Aussie-Trip v1 (27.12.2006 – 15.01.2007)

1. Tag

In FlightAm 27.12.2006 hieß es nach zwei Wochen wieder Abschied von Deutschland und seinem bescheidenen Wetter nehmen. Mit dem Zug ging es von Bocholt über Oberhausen zum Frankfurter Flughafen. Abends hat uns (mein Vater und ich) Singapore Airlines dann über Singapur nach Sydney geflogen, wo wir erst am 29.12. früh morgens angekommen sind. Netterweise durften wir schon früh ins Hotel einchecken, so dass wir direkt danach Darling Harbour, Circular Quay mit Opera House und die Innenstadt erkunden konnten. Am Abend waren wir dann doch recht geschafft (der Jetlag der Jetsetter ;-)), so dass es früh ins Bett ging.

2. Tag

Manly BeachEinen Tag vor Sylvester haben wir in The Rocks, dem Viertel am Fuße der Harbour Bridge gefrühstückt und sind danach auf den Pfeiler der Harbour Bridge hochgeklettert, von dem man einen super Blick auf Sydney und seine Buchten hat. BridgeClimbers gab es auch heute, wenn auch die heutigen das Sylvesterfeuerwerk vorbereitet haben. Überhaupt schien die ganze Stadt nur auf das Großereignis hinzufiebern. Am Nachmittag sind wir dann mit der Fähre zum Strand nach Manly gefahren und haben dort den Nachmittag verbracht. Am Abend bin ich dann noch zu Guidos Haus gefahren, um primär meine Sachen, die ich bei ihm untergestellt hatte, abzuholen.

3. Tag

Sydney Opera HouseSylvester und Chaos in der Stadt. Überall Leinwände und Absperrgitter. Nach dem Aufstehen und Frühstück sah man schon die ersten – bewaffnet mit Kühltasche und Picknickkorb – um 12 Uhr mittags am Circular Quay die besten Plätze fürs Feuerwerk reservieren. Wir hingegen mussten noch unser Hotel wechseln (ich glaube in der ganzen Stadt gab es nicht ein freies Hotelzimmer mehr) und sind in Hotel direkt am Flughafen eingezogen. Von dort sind wir direkt zum Bondi Beach gefahren, wo ebenfalls eine Bühne für die Feiern am Abend aufgebaut wurde. Von Bondi ging’s wieder zurück in die Stadt und da wir einen Tisch in einem Restaurant am Circular Quay reserviert hatten, kamen wir auch noch in den mittlerweile abgesperrten Bereich. Der komplette Bereich um Opera House, Botanical Gardens, Circular Quay war von abertausenden Besuchern gesäumt und die komplette südliche Innenstadt für den Verkehr gesperrt. Kaum nachdem wir mit der Vorspeise beendet waren, gab’s um 21 Uhr schon das erste Feuerwerk des Abends. NYE Fireworks Kurz vor 24 Uhr hat’s dann niemand mehr drinnen ausgehalten und alle sind zur Kaimauer gelaufen, um die beste Sicht auf die Harbour Bridge und Circular Quay zu haben. Auf die Sekunde genau (wie sollte es Sylvester auch sonst sein) begann dann das große Feuerwerk und die Harbour Bridge und der Hafen wurden quasi in Flammen gesetzt. Sogar von den Hochhäusern wurden Raketen gezündet. Nach gut 20 Minuten war das grandiose Spektakel auch schon wieder vorbei und wir konnten zum Dessert ins Restaurant zurückkehren. Danach habe ich mich mit den “anderen” (Guido, Laura, Sylvia, Sonia und Co.) in den Botanical Gardens getroffen und wir sind auf die Suche nach einer Bar bzw. Club gegangen. Leider hatten nicht nur wir diese Idee, so dass es recht voll war und wir recht lange anstehen mussten, um ins Three Monkeys reinzukommen. Gegen 4 Uhr habe ich dann die Gelegenheit genutzt, das letzte Shuttle zurück zum Hotel am Flughafen zu nehmen.

4. Tag

MelbourneHeute mussten wir schon recht früh aus dem Bett, da um 12 Uhr der Flieger nach Melbourne gehen sollte. Nach dem Frühstück also schnell zum Flughafen und nach Melbourne eingecheckt, wo wir dann in Avalon gelandet sind – dem Billigflughafen von Melbourne. 😉 In der Stadt und im Hotel angekommen, ging’s dann erstmal auf Erkundungstour durch die Innenstadt. Abends haben wir dann bei einem hoffnungslos überforderten Italiener zu Abend gegessen – nicht mal genug Gläser hatte er. Aber wie heißt es so schön: no worries.

5. Tag

View from the Rialto TowersNach dem Frühstück im Hotel sind wir zuerst auf die Aussichtsplattform der Rialto Towers hochgefahren. Von 253 Metern Höhe hat man einen fantastischen Blick auf Melbourne und die Umgebung. Anschließend ging’s mit der Tram raus zum berühmten Strand “St Kilda”. Am Abend waren wir noch an der University of Melbourne (natürlich nicht so schön wie die University of Queensland) und im angrenzenden Viertel “Little Italy” Essen.

6. Tag

Twelve ApostelsWieder hieß es früh aufstehen: Diesmal stand die Great Ocean Road an. Also ab zur Autovermietung und raus aus Melbourne. Den ersten Frühstücksstopp haben wir in Geelong eingelegt (Pancakes) und in Torquay ging’s dann auf die Great Ocean Road. Auf der war recht viel los, alle Strände unterwegs waren voll mit Ausflüglern. In Apollo Bay haben wir schließlich zu Mittag gegessen bevor es zur Hauptattraktion der Great Ocean Road den 12 Apostels ging. Anschließend sind wir die Great Ocean Road nicht ganz bis zum Ende gefahren, sondern umgedreht und über den Princes Highway im Inland zurück nach Melbourne gefahren. Am Abend gab es dann griechisches Essen – schließlich hat Melbourne das größte griechische Viertel außerhalb Griechenlands.

7. Tag

Snack @ the Ayers RockSchon wieder früh aufstehen. Der Grund war diesmal unser Flug zum Ayers Rock. Dieser sollte erstmal mit ein paar Komplikationen beginnen, da unser Direktflug von Melbourne ersatzlos gestrichen worden war und wir nach Alice Springs umgebucht worden sind (Quantas hat nicht genug Leute für den Direktflug gefunden). Von Alice Springs ging es dann zwei Stunden später mit einem kleineren Flieger zum Ayers Rock. Beim Anflug konnten wir dann den Uluru und Kata Tjuta schon aus der Luft bestaunen. Nach der Landung sind wir dann aus dem scheinbar tiefgekühlten Flieger in die unglaubliche Hitze (41°C im Schatten und wie immer kein Schatten) gekommen. Mit dem Bus ging es dann zum Ayers Rock Resort, wo wir direkt nach unserer Ankunft eine Tour zu Kata Tjuta und dem Uluru gebucht haben. Beim Uluru sollten wir dann den Sonnenuntergang bei einem Gläschen Wein bestaunen können, leider war der Himmel aber sehr Wolken verhangen, so dass das sonst übliche Farbspiel am Uluru quasi nicht stattfand.

8. Tag

Cairns AirportErstmal gab’s Frühstück und anschließend mussten wir auch schon aus der Unterkunft auschecken und wieder zum Flughafen. Diesmal ging es direkt nach Cairns, wo wir am Nachmittag angekommen sind und die Innenstadt erkundet haben. Außerdem haben wir noch für den nächsten Tag eine Tour mit der Kuranda-Eisenbahn gebucht, die uns in ein Dorf mitten im Regenwald bringen sollte.

9. Tag

Kurunda Scenic RailwayFrüh aufstehen und kein Frühstück. Stattdessen holte uns ein Bus ab, der uns zur Freshwater Station gebracht hat, von wo wir kurze Zeit später mit dem Zug Richtung Kuranda aufgebracht sind. Zuerst verlief die Fahrt noch sehr harmonisch bis ein Ruck durch den Zug ging und wir plötzlich stehen blieben. Nach einiger Zeit wurden wir dann von den Zugbegleitern aufgeklärt: die Lokomotive hätte 12 der 14 Waggons verloren und wäre alleine weiter gefahren. Das soll wohl ein Witz sein! Da stehen wir nun mitten auf der Strecke – natürlich gerade in einem Tal, wo man links und rechts nix sehen kann. Nach 1,5 Stunden hieß es dann endlich die Lok sei wieder da und würde uns jetzt den Berg hoch ziehen. So sind wir dann mit zwei Stunden Verspätung endlich in Kuranda angekommen, wo wir erstmal Frühstück bzw. eher Mittagessen hatten. Nach einem Besuch der Kuranda Heritage Markets ging es auch schon wieder runter – diesmal mit dem Skyrail, einer Gondelbahn über den Regenwald, bei der man an zwei Zwischenstationen aussteigen kann.

10. Tag

Kangaroo ExplorerEin weiteres Mal früh aufstehen: diesmal sollte es mit dem Cairns Dive Centre raus zum Great Barrier Reef gehen. Nachdem wir auf ein paar Leute etwas länger warten mussten, sind wir dann doch irgendwann mit dem Boot rausgefahren. Nach knapp zwei Stunden haben wir dann das erste Riff erreicht und mein Vater und ich sind direkt Schnorcheln gegangen. Nach dem Mittagessen ging es ein weiteres Mal an einem anderen Riff Schnorcheln und dann mussten wir auch schon wieder die Rückfahrt antreten, um vor der Dämmerung wieder in Cairns zu seien.

11. Tag

Port DouglasFür heute hatten wir ein Auto reserviert, was ich dann abgeholt habe und mit dem wir dann Richtung Norden aufgebrochen sind. Ein erster Zwischenstopp war der sehr idyllische Ort Port Douglas, wo wir Frühstück hatten. Anschließend ging es weiter mit der Fähre über den Daintree River und einige Kilometer spektakulärer Küstenstraße weiter sind wir am Cape Tribulation angekommen. Leider darf man zu dieser Jahreszeit nicht ins Wasser, in dem es nur so von giftigen Quallen wimmelt. Also ging es nach einem kurzen Marsch am Strand langsam wieder zurück nach Cairns.

12. Tag

Leaving CairnsPraktischerweise konnten wir das Auto am Flughafen abgeben, was uns ein Taxi erspart hat. Heute sollte es nämlich nach Brisbane gehen und gegen 13 Uhr waren wir auch schon in Brisbane mit dem nächsten Mietwagen unterwegs. Zuerst sind wir bei mir zuhause vorbeigefahren, um ein paar Sachen unterzustellen. Anschließend ging es Richtung Hervey Bay, wo wir dann am Abend eingetroffen sind. In unserem Hotel haben wir direkt versucht, eine Zweitagestour nach Fraser Island zu buchen. Leider waren alle Touren ausgebucht, so dass wir erst einen Tag später als gewollt und dann auch nur für einen Tag nach Fraser Island konnten.

13. Tag

Hervey Bay MarinaHeute war Strandtag angesagt. Nach dem Frühstück an der Marina von Hervey Bay haben wir uns an den Strand gelegt und dort den Tag verbracht. Und was passiert so am Strand: richtig gar nix. Kein Hai, kein Delfin, nix dergleichen ist aufgetaucht und somit gibt es auch nicht mehr zu berichten.

14. Tag

Maheno WreckFrüh aufstehen, die 14ste: Da die Fähre schon um 6:45 Uhr Richtung Fraser Island losfahren sollte, mussten wir wieder einmal früh aufstehen. Dafür wurden wir auf Fraser von einem gut gelaunten Tourguide – Alan – begrüßt. Nach kurzem Aufenthalt im Kingfisher Bay Resort ging es mit dem 4WD-Tourbus auch schon auf die Piste. Zuerst haben wir die Insel durchquert, um die Eastern Beaches zu erreichen. Über diese ging es dann Richtung Norden – zuerst zum Eli Creek, dann zu den Pinnacles und zum Wrack der Maheno. Anschließend gab es Mittagessen in einem Resort. Um selbiges zu verdauen, stand als nächstes ein Marsch durch den Regenwald der Insel an. Am Ende des Weges stand dann auch Alan mit seinem Bus parat und hat uns dann zum wohl berühmtesten See der Insel gefahren: dem Lake McKenzie. Dort haben wir erstmal ein Bad in dem lauwarmen See genommen. Leider mussten wir kurze Zeit später auch schon wieder aufbrechen, um die Fähre zurück nach Hervey Bay zu nehmen. Dort angekommen sind wir direkt mit dem Auto wieder Richtung Gold Coast aufgebrochen und waren dort auch gute vier Stunden später.

15. Tag

Surfers ParadiseNach der Übernachtung im Gold Coast International Hotel im 22. Stock brauchten wir gar nicht mehr auf den Q1 hochfahren und waren so erstmal am Strand und haben gefrühstückt. Anschließend sind wir über Coolangatta nach Byron Bay gefahren und nach ein bisschen Strand sind wir zum östlichsten Punkt des australischen Festlandes gegangen, wo sich auch Australiens berühmtester Leuchtturm befindet. Am Abend waren wir im Hog’s Breath Cafe Steak essen.

16. Tag

Lone Pine Koala SanctuaryNach dem Frühstück haben wir uns auf den Rückweg nach Brisbane gemacht und sind direkt zum Lone Pine Koala Sanctuary gefahren, damit mein Vater einmal die gesammelte Tierwelt Australiens kennenlernt. Neben hunderten Koalas gibt es dort nämlich auch Wombats, Kängurus, Emus, Krokodile und verschiedene Vögel und Schlangen. Anschließend ging es rauf auf den Mt Coot-ha, von dem man einen wunderbaren Überblick über Brisbane und seine Vororte hat.

17. Tag

Story BridgeDen Sonntag haben wir recht relaxt verbracht und nach einem Frühstück uns der Innenstadt mit der Fähre genähert und neben der Queen Street Mall und dem Kasino auch Southbank angeschaut. So verging der Tag wie im Fluge und am Abend waren wir in Paddington etwas essen.

18. Tag

Am heutigen Tag lag nicht mehr viel Programm vor uns. Nach dem Aufstehen sind wir mit dem Mietwagen nach West End zum Frühstücken gefahren. Nach einer ausgiebigen Stärkung ging es von dort zum Flughafen, wo der Checkin bei Singapore Airlines recht problemlos und schnell von statten ging. Wie sich im Nachhinein herausgestellt hat, hat mein Vater sogar einen Platz am Notausgang auf dem längeren Teilstück von Singapur nach Frankfurt ergattern können. Ich dagegen bin mit dem Wagen wieder zurück zu unserem Haus gefahren und durfte mich dort ins Packen meiner Sachen stürzen. Am nächsten Morgen sollten wir nämlich unser geliebtes Haus in der Tenth Av verlassen müssen.