Just Uni & Neuseeland-Trip (21.08. – 27.08.2006)

Eine ganz normale Uni-Woche ist zu Ende gegangen. Ich hatte meine erste Prüfung – ein Quiz in Managing Information Systems. Außerdem standen diverse Group Meetings auf dem Plan – ich muss in allen vier Kursen jeweils ein Group Project machen.

Samstagabend stand noch ein BBQ in der Nähe des Regattas an – anschließend sind wir natürlich noch ins Regatta gegangen. Am Sonntagabend waren wir noch beim Mongolen um die Ecke zum “all you can eat”-Dinner – sehr lecker. 😉

Das Highlight der Woche ist wohl die spontane – von Virginblue.com.au durch halbwegs günstige Flüge unterstützte – Entscheidung, nach Neuseeland zu fliegen und zwar genauer nach Christchurch. Und jetzt dürft Ihr dreimal raten, was man im Winter dort machen kann. Genau, Skifahren. Bin schon sehr gespannt – wird bestimmt sehr lustig vom Sommer wieder in den richtigen Winter zu kommen.

Outback-Trip (14.08. – 20.08.2006)

Nach einem Tag an der Uni (dienstags sind die Vorlesungen komischerweise auch ausgefallen – EKKA treibt sein Unwesen) haben wir am Dienstag bei Hertz unseren “4W-Geländewagen” fürs Outback abgeholt. Leider sieht der bei unserem Budget einem Toyota Corolla recht ähnlich. 😉 Our Supplies Da es im Outback ja keine Geschäfte gibt, sind wir erstmal zu ALDI gefahren und waren überrascht, wie identisch die ALDIs hier sind. Na ja, flux hatten wir für die 5 Tage $220 ausgegeben. Am Abend habe ich mich dann der Herausforderung, den ganzen Kram (vor allem Wasser!) in den gigantischen Kofferraum des Corollas zu packen, angenommen. Immerhin werden wir definitiv nicht verhungern oder verdursten. 😉

In the Middle of NowhereAm Mittwochmorgen ging’s dann super früh (8 Uhr) von Brisbane Richtung Westen los. Zuerst sind wir über Ipswitch nach Toowoomba gefahren, wo es erstmal eine Frühstückspause gab. Anschließend ging es weiter Richtung Roma (ja alle Wege führen nach Rom), wo wir nach gut 450 km doch glatt einen McDonald’s für unsere Mittagspause gefunden haben. In Roma haben wir uns dann entschieden, nicht mehr weiter Richtung Westen zu fahren, sondern Richtung Norden, genauer zum Carnarvon Gorge National Park. In Injune, der letzten Kleinstadt vor dem absoluten Nix, haben wir dann noch mal unseren Corolla voll getankt (für unglaubliche $1,46/Liter). Von Injune waren es dann noch ca. 150 km bis zum Nationalpark, wobei sich die letzten 20 km aufgrund von Kühen auf der Schotterpiste etwas länger hingezogen haben. Um kurz nach 17 Uhr haben wir dann schließlich den Nationalpark erreicht. Dort haben wir uns ins Takarakka Bush Resort in ein mehr oder weniger luxuriöses Zelt einquartiert und unser erstes Outback-Abendessen (Nudeln) fabriziert.

KangarooAm zweiten Tag haben wir erstmal ausgiebig gefrühstückt und sind dann im Nationalpark auf große Wanderung gegangen. Der Park an sich ist riesig, aber es gibt leider nur einen 11 km langen Main Track, von dem jeweils kurze Wanderwege abgehen. So hatten wir es am ersten Tag locker schon bis zum Ende des Main Tracks geschafft. Der Park bzw. die Schlucht selbst ist sehr schön und gerade in der Dämmerung sieht man einige Kängurus und Wallabies.

OutbackAm dritten Tag haben wir beschlossen, nur noch zu einem Lookout hochzuklettern (1.000 Stufen), wobei es sich bei dem Ausblick sehr gelohnt hat. Gegen Mittag sind wir dann wieder ins Auto und erst weiter Richtung Norden gefahren, um danach wieder Richtung Küste zu fahren. Gegen Abend hatten wir dann Rockhampton, die Hauptstadt des Beef erreicht. Tja, und was macht man in der Kapitale des Beefs? Richtig, Steaks essen gehen. Für $21 gab es ein absolut perfektes Steak – das bisher beste in ganz Aussie.

Am Samstagmorgen wollten wir auf die Great Keppel Island übersetzen, aber $34 pro Person für die Überfahrt haben dem einen Strich durch die Rechnung gemacht. Vor allem weil wir nur effektive vier Stunden auf der Insel gehabt hätten. Also haben wir uns auf die Suche nach einem schönen Strand gemacht und ihn schließlich in Tannum Heads – einer typischen Tourie-Stadt – gefunden. Kurz vor Sonnenuntergang sind wir dann noch weiter entlang der Küste Richtung Süden (also Brisbane) gefahren und haben uns in Hervey Bay für die Nacht einquartiert. Hervey Bay hat zwei Hauptattraktionen: es ist der Ausgangspunkt für Fraser Island-Touren und von August bis Oktober kann man hier Whale Watching machen. Das wollten wir uns natürlich nicht entgehen lassen und Laura und ich haben uns für Sonntag auf einem Whale Watching-Boot angemeldet.

Humpback WhaleAm Sonntag mussten wir für die Tour sehr früh aufstehen, weil das Boot schon um 9 Uhr ausläuft. Nach anfänglicher Ernüchterung (“Wo sind denn die ganzen Wale?”) und ca. einer Stunde Fahrt haben wir die ersten beiden Wale gesehen. Nachdem die beiden nicht ganz so aktiv waren, sind wir weitergefahren und von nun an gab es ständig Wale ums Boot herum – insgesamt bis zu sechs gleichzeitig. Bei den Walen handelt es sich übrigens um Buckelwale, die zu dieser Jahreszeit immer in der Bucht zwischen Fraser Island und Hervey Bay vorbeiziehen. Nach einem Mittagessen an Bord ging es wieder zurück Richtung Hervey Bay, wo wir uns noch ein bisschen an den Strand gelegt haben, bevor wir die letzten 300 km Richtung Brisbane zurückgefahren sind.

Uni & EKKA (07.08. – 13.08.2006)

In dieser Woche ist nicht viel passiert. Am Mittwoch waren wir in West End beim Inder essen und anschließend noch in einem sehr coolen Kaffee: Three Monkeys. Am Freitagabend waren wir dann erst im Kino (Miami Vice), um anschließend ins eXchange zu gehen.

Etwas gibt es doch zu vermelden: Uns ist aufgefallen, dass in der kommenden Woche am Mittwoch ein Feiertag ist (EKKA – irgendeine landwirtschaftliche Ausstellung und dafür gibt’s für alle in Brisbane frei). Also haben wir keine Uni und ein 5-Tage-Wochenende. Bleibt also nur noch die Frage, wo es hingehen soll. Wir haben uns fürs Outback entschieden und werden für fünf Tage das absolute Nichts erkunden.

Assignments & Housewarming-Party (31.07. – 06.08.2006)

In der zweiten Uni-Woche bin ich mal direkt mit jeder Menge Aufgaben (sog. Assignments) eingedeckt worden. In jedem Fach gibt’s ein Group Project, dazu noch diverse Mid-semester Quizzes und “individual assignments”. Das kann ja heiter werden. Ansonsten war die erste komplette Woche an der Uni recht unspektakulär. Wenn es interessiert, ich habe die Kurse: Managing Application Databases, Managing Information Systems, Decision Support Systems und Developing eCommerce Systems belegt. Mal gucken, ob das die richtige Wahl war.

Alex, Laura & IAm Samstag, 05. August war es endlich soweit: wir haben unsere erste Housewarming-Party im neuesten Semester gestartet. Es waren so gute 40 Leute da und gegen Ende auch die Kollegen von der Wache, die diesmal ganz nett waren. Bilder findet Ihr wie immer in der Gallery.

Vom Sonntag nach der Housewarming-Party gibt es naturgemäß nix zu berichten. 😉