jugendherberge zurück gelaufen. Nach dem Abendessen haben wir eine Kneipe direkt am Vorfeld des Flughafens ausgemacht: Aero Club Coolangatta. Nur durch einen Zaun getrennt konnte man die landenden und startenden Maschinen beobachten (hauptsächlich VirginBlue, die Billigairline Australiens). Noch eine Runde Billard in der Jugendherberge und wir sind schon um 23:30 Uhr ins Bett gefallen.

Am Sonntag gab es “the same procedure as every day”: 7:00 Uhr aufstehen, in die Stadt fahren, Frühstück und wieder Surfen. Yea, yea, yea Diesmal hat es deutlich besser geklappt und wir sind einige Male zum Stehen gekommen und sogar bis zum Strand gesurft. Surfen ist eigentlich eher was für Frauen, da man drei Sachen gleichzeitig machen muss: Aufspringen, nach vorne gucken und die Arme hoch halten. Vergisst man eines davon, fliegt man unweigerlich sofort ins Wasser. 😉

Gegen Mittag war dann Schluss mit dem Kurs und wir waren noch sehr günstig und gut (eigentlich recht widersprüchlich) essen, um danach direkt wieder unsere Rückfahrt nach Brisbane anzutreten.

We’re Going to Fiji & Straddie (06.03. – 12.03.2006)

Diese Woche hatte es nach einem unspektakulären Wochenende so in sich.

Am Montag habe ich mir noch einen lauen Tag gemacht, da ich dort keine Vorlesungen hab. Am Dienstag war ich dann an der Uni, um mal nach meinen Credit Transfer nachzufragen. Dort hat man mir erklärt, dass der wohl irgendwo untergegangen sein müsste. Natürlich würden sie ihn umgehend weiterleiten. Danach war Mittagessen in der Uni-Mensa angesagt und da das Tutorial für Management Systems ausgefallen ist, bin ich mit ins Indooroopilly Shopping Centre gefahren.

Neben ein paar generellen Besorgungen, waren wir mal im STA Travel Reisebüro und haben uns nach Möglichkeiten, den Mid-semester Break zu verbringen, erkundigt. Grundsätzlich sind dann alle Flüge recht teuer, da nicht nur die Studenten frei haben, sondern über Ostern auch viele Aussies Urlaub machen. Schließlich haben wir aber doch noch das PERFEKTE Ziel gefunden: FIJI!!!

Fiji

Karfreitag fliegen wir von Brisbane für 9 Tage nach Nandi (bis zum 24. April). Vor Ort werden wir dann ganz klassisch Island-Hopping machen. Unterkommen werden wir wohl in den reichlich vorhandenen Jugendherbergen, die allesamt sehr billig sind (so 8-10 A$/Nacht). Wahrscheinlich werden wir die erste Nacht in Nandi verbringen, da wir erst spät abends ankommen und die restlichen Unterkünfte und Ziele ergeben sich dann spontan. Bislang sind wir fünf Leute, vielleicht werden es noch mehr. Der Flug wird allerdings nicht mehr gerade billiger…

Am Mittwoch und Donnerstag haben wir dann unsere lange geplante Housewarming-Pool-Party vorbereitet; d.h. wir waren einkaufen und Leute einladen. Und ganz wichtig: Wir haben alle unseren Nachbarn eine Flasche Wein vorbeigebracht. In Down Under die einfachste Variante, um endlos lange feiern zu können, ohne das es Ärger gibt.

Pool PartyAm Freitag haben wir dann letzte Besorgungen gemacht und Stühle vom Nachbarn besorgt, bevor um 20 Uhr absolut pünktlich die ersten Gäste da waren. Zuerst haben wir gemütlich zusammen gesessen und uns über Gott und die Welt unterhalten. Nachdem dann irgendwann wohl alle Gäste (so ca. 25) da waren, haben wir doch mal erwähnt, dass es eine Housewarming-POOL-Party ist. Die meisten sind uns freiwillig in den Pool gefolgt, der Rest wurde dann großzügigerweise von uns getragen. Anschließend haben wir zum zweiten Mal an Caipirinha gewagt (mit Barcadi Lemon), schmeckt gar nicht mal so schlecht. Hier kennt ja keiner den Cocktail, aber alle Aussies, die ihn probiert haben, waren begeistert. Alles in allem war es ein sehr lustiger Abend.

Brisbane Motor ShowDer nächste Tag hat naturgemäß ein bisschen später begonnen. Nach Mittag sind wir dann in die Stadt zum Essen gefahren und anschließend ins Brisbane Exhibition Centre zur Brisbane Motorshow 2006. In Erwartung einer winzigen Messe, waren wir von der Größe doch überrascht: praktisch alle Marken waren vertreten. So haben wir uns dort dann auch gut drei Stunden aufgehalten. Am Abend haben wir uns dann auf der größten Kino-Leinwand Australiens den Film “A History of Violence” in der völlig ungeschnittenen Version angeschaut.

Heute (Sonntag) war wieder Ausflugtag: wir sind gegen 11 Uhr Richtung North Stradbroke Island aufgebrochen, einer wunderschönen Insel vor der Küste Brisbanes. Leider dauert die Anfahrt mit Bus, Taxi, Fähre und wieder Bus geschlagene drei Stunden, ist dafür aber spottbillig. Straddie Auf Straddie (wieder so eine typisch australische Abkürzung) sind wir dann mit dem Bus zum Point Lookout gefahren und haben erstmal zu Mittag gegessen. Gestärkt sind wir dann ein bisschen entlang der Felsenküste gelaufen, um uns anschließend am menschenleeren, ewig langen Strand auszuruhen (32 km lang!). Da um 18:45 Uhr die letzte Fähre ging, hatten wir insgesamt leider nur fünf Stunden Zeit. Dafür waren wir dann noch auf dem Festland angekommen sehr gut Steak essen, bevor wir dann mit dem Zug zurück nach Brisbane gefahren sind.

Die Fotos dieser Woche (Housewarming-Pool-Party, Brisbane Motorshow 2006 und Straddie) findet Ihr natürlich wie immer in der Gallery.

First Lecture (27.02. – 05.03.2006)

Die Uni hat jetzt richtig begonnen. Obwohl ich montags keine Vorlesungen habe, war ich länger in der Bibliothek, um dort das Internet zu benutzen. Außerdem haben wir haben uns näher über die Preise und Angebote der Uni im Bereich Sport und Adventure informiert. Interessant sind wohl das Fitness-Center, der Surfkurs, der Tauchkurs und div. mehrtägige Ausflüge rund um Brisbane (Fraser Island, Moreton Island etc.). Nebenbei war ein Handwerker (= Rentner) da, um die Betten und Büromöbel aufzubauen. Leider ist er nicht ganz fertig geworden, da er am späten Nachmittag trotz Mithilfe “too tired” war. Er kommt also morgen noch mal vorbei. Ansonsten war der Tag extrem unspektakulär.

Am Dienstag habe ich mir ein Auto ausgeliehen, um so einige Sachen zu besorgen (vom zusätzlichen Regal bis hin zum Post-It). Am Abend waren wir dann noch einkaufen, um Schnitzel Milanese zu machen. 😉 Anschließend waren wir noch im Regatta Hotel, wo wir naturgemäß um 12:30 Uhr völlig unsanft rausgeworfen wurden.

Heute (Mittwoch, 1. März 2006) sollte ein denkwürdiger Tag werden – und das gleich aus zweierlei Sicht. Aber fangen wir beim Frühstück an. Nach eben diesem musste ich das gemietete Auto wieder wegbringen und bin dann mit dem Bus direkt zur Uni gefahren. Dort habe ich mich mit meinen Mitbewohner Manuel getroffen, um die eingetroffene DSL-Hardware abzuholen. Er ist dann nach dem Mittagessen nach Hause gegangen, um das angeblich freigeschaltete Internet auszuprobieren.

Währenddessen bin ich in meine allererste Vorlesung marschiert: Finance. Knapp drei Stunden hat es gedauert und es war weder besonderes spannend noch tot langweilig.

Nach der Vorlesung bin ich dann von zuhause angerufen worden, dass das Internet nicht funktionieren würde. Scheinbar sind wir nicht aktiviert worden. Also beim Provider angerufen und – oh Wunder – dann klappte es. Jetzt sind wir endlich von zuhause auch online. :-)