My Birthday (24.04. – 30.04.2006)

Nachdem wir aus Fiji zurückgekommen sind, konnten wir uns am Dienstag wegen des ANZAC-Days noch einmal ausruhen bevor am Mittwoch wieder die Vorlesungen losgingen.

Zusätzlich musste ich noch ein Assignment für den Kurs Management Systems fertig stellen. Da es sich aber um eine XML/HTML Webpage handelte, war das relativ schnell erledigt. Ich hab es sogar geschafft das Assignment vor dem Due-Date (Freitag, 9:00 Uhr) am Donnerstagmorgen einzureichen. Gegen Mittag habe ich dann meinen Ex-3M-Kollegen Guido vom Bahnhof abgeholt, da er extra für meinen Geburtstag am Freitag vorbeigekommen ist. Oder wollte er doch einfach nur Brisbane und Umgebung sehen? 😉

Guido ist am Freitag erstmal direkt in den Australia Zoo gefahren, während ich noch einige Vorbereitungen für meine Geburtstagsparty am Abend machen musste.

My Birthday CakeGegen 21 Uhr begann dann die Party und es waren so runde 20 Leute da. Natürlich gab es auch Geschenke für mich: einen BBQ, ein Fiji-Erinnerungsfoto sowie ein Sydney-T-Shirt. 🙂

Samstagnachmittag war ich mit Guido ein bisschen die Innenstadt von Brisbane erkunden und natürlich noch für unser erstes Barbie einkaufen. Gott sei Dank waren wir kurz vorm Schließen im Coles (Supermarkt), da dann das Fleisch, was nicht verkauft wurde, aber unbedingt weg muss, radikal reduziert wird (z.T. bis zu 90%). Auf jeden Fall besser als unser gutes altes deutsches Gammelfleisch. 😉 Zuhause angekommen wollten wir direkt mit dem BBQ beginnen, allerdings stellte sich heraus, dass die Gasflasche wohl leer war. Also sind Christian und Manuel mit dem Taxi zur Tankstelle gefahren, um sie befüllen zu lassen. Leider werden Gasflaschen nur noch ganz selten wieder befüllt, stattdessen lässt man die leere da und nimmt einfach eine volle wieder mit. Also mussten die beiden eine neue kaufen, die sich – wie sich zuhause rausstellte – nicht an unseren Grill anschließen ließ. Nach dem Abklappern diverser Nachbarn haben wir dann aber doch noch eine Flasche gefunden, die an unseren BBQ passte. Somit stand unserem ersten Barbie nix mehr im Weg.

Surfers ParadiseDer Sonntag stand ganz im Zeichen von Surfers Paradise. Guido und ich haben uns ein Auto gemietet und sind runter zur Gold Coast gefahren, um uns Surfers Paradise anzugucken. Auf dem Rückweg über den Mt. Tambourine hat es dann aber leider angefangen zu regnen. Übrigens der erste Regen seit fast drei Wochen! Gott sei Dank war es am Abend dann schon wieder trocken, ansonsten wären wir noch depressiv geworden. 😉

Mid-semester Break in Fiji (15.04. – 24.04.2006)

1. Tag

Endlich ist es soweit: Nach der harten Arbeit fürs Studium, starten wir in unseren wohlverdienten Mid-semester break. Wir sind mein Mitbewohner Manuel und seine Freundin Jacqueline, zwei deutsche Mädels (Beatrice und Fabienne) und natürlich ich. Da wir angeblich drei Stunden vor Abflug am Flughafen sein sollten, haben wir schon um 12 Uhr mittags ein Taxi bestellt, um dann festzustellen, dass der Check-In erst in einer knappen halben Stunde öffnet. Also schnell noch ein Mittagessen am Flughafen bevor wir uns dann völlig aus dem Nichts gekommene Schlange am Schalter ein gereiht haben. Der Check-In war problemlos, außer dass ich meine Meilenkarte angeblich nicht verwenden könne (sehr strange). Um 15:30 Uhr sind wir dann pünktlich von Brisbane Richtung Fiji gestartet. An Bord gab es dann sogar noch einmal ein komplettes Lunch sowie beliebige Freigetränke. 😉

Our ResortDer Flug nach Nadi selbst dauerte nur gute 3,5 Stunden, nach Fiji-Zeit war es aber schon nach 22 Uhr bevor wir den Flughafen mit zwei Taxen verlassen konnten. Die ersten beiden Nächte sollten wir dann in einem sehr luxuriösen Resort verbringen, da Fabiennes Eltern ebenfalls mit uns geflogen sind und uns alle netterweise mit in ihrem Appartement untergebracht haben.

Um den Tag würdig zu beenden, sind wir noch ins Nachbar-Resort (Sheraton) gegangen, um dort noch etwas zu trinken. Anschließend sind wir völlig erschöpft ins Bett gefallen. 🙂

2. Tag

SunsetNach einem ausgiebigen Frühstück haben wir uns erstmal an den Strand gelegt und an der Poolbar ein paar Cocktails genossen. So ging der erste Tag wie im Flug vorbei, ohne dass wir irgendwelche besonderen Aktivitäten unternommen haben.

Für den Ostersonntag-Abend hatten wir im Resort einen Platz am sehr guten Osterbuffet vorbestellt. Anschließend haben wir noch bis tief in die Nacht diskutiert auf welche Insel wir denn als nächstes fahren sollten und haben uns dann für Bounty Island entschieden. Ach so, gegen 2 Uhr nachts hatte Bea im Halbschlaf noch einen wichtigen Einwand: “Warum fahren wir nicht mit dem Zug…”.

3. Tag

Der Tag begann mit einem selbst organisierten Frühstück. Nachdem wir uns von Fabiennes Eltern verabschiedet hatten, sind wir mit dem kostenlosen Resort-Shuttle zum Fähranleger gefahren. Dort haben wir dann festgestellt, dass es für die Fähre zwei Preislisten gibt: eine für Locals und eine für Touristen. Da wir nun überhaupt nicht wie Fijianer aussehen und die Dame von der Fähre überhaupt nicht mit sich verhandeln ließ, mussten wir wohl oder übel F$ 45 für die 40 Minuten Überfahrt nach Bounty Island bezahlen. Ein Fiji-Dollar entspricht übrigens 1 DM (also so runde 50 Euro-Cent).

Bounty Island ResortBeim Anblick von Bounty Island war der Ärger über die doch nicht ganz so billige Fähre schnell verflogen. Die Insel ist total flach, mit Palmen übersäht und von einem Korallenriff umgeben. Also genauso wie man sich eine Trauminsel vorstellt. Die Unterkunft auf der Insel bestand aus einer sehr idyllisch gelegenen Strand-Bure (Strandhäuschen). Nachdem wir dort unsere Sachen untergebracht hatten, sind wir zu einer Inselumrundungstour gestartet. Wenn man schnell ist braucht man dafür gute 20 Minuten, wir dagegen haben wohl fünfmal solange gebraucht, weil wir unter anderem noch das verlassene Filmset für Celebrity Love Island entdeckt hatten.

Nach dem sehr guten Dinnerbuffet haben wir mit den anderen Gästen der Insel den Abend in der Bounty Island Resort Kneipe verbracht. Der Chef vom Ganzen konnte sogar ein bisschen deutsch, weil er einmal eine Deutschlandreise gemacht hatte. Sein Lieblingswort war “Mensch Meier”. 😉

4. Tag

Heute wurden wir vom Meeresrauschen und von unserer ausgefallenen Klimaanlage geweckt. Über Nacht wurde es nämlich schwül warm in unserer Bure, einerseits weil der Strom wohl ein paar Mal ausgefallen ist, andererseits weil unsere Eingangstür nur ein Mückengitter und kein Fenster besaß. Also haben wir uns zum Frühstück aufgemacht und haben danach beim Ausflug zur Nachbarinsel “Treasure Island” mitgemacht. Auf dem völlig touristisch erschlossenen Treasure Island kann man kleine Schildkröten beobachten oder sogar in die Hand nehmen.

Gegen Mittag ging es wieder zurück nach Bounty Island, wo wir direkt auf die große Fähre gewechselt sind, die uns zu unserer dritten Insel (Mana) bringen sollte. Auf der Fähre durften wir wieder den Touristenpreis bezahlen, aber wie sich später noch rausstellt war das das letzte Mal.

Mana selbst ist eine “größere” Insel, die ein wenig hügelig ist und hauptsächlich aus dem Mana Island Resort, drei irgendwie miteinander verwobenen Backpacker-Hosteln und einem kleinen Dorf besteht. Im ersten Hostel hatten sie kein Zimmer für uns fünf, so sind wir direkt zum zweiten marschiert und haben nach etwas längerem Verhandeln ein eigenes Häuschen für 35 F$/Nacht und Person bekommen. In dem Preis waren dann auch schon alle Mahlzeiten enthalten. Da wir das Lunch so gerade verpasst hatten, wir aber dennoch völlig ausgehungert waren, wurden wir wieder zum ersten Hostel geschickt. In diesem sollte es dann angeblich noch etwas zu essen geben. An der Rezeption hieß es dann Lunch sei vorbei (hätten wir nicht gedacht), aber wir könnten noch sog. “Specials” bestellen. In Erwartung eines nicht ganz billigen Preises haben wir uns trotzdem mal die Karte geben lassen und siehe da, es gab eine große Portion Pommes für 3 F$. Natürlich haben wir direkt fünf bestellt und uns auf die Terrasse direkt am Strand gesetzt. Nachdem wir über eine Stunde gewartet hatten, haben Manuel und ich uns mal in die Küche vorgewagt und gefragt wie es mit unserer Bestellung aussähe. Als Antwort gab es nur ein “it’s on the way”. Eigentlich hätten wir auch gar nicht fragen brauchen, da zwei Fijianer gerade damit beschäftigt waren, Kartoffeln zu schälen und zu schneiden. Nach einer weiteren Stunde des Wartens und kurz vorm Hungertod, haben wir noch mal die Mädels vorgeschickt. Denen wurde stolz verkündet, dass die Pommes im Ofen seien und gleich fertig wären. Eine Viertelstunde später konnten wir sie dann abholen und als Vorspeise zu unserem Abendessen essen. Immerhin haben wir so gelernt, dass Arbeitszeit auf Fiji absolut billig sein muss.

Nach dem “richtigen” Dinner bei uns im Hostel sind wir am Abend in die Hostelkneipe gewechselt und durften dort direkt am Animationsprogramm teilnehmen. Die Besucher wurden nach Nationalität aufgeteilt und mussten etwas Landestypisches vorführen.

5. Tag

Morgens wurden wir von Dauerregen geweckt. Zuerst haben wir uns gar nicht rausgetraut. Da der Regen aber gar nicht aufhören wollten, haben wir uns eine Schnorchelausrüstung besorgt und sind zum North Beach gegangen. Leider war die Sicht unter Wasser nicht gerade optimal, da der Regen und die Wellen den ganzen Sand aufgewirbelt hatten und so auch im Korallenriff kaum etwas zu sehen war. Immerhin haben wir so nichts vom Regen mitbekommen, der dann auch nach dem Lunch aufgehört hat.

Fiji 2006

Am Nachmittag haben wir uns dann zeigen lassen, wie der Profi innerhalb weniger Minuten eine Kokosnuss fachmännisch zerlegt. Nach dem kleinen Kokusnuss-Snack sind wir dann Richtung Sunset Beach aufgebrochen, dem wohl schönsten Strand der ganzen Insel. Sunset Auf dem Weg mussten wir quer durchs Mana Island Resort, vorbei am Airstrip sowie durch eine Art Dschungel, in dem sich auch eine kleine Wedding-Chapel befindet. Am Sunset Beach angekommen, waren wir so überwältig, dass wir dort direkt den ganzen Nachmittag verbracht haben und natürlich den Sonnenuntergang mitgemacht haben.

6. Tag

Heute hat es uns wieder von Mana Island weggezogen, da wir dem Lockruf von Tom Hanks erlegen sind. Auf einer der Nachbarinseln wurde nämlich der Film “Cast Away” gedreht und wir haben uns in einem kleinen Boot ohne Dach in der prallen Sonne rüberfahren lassen. Die Insel “Monuriki” (so heißt sie in Wirklichkeit) ist völlig unbewohnt und man kann genau erkennen, wo der Film gedreht wurde. Vor der Küste waren wir dann auch noch im Korallenriff schnorcheln bevor uns unserer Bootsführer wieder zurück nach Mana Island gebracht hat.

Am Nachmittag sind wir dann zum North Beach, der mehr oder weniger zum Mana Island Resort gehört, zum Schnorcheln gegangen. Die Bedingungen waren diesmal optimal und das Korallenriff ist wunderschön und praktisch völlig intakt. Nach dem anstrengenden Schnorcheln konnten wir den direkt am Strand gelegenen Pool des Resorts praktischer-, aber gleichzeitig illegalerweise benutzen.

Den Abend haben wir dann wieder in unsere Lieblingsbar (= der einzigen) ausklingen lassen und beim Krabbenrennen 10 F$ verloren, da unsere Krabbe viel zu laaaaaaaaaaangsam war.

7. Tag

Nach dem Frühstück sind wir gleich wieder Schnorcheln gegangen, da wir am Vortag so überwältig waren. Nach dem Lunch haben wir für Sonntag einen Rückflug mit Sun Air zur Hauptinsel gebucht, da wir auf keinen Fall mehr die Fähre benutzen wollten (der Flug war übrigens 25 F$ billiger als die Fähre). Dann haben wir uns an den Strand direkt an unserem Häuschen gelegt, um uns für die bevorstehende schwere Aufgabe auszuruhen. Wir hatten nämlich vor den Hügel der Insel zu erklimmen, um dort mal einen Überblick und natürlich etliche Fotos zu erhalten. Gesagt, getan haben wir dann den Gipfel des gewaltigen Hügels erreicht und dutzende Bilder geschossen und ein Video gedreht.

Kurz vor dem Abendessen sind wir dann noch einer Empfehlung gefolgt und zum North Beach gegangen, um den Sonnenuntergang über dem Sunset Beach zu erleben. Nach diesem bloody awesome Sunset und dem Abendessen haben wir wieder unsere Stammkneipe aufgesucht und draußen die Sterne beobachtet. Letzteres war für die Fijianer völlig unverständlich, da sie darin keinen Sinn erkennen konnten.

8. Tag

An diesem Morgen haben wir unser schönes Backpacker-Hostel verlassen, da wir uns nach einer gescheiten Unterkunft gesehnt haben. Da es auf der Insel nur noch das Mana Island Resort gab, haben wir dort einfach angerufen und vorgegeben, dass wir noch auf der Hauptinsel seien und überlegten nach Mana Island zu kommen, wenn der Preis nur stimmen würde. Wir haben schließlich einen akzeptablen Preis bekommen und sind dann ins Resort umgezogen, als wir die Fähre haben anlegen sehen. Wie sich dann rausstellte, war es aber gar nicht die Fähre von der Hauptinsel, was den Rezeptionisten ein wenig verwirrt hat. Noch verwirrter wurde er dann als er unsere Rucksäcke sah und es nicht glauben konnte, dass wir im Resort vor ungefähr einer Stunde zwei Buren (Häuser) gebucht hatten. Um ihm dann den Rest zu geben, hat Manuel alles mit seiner Kreditkarte bezahlt (und ich sagte “he pays for everything”) und ich danach noch gefragt habe, ob wir morgen den eigentlich privaten Airstrip des Resorts benutzen könnten. Um es noch mal zusammenzufassen: Da kommen fünf völlig verrückte Deutsche mit Rucksäcken – angeblich mit der noch gar nicht angekommenen Fähre von der Hauptinseln – mieten zwei Buren (die von einem bezahlt werden) und wollen am nächsten Tag mit dem Flieger wieder zurück zur Hauptinseln. Na ja, der Kerl an der Rezeption hat uns den ganzen Tag angegrinst und es wohl all seinen Kollegen erzählt.

Das Resort an sich kannten wir von den Vortagen ja schon ein bisschen, nur dass wir diesmal alles legal benutzen konnten. Nach dem guten Abendbuffet gab es noch eine Vorführung fijianischer Tänze sowie anschließend Live-Musik, zu der wir einen Cocktail genossen haben.

9. Tag

Sun AirNach dem ausgezeichneten Frühstück wurden wir vom Hotel mit einem Golf-Caddy zum Airstrip gebracht, wo uns bereits die Sun Air Maschine erwartet hat. Dabei handelt es sich um eine kleine Propellermaschine vom Typ Britten-Norman Islander BN2-A (max. 8 Passagiere). Vorm Einsteigen wurden wir noch alle gewogen und Bea (die leichteste) durfte neben dem Piloten sitzen. Der Flug selbst war jeden Cent wert und eigentlich viel zu kurz: Nach nur 11 Minuten Flug sind wir nämlich schon wieder in Nadi gelandet. Nach meinem kürzesten Flug durften wir dann unser Gepäck auf dem wohl kürzesten Gepäckband abholen.

Anschließend haben wir beschlossen, ins Nadi Bay Resort zu fahren. Dabei handelt es sich um ein sehr luxuriöses Backpackers. Es besitzt zwei Restaurants, zwei Pools und sogar ein eigenes, kleines Kino, in dem wir am Abend “Proof of Live” geguckt haben. Nadi Bay Resort Davor sind wir aber noch in die eigentliche Stadt gefahren, allerdings waren die meisten Geschäfte am Sonntagnachmittag geschlossen. Zum Abendessen waren wir in einem der beiden Resort-Restaurants. Das Essen an sich war gut, aber es hat eine halbe Ewigkeit gedauert, so dass wir etwas zu spät zum Film gekommen sind.

10. Tag

Heute mussten wir schon um 10 Uhr auschecken, konnten aber unsere Gepäck im “Storage Room” lassen. Nach dem Auschecken sind wir noch mal in die Stadt gefahren, in der nun deutlich mehr los war. Jeder von uns hat ein paar Souvenirs erhandelt und danach sind wir mit einer Art Taxi zum McDonald’s gefahren. Auf ganz Fiji gibt es nur übrigens nur drei Filialen. Nach einer kurzen Abkühlung im Backpackers-Pool mussten wir dann auch schon zum Flughafen aufbrechen.

Nadi AirportGegen 20:40 Uhr sind wir dann voller neuer Eindrücke zurück nach Brisbane aufgebrochen, wo wir um kurz vor 23 Uhr Ortszeit abgekommen sind. Natürlich mussten wir die komplette Einwanderung wieder durch machen. Außerdem wurde unser Gepäck gecheckt, da wir ja “Wooden Articles” (Masken aus Fiji) nach Australien importieren wollten. Nach kurzer Begutachtung fanden diese aber keine Beanstandung beim Customs Officer. Nach einem fast schon vertrauten “No worries, mates” waren wir wieder in Aussie. Nur Fabienne hatte mit ihrer Trommel von Fiji ein paar Probleme. Ihr Customs Officer meinte unbedingt reingucken zu müssen und sie brutal mit einem Messer aufschneiden zu müssen.

Natürlich gab es am Flughafen um kurz vor 24 Uhr kein einziges Taxi, aber ungefähr 25 Leute, die eins haben wollten. Wir waren also definitiv in der richtigen Stadt, mit ihrem berüchtigten Taximangel gelandet. Schließlich haben wir doch noch ein Maxi-Cab (für 5 Personen) bekommen. Die Rückfahrt nach “Hause” kam uns dann schon ein bisschen komisch vor, da uns Brisbane nach dem Urlaub fast wie unser echtes Zuhause vorkam. Natürlich mussten wir am selben Tag noch die Bilder austauschen (insgesamt über 1.100), aber am nächsten Tag war ja Feiertag (ANZAC-Day), an dem wir lange ausschlafen konnten.

Mid-semester Exams v2 (10.04. – 16.04.2006)

Die Woche stand ganz im Zeichen der Vorbereitungen fürs Mid-semester exam in Economics (VWL). Am Donnerstag war es dann soweit und die Fragen waren eigentlich ganz okay, ein paar tricky ones waren dabei, aber ansonsten konnte der Mid-semester break beginnen.

Am Donnerstagabend sind wir dann ins RE (Royel Echange Hotel) – die Studentenkneipe schlechthin – gefahren. Gut, dass wir früh da waren, denn die Schlange vor dem Einlass wurde von Minute zu Minute länger. Da am Freitag ja Karfreitag war, wurde das RE tatsächlich auf dem Höhepunkt der Party um 24 Uhr geschlossen. Wir haben uns dann ein paar Bekannten angeschlossen und bei denen zu Hause noch ein bisschen weitergefeiert.

Am Freitag haben wir dann unsere Sachen für Fiji zusammengepackt, da wir am Samstag noch einmal richtig ausschlafen wollten und wir schon gegen 12 Uhr zum Flughafen fahren mussten. Mehr findet Ihr im Fiji-Sonderbericht. 😉

Mid-semester Exams & Cocktail-Party (03.04. – 09.04.2006)

Eine ganz unspektakuläre Woche liegt hinter mir. Am Mittwoch (5. April) musste ich zu meinem ersten Mid-semester exam im Fach Finance. Die Multiple-Choice-Fragen waren nicht gerade einfach, hinzu kam noch, dass sie aufeinander aufbauten. Ziemlich schlau bei einem Multiple-Choice-Test, wenn man dann mal einen Fehler bei der ersten Frage macht.

Am nächsten Tag gab es direkt die nächste Prüfung in Form einer Präsentation im Fach Economics (VWL). Zu zweit sollten wir in einer halbstündigen Präsentation den Begriff Elastizität erläutern sowie auf ein praktisches Beispiel (Elasticity of Marijuana vs. Cocaine) anwenden. Unser Tutor war offensichtlich recht zufrieden, mal gucken, was für eine Note dabei rausspringt.

Am Donnerstagabend sind wir dann noch ins Kino zum Start von “Ice Age 2” gegangen. Ein sehr lustiger Film. 🙂

Cocktail PartyFür Freitag stand unsere lange geplante und angekündigte Cocktail-Party an. Natürlich nach dem Aussie-Standard BYO (Brong Your Own Bottle). Die Säfte etc. haben wir dann aber doch gestellt. Es waren über 30 Leute da und erst um 5 Uhr morgens sind wir die letzten “losgeworden”.

Am Samstag sind wir dann pünktlich zur Abendvorstellung von “V For Vendatta” aufgestanden, auch ein sehr guter Film.

Mafia-Party (27.03. – 02.04.2006)

Tenth Avenue MafiaEine weitere Woche ohne weltbewegende Ereignisse liegt hinter uns. Mittlerweile haben wir Herst und statt 35 nur noch 30°C: Wohin soll das im Winter noch führen?

Am Samstag waren wir zu Patricia’s Mafia-Party eingeladen, zu der wir uns natürlich ein bisschen verkleiden mussten. Zu unserem großen Erstaunen waren auf der Party auch praktisch alle verkleidet und wir konnten Blackjack, Pool und Poker spielen. 😉