First Week at UQ (24.07. – 30.07.2006)

Nachdem ich die ersten zwei Tage an der Uni gegen meinen Tauchkurs getauscht habe, musste ich am Mittwoch mal zu meinen ersten Vorlesungen. Dabei hab ich festgestellt, dass es dieses Semester jede Menge Assignments gibt. Gott sei Dank habe ich nur Vorlesungen von Montag bis Mittwoch, so dass ich direkt ins Wochenende starten konnte. Am Abend sind wir nämlich ins Regatta Hotel gefahren, um den Semesterbeginn zu feiern.

Am Donnerstag stand Shoppen in der City auf dem Plan und abends das Royal Exchange (RE). Ansonsten war der Rest der Woche recht unspektakulär, am Samstagabend waren wir in West End und anschließend in der City im Friday’s. Der Sonntag ist ebenfalls recht schnell vorübergegangen: nach einem Late Breakfest in West End haben wir uns noch die Valley Markets in Chinatown angeguckt bevor es dann schon wieder dunkel wurde.

Cairns (19.07. – 25.07.2006)

1. Tag

Nachdem Horst bzw. Christian uns eine Stunde vorher verlassen hatte, mussten wir auch Richtung Flughafen aufbrechen, um nach Cairns zu fliegen. Schnell ein Taxi bestellt und Sylvia an der Uni abgeholt, um dann am Flughafen festzustellen, dass unser Flug fast eine Stunde Verspätung hat. Schließlich ging’s dann doch los und gegen 1 Uhr nachts haben wir dann unser Hostel erreicht. Beim Hostel – Gilligans Backpackers – haben wir genau die richtige Wahl getroffen: recht zentral und sehr große Zimmer.

2. Tag

I, Sylvia & LauraDurch mangelnde Vorbereitung waren wir am Donnerstag eine Stunde zu früh an der Tauchschule. Immerhin konnten wir so noch in Ruhe frühstücken, bevor es dann mit dem Theorieteil für den Tauchschein losging. Nach dem Lunch stand dann die erste Poolsession an – mehr oder weniger nur Ausprobieren des Tauchgeräts.

Am Abend haben wir dann noch an der Esplanade in Cairns etwas gegessen und ein bisschen unsere Hausaufgaben vorbereitet.

3. Tag

So früh wir gestern an der Tauchschule waren, so spät waren wir heute da. Unser Tauchlehrer stand auch schon bitterböse am Hostel, um uns in “Empfang” zu nehmen. Na ja, jetzt mussten wir uns den ganzen Tag anhören, dass wir den Zeitplan völlig durcheinander gebracht haben.

Als erstes stand am heutigen Freitag die Poolsession an, d.h. Tauchen auf vier Meter und einige Übungen machen. Am Nachmittag gab’s dann den Rest der Theorie und das “final exam” (yeah 100 von 100 Punkten ;-)).

4. Tag

Kangaroo ExplorerHeute sollte es raus auf’s Boot gehen, wo wir unser Theoriewissen endlich in die Praxis umsetzen sollten. Das Great Barrier Reef ist ca. 65 km von Cairns entfernt, also wurden wir mit einem kleinen Boot zur Kangaroo Explorer gefahren. Dort angekommen gab’s erstmal ein Lunch und wir durften das Boot erkunden bevor es am Nachmittag auf einen ersten Tauchgang ging. Außerdem haben wir die Kollegen von einem Ex-Arbeitskollegen von 3M aus Sydney 😉 wiedergetroffen – die Welt ist ja so klein. Am Abend waren wir so geschafft, dass wir – wie alle anderen – schon um 22 Uhr im Bett waren. Aber das sollte auch gut, für den zweiten Morgen sein…

5. Tag

DivingAm heutigen Sonntag sollte es dann soweit sein – wir bekommen unseren Tauchschein. Um 5:45 Uhr sind wir brutal aus dem Schlaf gerissen worden. Draußen war noch alles stockfinster und wir mussten uns in gefühlter eisiger Kälte tauchfertig machen. Dafür durften wir um 6 Uhr dann einen fantastischen Sonnenaufgang über dem Great Barrier Reef erleben bevor wir für den 6 Uhr-Tauchgang ins Wasser gesprungen sind. Heute sollte es erstmalig auf gut 18m runtergehen – wo ich dann erstmal ein wenig außer Luft geraten bin. Netterweise hat mir mein Buddy Laura ein bisschen Luft abgegeben, so dass ich diesen Bericht noch schreiben kann. Thx, buddy. 😉

Yea - We got our diving licenseNach dem ersten Tauchgang gab’s erstmal ein ausgiebiges Frühstück, um danach direkt wieder zum zweiten Tauchgang des Tages ins Wasser zu gehen. Eigentlich besteht das Tauchen hier eh nur aus schlafen, tauchen, essen, schlafen, tauchen, essen… 😉 Bei diesem Tauchgang sind wir dann auch von Thomas, einem Deutschen, gefilmt worden, so dass wir für den Schnäppchenpreis von $75 auch eine bleibende Erinnerung an den Tauchkurs hatten. Der größte Vorteil, wenn man gefilmt wird ist, dass Thomas Futter mitnehmen darf und so um einen ständig hunderte Fische und andere Tiere waren. Außerdem haben wir mehrere Schildkröten gesehen und konnten sie sogar auf dem Panzer kratzen.

Diving in the Great Barrier ReefZurück an Bord – wie Ihr Euch schon denken könnt – gab es erstmal wieder was zu essen und wir haben uns auf dem Sonnendeck des Schiffes von dem anstrengenden Morgen erholt. Außerdem ist Guido aus Sydney mit Atik und Jacky an Bord angekommen. Mit den drei sollten wir noch den letzten Tag an Land verbringen, aber dazu später mehr. Am Abend stand dann ein Special Event an: ein Nachtauchgang. Persönlich nicht ganz mein Fall – man sieht absolut nix – haben natürlich wieder andere den Hai in der Dunkelheit gesehen.

6. Tag

Jacky, I, Guido, Atik, Sylvia & LauraAm heutigen Morgen war ich ein wenig angeschlagen, weshalb ich nicht zum Morgentauchgang gegangen bin. Gegen Mittag ging es dann auch schon wieder zurück Richtung Cairns – mit einem bestandenen Tauchschein im Gepäck. Dort sind wir dann am späten Nachmittag angekommen und haben etwas gegessen. Außerdem war ich mit Guido am Flughafen, um das Auto für die Tour am Dienstag abzuholen. Übernachtet haben wir alle – Laura, Sylvia, Guido, Atik, Jacky und ich – im Gilligangs Backpackers.

7. Tag

On the Way to Cape TribulationHeute hieß es früh aufstehen, was wir ja eigentlich schon von den letzten Tagen gewohnt sein sollten. Gegen kurz vor sieben haben wir dann Cairns Richtung Port Douglas verlassen, wo wir unser Frühstück hatten. Anschließend ging es weiter Richtung Cape Tribulation, einem der schönsten Strände der Gegend. Unterwegs mussten wir noch den Daintree River per Fähre überqueren, wobei es nicht alle von uns im ersten Anlauf geschafft haben. Wir waren schon drüben und Laura noch auf der anderen Seite…

Schließlich sind wir doch noch zusammen in Cape Tribulation angekommen und haben uns dort erstmal am menschenleeren Strand niedergelassen.

Am Abend sind wir dann wieder zurück nach Cairns gefahren und Guido hat uns dann am Flughafen abgesetzt, da unser Flug eher abfliegen sollte. Leider hatte der Flieger zwei Stunden Verspätung, so dass wir wenig später Guido, Atik und Jacky noch vor uns in den Flieger Richtung Sydney steigen sehen konnten. Gegen 23 Uhr waren dann auch wir wieder in der Heimat in Brisbane.

Horst is Leaving (17.07. – 23.07.2006)

Am Montag stand erstmal Larissa’s Willkommensparty für die Neuankömmlinge aus Deutschland an. Dann habe ich noch spontan meinen Cairns-Flug umgebucht: Bereits am Mittwoch, 19.7. sollte es jetzt losgehen, damit ich zusammen mit Sylvia und Laura (eine unserer neuen Mitbewohnerinnen) einen Tauchkurs machen konnte. Am Mittwoch gab es dann auch noch ein trauriges Ereignis: Horst bzw. Christian hat uns kurz bevor wir nach Cairns geflogen sind auch Richtung Brisbane International Airport verlassen, um zurück nach Deutschland zu fliegen.

Pool under Construction (10.07. – 16.07.2006)

In der Woche vom 10.7. bis 16.7.2006 gibt es eigentlich nicht viel zu vermelden, außer dass es ein paar ungeplante Mitbewohnerwechsel gab. Zudem haben die Umbauarbeiten am Pool begonnen. Natürlich fangen die Aussies um 7 Uhr morgens an und hören dann um 11 Uhr (morgens!) wieder mit der Arbeit auf. Und das alles während der Semesterferien! Am Freitagabend war ich dann wieder einmal in West End – laut Aussage von Sylvia “The place to be”. Wir waren in der über-Bar, leider ist in West End meistens gegen 1 oder 2 Uhr morgens Schluss mit lustig und die Buergersteige werden hochgeklappt.

Melbourne – Sydney (03.07. – 09.07.2006)

1. Tag

Melbourne from the Rialto TowersNachdem wir – Christian und Christian – letzte Woche spontan beschlossen hatten, für vier Tage aus Brisbane in den kalten Süden Australiens zu fliehen, mussten wir am heutigen Montag erstmal zum Flughafen in Brisbane, um den Flieger nach Melbourne zu erwischen. Dort angekommen wurde ich mal wieder absolut rein zufällig für einen Explosive-Test ausgewählt. Das Ergebnis war völlig unerwartet: hab zuhause scheinbar nicht mit TNT und Handgranaten rumgespielt, so dass ich unbehelligt durch die Sicherheitskontrolle durfte. Schließlich ging es dann auch mit Jetstar in einer brandneuen Maschine Richtung Melbourne los. Oder zumindest was Jetstar Melbourne nennt. Gelandet sind wir nämlich auf einem Acker in Avalon, 55 km von Melbourne entfernt. Also rein in den zufällig für $18 bereitstehenden Bus, der uns dann in der Innenstadt von Melbourne rausgeworfen hat.

Melbourne @ NightNachdem wir im hotelartigen Hostel eingecheckt sind, haben wir erstmal die Stadt erkundet und sind auf die Rialto Towers hochgefahren. Von dort hat man einen sehr guten Überblick über die Stadt und die Umgebung. Anschließend haben wir noch einen Blick ins größte Casino Australiens geworfen, bevor wir zum Abendessen nach Little Italy gegangen sind. Bei Pizza und Wein konnten wir dank Heater sogar noch draußen sitzen. Nach dem Essen sind wir noch zur University of Melbourne gegangen. An der Uni hatte ich mich zu Beginn auch beworben. Gut, dass es dann doch Brisbane geworden ist, so kalt wie es dort unten im Winter wird (so 15°C Tagesmaximum).

2. Tag

Anstatt in Ruhe auszuschlafen, mussten wir am zweiten Tag noch früher aufstehen, da wir uns ein Auto gemietet hatten, um die Great Ocean Road abzufahren. Bei Hertz haben wir dann unseren Toyota Yaris bekommen, mit der wir dann Melbourne auf dem schnellsten Weg Richtung Great Ocean Road verlassen haben. Die Strecke entlang der Südküste Australiens ist der absolute Hammer. Wunderschöne Buchten und Felsküste wechseln sich ab. Alle paar Kilometer gibt es einen Lookout oder eine Besonderheit wie z.B. Leuchttürme. Leider konnten wir nicht überall anhalten, da wir die 550 km an einem Tag schaffen mussten – abends ging unser Flieger nach Sydney. Unterwegs haben wir dann noch einen wild lebenden Koala gesehen.

Christian & IIn Apollo Bay haben wir für ein kleines Lunch angehalten, bevor wir die restliche Strecke bis zur Hauptattraktion, den 12 Apostels, geschafft hatten. Die 12 Apostels sind mehr oder weniger große Felsbrocken, die im Meer stehen. 12 gab es noch nie und letztens ist auch einer eingestürzt. Also beeilen, wer sie noch sehen will. 😉

Der Rückweg zum Flughafen von Melbourne (diesmal der echte) war recht unspektakulär, da wir aus Zeitgründen die Inlandroute nehmen mussten. Am Flughafen angekommen haben wir das Auto abgegeben und diesmal bei VirginBlue nach Sydney eingecheckt. Der Flug war recht unspektakulär und nach dem Einchecken im wieder sehr guten Hostel (YHA Central) sind wir noch ein bisschen die George St – eine der Hauptstraße angelaufen.

3. Tag

Sydney Opera HouseLange hatten wir mit uns gehadert, aber schließlich haben wir uns dann doch für den nicht ganz so billigen BridgeClimb auf die Sydney Harbour Bridge entschlossen. An der Brücke angekommen, mussten wir dann aber feststellen, dass es keine freien Plätze mehr für den heutigen Tag gab. Bevor uns das gleiche am nächsten Tag noch einmal passiert, haben wir dann schnell einen Termin gebucht.

Da man auf die Brücke nichts hochnehmen darf, sind wir auf einer der Pfeiler hochgestiegen, um wenigstens von dort die atemberaubende Skyline mit dem Opera House und dem wunderschönen Harbour zu fotografieren.

Sydney Harbour BridgeAm Nachmittag ging’s dann erst zum Opera House und dann im Sonnenuntergang mit der Fähre unter der Sydney Harbour Bridge durch die Buchten Sydneys. Am Abend haben wir uns noch mit ein paar Freunden von Guido (einem Ex-Arbeitskollegen aus Deutschland, der jetzt in Sydney studiert) getroffen. Guido, der alte Wüstenfuchs, war zu der Zeit leider zwischen Ayers Rock und Darwin unterwegs.

4. Tag

Nach dem Frühstück sind wir am Darling Harbour vorbei zur Sydney Harbour Bridge gegangen, um unseren BridgeClimb anzutreten. Nach einem Einführungsvideo, Alkoholtest, diversen Formularen mussten wir alle losen Gegenstände angeben und einen Spezialanzug anziehen. Anschließend folgte eine Unterweisung wie man sich auf der Brücke verhalten solle, bevor wir dann endlich rauf auf die Brücke durften. Zuerst ging es jede Menge Treppen hoch, um auf den östlichen, oberen Bogen zu gelangen. Zwischendurch wurde natürlich von unserem Führer Anthony immer jede Menge zur Brücke und Sydney erklärt. Der Aufstieg über den Bogen der Brücke ist eigentlich gar nicht so kompliziert, man muss nur jede Menge Treppenstufen überwinden. Ganz oben angekommen erwarten einen dann – neben einer steifen Brise – ein atemberaubender Überblick über die komplette Skyline von Sydney und den Hafen. Der Abstieg erfolgt über den anderen Bogen – so sieht man dann gleich auch noch einmal die andere Seite von Sydney.

Nach diesem Erlebnis mussten wir uns dann erstmal beim Late-Lunch stärken, bevor wir ein bisschen in der Innenstadt shoppen waren. Danach ging’s dann nur noch zum Hostel den Rucksack abholen und zum Flughafen. Um 22:30 Uhr hatte uns VirginBlue wieder in Brisbane abgesetzt.

Sydney Harbour Bridge Climb

Nachdem wir – Christian und Christian – von unserem Melbourne-Sydney Kurztrip zurückgekommen sind, haben wir ein paar neue Mitbewohner bekommen. Zudem haben wir in Sydney ein paar Leute getroffen, die wie der Zufall so wollte am Wochenende in Brisbane ihre Tour Richtung Cairns starten wollten. Also sind wir mit denen erstmal rausgegangen und haben ihnen Brisbane bei Tag und Nacht vorgestellt.

Aussie vs. Italy (26.06. – 02.07.2006)

Pig'n'WhistleDiese Woche ist eigentlich nicht so viel passiert. Am Montagabend bzw. eher Dienstagmorgen haben wir uns das Drama um Australien und Italien angeschaut. Die Aussies waren ganz schön enttäuscht. In der Gallery findet Ihr einige Bilder und ein kurzes Videos – aus der Anlaufstelle nach dem Spiel – Hungry Jacks oder besser bekannt als Burger King!

Dann haben wir (d.h. Christian und ich) noch spontan beschlossen, in der kommenden Woche einen Kurztrip nach Melbourne und Sydney zu machen. Los geht’s am Montag nach Melbourne (bzw. was Jetstar so Melbourne nennt), dann am Dienstagabend nach Sydney und am Donnerstagabend wieder zurück nach Brisbane. Wird bestimmt sehr cool! 🙂

Am Freitagabend sind wir vorm Argentinienspiel noch in West End indisch essen gegangen, um uns dann auf den Weg ins Pig’n’Whistle zu machen, wo das Spiel übertragen werden sollte. Dank Verlängerung, Elfmeterschießen und Döneressen waren wir nicht vor 5 Uhr morgens zuhause.

Vor unserem Flug am Montag nach Melbourne waren wir am Sonntag noch ein letztes Mal mit Patrizia im RE (Royal Exchange Hotel). Leider musste sie zwei Tage später nach Deutschland zurück.

Last, but not least war ich auf Grund einiger Anfragen die Woche auch mal als Tourist in Brisbane und an unserer Uni unterwegs und hab einige Fotos geschossen, die Ihr natürlich in der Gallery findet.

The University of Queensland