Assignments & Presentations (22.05. – 28.05.2006)

Das Semester nähert sich immer mehr dem Ende und es gibt noch ne Menge zu tun. Diese Woche mussten wir in einer Gruppenarbeit einen Business Plan fertig stellen und diesen dann in der Vorlesung präsentieren. Die Präsentation hat super geklappt und die Professorin war wohl ganz angetan von unserer Idee “Party Poppers, Party Planners”, einer Party-Plannungs-Agentur. Jetzt sind wir gespannt auf die Note. Zählt wie immer auch zur Endnote, aber leider nur 15%.

Ansonsten waren wir diese Woche gleich zweimal im Kino: Am Donnerstag haben wir uns The Da Vinci Code angeguckt und am Freitag wollten wir X-Men 3 schauen. Leider waren alle Vorstellungen ausgebucht und wir “mussten” uns Mission Impossible 3 angucken. Danach sind wir noch ins West End (einem eher studentisch geprägten Stadtteil) gelaufen und waren dort in der “über-bar” (ja genauso geschrieben).

Party-Week (15.05. – 21.05.2006)

Diese Woche stand ganz im Zeichen diverser Partys. Nach den ersten, unspektakulären Tagen sind wir am Donnerstag mal wieder ins Royal Exchange Hotel gefahren. Dort ist donnerstags immer recht viel los, da u.a. Karaoke-Abend ist. 😉

Am Freitagabend sind wir dann mit allen Mitbewohnern unseres Hauses Richtung Stadt aufgebrochen, um Lauries 21st Birthday zu feiern. Ich sage nur Laurie = Californierin = 21st Birthday… Na ja, wir mussten sie dann von der Bushaltestelle mehr oder weniger zu uns hoch tragen. Haben dafür zwei Tage später aber auch einen Kuchen von ihr bekommen.

Larissa's Housewarming PartyAm Samstag stand direkt noch mal eine Party an und zwar Larissas Housewarming-Party. Die Fahrt dorthin hat sich allerdings als wahre Odyssee herausgestellt: Zuerst hat noch alles wunderbar geklappt; wir haben “unseren” Bus vor der Haustür noch gekriegt und sind bis in die Stadt gefahren, um dort einmal umzusteigen. Der Bus, der uns dann direkt zu Larissas Wohnung bringen sollte, ist dann natürlich nicht gekommen. Also haben wir einfach einen anderen genommen, der uns näher ans Ziel bringen sollte. Den Rest sind wir dann mit dem Taxi gefahren und der Taxifahrer war sich eigentlich ganz sicher in der richtigen Straße zu sein als er uns rausgeschmissen hat. Irgendwie kam uns das ganze etwas spanisch vor, also haben wir Larissa angerufen, die uns dann sagte “klingelt einfach im siebten Stock”. Mmmh… das Haus hier hat aber nur zwei Stockwerke 😉 Wir haben dann festgestellt, dass wir in der falschen Straße im falschen Stadtteil waren… Da wir keinen Bock mehr auf ein Taxi hatten, sind wir gute 20 Minuten zurückgelaufen bis wir endlich beim richtigen Haus, bei der richtigen Party waren. Alles in allem 1,5 Stunden… hätten wir fast besser ganz laufen können. Auf der Party waren bestimmt 40-50 Leute da und von Larissas Wohnung hat man einen super Überblick auf Brisbanes Skyline. :-)

Winery-Trip (08.05. – 14.05.2006)

Wieder ist eine Woche rum. Die Zeit hier unten vergeht wie im Fluge, jetzt sind es nur noch drei Wochen bis zum Ende der Vorlesungen. An der Uni passiert nichts spektakuläres, wir müssen lediglich Assignments über Assignments machen. Immerhin habe ich eins schon wieder zurückbekommen und zwar die XML/HTML Webpage für Management Systems (Ergebnis 20 von 20 Punkten ;-)).

Am Wochenende bzw. am Samstag haben wir (die beiden Christians unseres Hauses) bei einem Winery Trip mitgemacht. Los ging’s schon um 8 Uhr in der Früh. Wir sind dann mit ca. 25 anderen Leuten in einem Bus die Sunshine Coast raufgefahren und haben um 10 Uhr unser erstes Ziel, Glastonbury Vineyard, erreicht. Etwas überrascht waren wir, dass das “Weingut” mitten im Ort Eumundi lag und die Weinprobe streng geregelt war: für jeden gab es sechs Weine zum Probieren, wobei einige einfach nur grottenschlecht waren. Anschließend sind wir über den Markt – eigentlich ist der ganze Ort ein Markt – gegangen und haben bei zwei Deutschen noch eine echte deutsche Bratwurst gegessen, die natürlich nicht ganz billig war ($4,50), aber was tut man nicht für ein bisschen Heimat. 😉

Das zweite Ziel unserer Weintour war dann die Verkaufsstelle des Weingutes “The Little Morgue”. Dort war die Weinprobe fast noch schlimmer geregelt, aber immerhin durften wir das Weinglas behalten.

Zum Lunch ging’s dann zu Aussieworld, einem Freizeitpark direkt an der Autobahn gelegen. Nach einer ausgedehnten Mittagspause sind wir dann zu unserem letzten Stopp gefahren: 7 Acres. Dort gab’s dann auch mal einen halbwegs ordentlichen Wein und das Ganze war deutlich weniger touristisch angelegt. Gegen fünf Uhr hat uns dann Clint Eastwood (=unser Busfahrer) wieder in Brisbane abgesetzt.

BowlingAm Sonntag mussten wir dann alle erstmal richtig ausschlafen, bevor wir uns in die Lernerei stürzen konnten. Damit wir nicht den ganzen Tag zuhause verbringen mussten, sind wir abends noch mit ein paar Aussie-Freunden Bowlen gegangen. Über Ergebnisse gibt es an dieser Stelle keine Angaben. 😉

Fraser Island (01.05. – 07.05.2006)

Da die Woche mehr oder weniger aus reinem Uni-Alltag bestand, haben wir am Mittwoch beschlossen, nach Fraser Island zu fahren.

Bei Fraser Island handet es sich um die größte Sandinsel der Welt und sie hat einen 70-Mile-Beach. Auf diesem kann man dann mit einem Geländewagen fahren, was allerdings einiger Übung bedarf. Zusätzlich gibt es auf Fraser einige sehr schöne Seen, in denen man auch baden kann. Das Meer ist nämlich voller Haie, aber, wenn man Glück hat, kann man auch Delfine sehen. Übernachten werden wir in einem Zelt. Mehr gibt’s dann am Sonntagabend.

Fraser Island

Fraser Island

1. Tag

Am Samstag war nun extrem frühes Aufstehen angesagt (5:30 Uhr), da unsere Tour schon um 6:45 Uhr vom Brisbane Transit Centre losgehen sollte. Am Transit Centre angekommen, durften wir dann unser Gepäck aufs Dach eines der beiden Jeeps verladen. Insgesamt waren wir 20 Leute – bequem auf die beiden Toyota Landcruiser verteilt. 😉

DolphinNach vier Stunden und einer Frühstückspause sind wir dann in Rainbow Beach angekommen, wo wir uns noch ein letztes Mal mit “billigen” Lebensmitteln eindecken sollten. Anschließend ging es dann direkt zur Fähre. Zur Fähre kommt man übrigens nur mit einem Geländewagen, da sie direkt am Strand anlegt. Die Überfahrt selbst dauert nur ein paar Minuten und wir konnten sogar ein paar Delfine beobachten. :-) Maheno Wreck Auf Fraser Island fährt man direkt wieder auf den Strand, der dann auch gleichzeitig die Autobahn der Insel ist. Unser Fahrer hat alles gegeben und den Landcruiser auf 120km/h beschleunigt. Fies sind dann nur die hin und wieder vorkommenden “bumps”, die einen schon mal bis zur Decke fliegen lassen. Unterwegs gab es immer mal wieder Geländewagen zu sehen, die sich festgefahren hatten. Unser Fahrer meinte nur, das käme schon mal häufiger vor. Letztes Jahr hätten sich 17 Jeeps überschlagen, 15 ineinander gefahren und 5 seien gesunken. 😉 Mal gucken, was uns so passiert. Unser erstes Ziel, den Camping-Platz hatten wir recht schnell erreicht. Nach dem Verstauen unserer Sachen ging es dann weiter am Strand entlang zur Maheno, einem 1939 gestrandeten Schiff, von dem nur noch die oberste der vier Etagen sichtbar ist.

Christian & INach einer kurzen Fahrt haben wir dann am Eli Creek gestoppt. Der Creek ist ein kleiner Bach mit kristallklarem Wasser, der hier ins Meer mündet. Wir sind dann ein Stückchen flussaufwärts gelaufen, um uns dann im Fluss zurücktreiben zu lassen.

Als weiteres Highlight am Nachmittag stand die große Sanddüne/-wüste an. Durch den Wind ist der Sand zur einer riesigen Düne aufgeschichtet worden, die dann einem Bach den Weg zum Meer versperrt hat. Als Resultat ist Lake Wabby entstanden, der etwas grün aussieht, indem man aber trotzdem gefahrlos baden kann.

Lake WabbyZum anschließenden Abendessen sind wir ins Hotel gefahren, wo es mediterranes Buffet gab. Am Campingplatz haben wir dann noch mit den anderen was getrunken bevor wir todmüde ins Bett – na ja besser Schlafsack – gefallen sind.

2. Tag

Wir mussten schon wieder richtig früh aufstehen, weil es um 7:30 Uhr schon weiterging. Als erstes sind wir über ausgefahrene Sandpisten zur Central Station gefahren, die früher ein Ort für die Holzfäller auf der Insel war und mittlerweile völlig verlassen ist. Fraser Island's Fauna Von dort sind wir entlang eines kleinen Baches, dessen Wasser man übrigens trinken konnte, durch den Busch gewandert. Dort warteten schon unsere beiden Jeeps auf uns, um uns zum Lake McKenzie zu bringen.

Lake McKenzieDer Lake McKenzie ist wohl der schönste See der Insel (siehe Bilder!), absolut kristallklares Wasser, eine Sicht von über 50 m unter Wasser und extrem feinen weißen Sand. Dort waren wir baden und ein bisschen in der Sonne liegen, bevor wir zum vorbereiteten Lunch mussten.

Den ganzen Nachmittag haben wir dann gebraucht, um erst die Insel zu verlassen, mit der Fähre überzusetzen und nach Brisbane zu gelangen.

Abends sind wir dann nach diesem bloody awesome weekend völlig k.o. ins Bett gefallen.