Move In & Orientation Week (19.02. – 25.02.2007)

Am Dienstag war es endlich soweit: Wir durften in unsere neue Wohnung einziehen und das nachdem wir die Dachterrasse des Hostels kennen und lieben gelernt hatten. Kurz nach dem Einzug standen dann auch schon diverse Leute vor der Haustür, die den letzten freien Raum haben wollten. Also erstmal Wohnungsführer spielen und nachdem der Letzte gegangen war, habe ich noch meine bei einem Freund eingelagerten Sachen (Danke Tobi!) abgeholt. Endlich wieder den ganzen Hausstand beisammen.

Neben dem Umzug fand in dieser Woche auch noch die alljährliche Orientation Week mit ihrem Höhepunkt am Mittwoch an der Uni statt. An besagtem Mittwoch, dem Market Day, präsentieren sich alle mehr oder weniger wichtigen Einrichtungen, Clubs und Societies der Uni.

Nachdem wir uns ein bisschen eingelebt haben, haben wir am Sonntag beschlossen, zur Sunshine Coast zu fahren. Also haben Nicole, Chris (unser neuer Mitbewohner aus Kalifornien) für Sonntag einen Wagen bei Europcar reserviert und sind nach Noose gefahren, wo wir den ganzen Tag am Strand bei super Wetter verbracht haben.

Search for Accommodation (12.02. – 18.02.2007)

Die Suche hat begonnen: Am Montagmorgen bin ich mit Nicole erstmal zur Uni gefahren und wir haben uns Wohnungsanzeigen angeschaut. Am Abend haben wir uns dann noch eine Haus in Highgate Hill zeigen lassen, das aber nicht so toll war.

Die nächsten Tage sollten nicht spektakulärer verlaufen. Wir haben uns die Wohnungsanzeigen angeguckt, aber es war nichts ordentliches dabei oder das Zimmer war schon vergeben. Also haben wir am Donnerstag den Spieß umgedreht und waren bei einem Makler, von dem wir nach mehreren Wohnungsbesichtigungen ein kleines Apartment in der Sandford Street in St Lucia gemietet haben. Angepriesen als “Funky Unit” hat das Apartment drei Schlafzimmer, ein Badezimmer und einen kombinierten Wohn- und Kochraum. Einziger Nachteil: wir können erst am kommenden Dienstag einziehen. Also doch noch einmal im Hostel für ein paar weitere Nächte verlängern.

Nachdem wir uns nun nicht mehr nach einer Wohnung umsehen mussten, konnten wir das Wochenende ganz relaxed verbringen und waren am Samstagabend beim Rugby im Suncorp Stadium. Leider haben die Queensland Reds gegen die ACT Brumbies 6:3 verloren. 🙁

Aussie-Trip v2 (21.01. – 10.02.2007)

1. Tag

Sydney Opera House7:00 Uhr Brisbane Flughafen: Ich gönne mir noch eine Frühstück bevor es in den Flieger nach Sydney geht. Um 10:30 Uhr bin ich dann endlich in Sydney und Frank, Marc, Nicole und Thomas warten schon auf mich. Also ab mit dem Taxi in die Stadt zum YHA Hostel. Nach dem Checkin dort haben wir zuerst Darling Harbour erkundet bevor es zum Circular Quay mit Blick auf die Harbour Bridge und Opera House ging.

2. Tag

The RocksFrüh morgens wurden wir aus dem Schlaf geweckt: Birgit und Kirsten sind in Sydney angekommen. Am Hostel haben wir sie dann in Empfang genommen und erstmal gefrühstückt. Anschließend sind wir in “The Rocks” und im Botanischen Garten gewesen, von wo die anderen ins Aquarium gegangen sind und ich in der Stadt einkaufen war. Am Abend sind wir dann gemeinsam mit Guido und seinem Freund aus Deutschland in Coogee Beach $5-Steak essen gegangen.

3. Tag

Bondi BeachAm Dienstag haben wir uns in Bondi Beach getoasted und zwar beidseitig. Nach unserem Strandtag haben wir abends erst bei Pizza Hut “All You Can Eat” gehabt, um den Abend dann bei einem Bier in der Kneipe “3 Wise Monkeys” ausklingen zu lassen.

4. Tag

Sydney Harbour Bridge @ NightNach dem Aufstehen sind wir mit der Fähre nach Manly gefahren, wo wir Mittagessen waren. Am Nachmittag haben wir versucht, auf den Pfeiler der Harbour Bridge zu gelangen, der aber leider schon um 17 Uhr schließt. Also haben wir unser Abendessen vorgezogen und waren dazu auf einer Rooftop Terrace mit Blick auf das Opera House. Anschließend sind wir in die Opera Bar gegangen, um auf den Sonnenuntergang über der Harbour Bridge zu warten.

5. Tag

Avalon AirportAuf zum Flughafen Sydney, von wo wir nach Melbourne-Avalon fliegen sollten. Leider war unser Flug aufgrund technischer Probleme um zwei Stunden verspätet, so dass wir erst um 15:30 Uhr unseren Mietwagen in Empfang nehmen konnten. Mit dem ging es dann nach Warrnambool – dem Ende der Great Ocean Road. Am Abend haben wir unser erstes BBQ veranstaltet und waren danach noch am Strand.

6. Tag

KoalaGreat Ocean Road. Am Australia Day (26. Januar) haben wir uns auf die Great Ocean Road gewagt und die klassischen Highlights wie Twelve Apostels, The Arch und The Grotto direkt am Anfang abgehakt. In Apollo Bay haben wir eine Mittagspause eingelegt bevor uns dann auf der Great Ocean Road eine Herde Koalas an der Weiterfahrt hinderte. Dutzende Fotos später konnten wir zum Splitpoint Lighthouse weiterfahren. Nach dem Ende der Great Ocean Road haben wir in Geelong noch einen McFlurry-Stopp eingelegt, um am frühen Abend in Melbourne anzukommen. Nach dem Checkin im Hostel haben wir uns schnurstracks zum Federations Square bewegt, um das Feuerwerk zum Australia Day zu beobachten.

7. Tag

Yarra RiverNachdem wir gestern noch ein wenig den Australia Day gefeiert haben, konnten wir heute endlich einmal ausschlafen. Anschließend ging es auf Erkundungstour durch die Stadt und auf einen kleinen Besuch ins Casino, dem größten der südlichen Hemisphäre. Dort haben wir beim Roulette etwas gewonnen und so unsere Reisekasse aufgebessert.

8. Tag

MelbourneNach dem Frühstück sind wir die Rialto Towers hochgefahren und haben den Überblick über Melbourne und Umgebung genossen. Da es schon recht spät geworden ist, sind wir nach einem kurzen Cafe-Stopp direkt zum Abendessen übergegangen und waren in einem hervorragenden Restaurant direkt am Yarra River.

9. Tag

Kata Tjuta (The Olgas)Wir hatten uns schon fast an den Luxus des Ausschlafens gewöhnt, da hieß es wieder früh raus und zum Flughafen in Melbourne. Dort war ein heilloses Chaos (Montagmorgen) und nach dem Einchecken blieb uns nur noch kurz Zeit für ein Frühstück bevor der Flieger zum Ayers Rock auch schon bereit zum Boarden war. Drei Stunden später waren wir am Ayers Rock Airport, wo uns erstmal ein Hitzschlag getroffen hat. Anschließend hat uns die “Freundlichkeit” von Avis nahezu sprachlos gemacht: Einen unser beiden Mietwagen hat man grundlos storniert (Aussage der absolut unfreundlichen Avis-Mitarbeiterin: “da kann ich ihnen nichts zu sagen”) und nachdem wir dann einen zweiten neu anmieten mussten, waren auch beide Wagen weder vollgetankt noch die Beschädigungen eingetragen. Zu allem Überfluss stimmte der Kilometerstand auch nicht. Das Motto “Avis – We try harder” wirkte da schon recht lächerlich. Nachdem wir dann als allerletzte den Flughafen verlassen hatten, sind wir im Ayers Rock Resort in die Pioneer Outback Lodge eingecheckt und haben uns danach direkt auf den Weg zu den Kata Tjuta gemacht. Dort haben wir die Wanderung “Valley of the Winds” gemacht, wobei das bei den Temperaturen schon fast eine Qual war. Immerhin hat Nicole dabei ihr erstes wild lebendes Känguru gesehen. 😉 Nach der Wanderung sind wir zum Sunset Lookout am Ayers Rock gefahren und durften den einmaligen Sonnenuntergang am Ayers Rock live miterleben. Nachdem die Sonne weg war, setzte sich die Kolonne wieder in Richtung Resort in Bewegung, wo wir gegrillt haben bevor wir von Mark, dem Alleinunterhalter, mit mehr oder weniger guten Cover-Songs unterhalten wurden.

10. Tag

Uluru (Ayers Rock)4 Uhr morgens und überall klingeln die Wecker. Fast alle in unserem Schlafsaal wollten den Sonnenaufgang am Ayers Rock miterleben, so dass wir zwangsläufig mit geweckt wurden. Nachdem alle weg waren, hatten wir wieder Ruhe und konnten entspannt ausschlafen. Nach dem Frühstück haben wir uns dann an den Pool der Lodge gelegt, wo wir mit unseren Strandhandtüchern verzweifelt dem Schatten gefolgt sind. Am späten Nachmittag sind dann Kirsten, Nicole, Mark und ich noch mal zum Ayers Rock aufgebrochen und nach einer Umfahrung haben wir zwei Wanderungen zum Fuße des Felsen gemacht und dabei auch einige Aborigine-Zeichnungen “entdeckt”. Am Abend wurden wir diesmal in der Outback Pioneer Bar von einem anderen Sänger unterhalten, der deutlich schlechter als der vom Vortag war.

11. Tag

Ayers Rock ResortNach dem Aufstehen und selbstgemachten Frühstück durften wir auch schon wieder zum Flughafen aufbrechen und dort unsere beiden Mietwagen abgeben. Eingecheckt waren wir recht schnell und durften so auf dem äußerst lebhaften Ayers Rock-Flughafen auf unseren Flieger nach Cairns warten. Schließlich waren wir dann doch in der Luft und Qantas hat uns mit einem recht spartanischen Salätchen versorgt. Der Steward hätte auch lieber in den Vorruhestand wechseln sollen, er hat zwei Stunden gebraucht um festzustellen wie die Uhr vom Ayers Rock nach Cairns vorgestellt werden musste. Oder doch zurück. Oder doch auf Melbourne Sommerzeit. Oder vielleicht gar nicht. Verwirrung pur. In Cairns angekommen haben wir uns mit einem Engländer ein Taxi zum Gilligans Hostel geteilt, das uns allerdings nicht so wollte. Ich hatte zwei Zimmer mit je vier Betten reserviert und die sollten $27/Person und Nacht kosten. Auf einmal waren aber 4er Zimmer teurer als 6er Zimmer und wir sollten $80 nachzahlen. Da ich den Ausdruck der Bestätigung nicht dabei hatte und die Managerin extrem unfreundlich war, haben wir unsere Buchung wieder storniert und sind ins YHA gewechselt. Anschließend haben wir überlegt, was wir in Cairns bei dem Wetter (Dauerregen) machen könnten. Praktischerweise ist uns ein Flyer mit Werbung für Rafting auf dem Tully-River in die Hände gefallen und schon war für den nächsten Tag eine Rafting-Tour gebucht.

12. Tag

Früh morgens wurden wir von Tully-River-Rafting-Bus abgeholt und sind Richtung Süden aufgebrochen. Der Tully River ist ideal fürs Rafting geeignet, besonders zur Regenzeit. Kurz bevor wir vom Highway abgebogen sind, wäre uns jede Weiterfahrt auf dem Bruce Highway versperrt geblieben, da der Highway auch vom Tully überschwemmt worden war und Cairns von der Außenwelt abgeschnitten hatte. Also beste Voraussetzungen fürs Rafting. Kurz nach 10 Uhr waren wir in unserem Boot (Team Germany) und hatten als Rafting-Guide einen Südafrikaner. Die ersten Meter waren noch nicht so spektakulär, vor allem mussten wir noch die Kommandos unseres Guides lernen. Dann ging es aber die ersten Stromschnellen herunter und das erste Boot war auch schon gekentert. Im weiteren Verlauf sollten wir dann noch eine völlig verwirrte Japanerin an Bord begrüßen, die aus ihrem Boot gefallen war. Kurz nach 12 Uhr gab es dann Mittagessen und der Bus hat uns wieder – diesmal etwas höher am Tully River – mit unseren Booten abgesetzt und wir durften die Strecke mehr oder weniger noch einmal runter.

13. Tag

Great Barrier ReefNicht ganz so früh wie zum Raften mussten wir für unseren Great Barrier Reef-Trip aufstehen. Erst um 9 Uhr ging’s vom Hafen in Cairns mit dem kleinen Boot Sunkist raus zum Riff. Die Fahrt wurde dann für einige von uns zur Höllenfahrt – die Seekrankheit hatte voll zugeschlagen. Draußen auf dem Riff habe ich mich dann von den anderen trennen müssen, da ich ja schon einen Tauchschein besaß und so mit zwei anderen und einem Tauchguide tauchen konnte. Die anderen sind entweder geschnorchelt oder haben eine Einführungstauchgang gemacht. Am Abend waren wir dann wieder in Cairns und haben nach dem Abendessen das P.J. O’Brien’s unsicher gemacht.

14. Tag

Weird SignsGestern am Riff hat noch die Sonne geschienen, heute war wieder Dauerregen in Cairns. Trotzdem haben wir unseren Mietwagen abgeholt und sind Richtung Norden aufgebrochen. Über Port Douglas haben wir trotz Wolkenbrüchen Cape Tribulation erreicht. Da eher der Weg das Ziel war, sind wir nach kurzer Zeit wieder umgekehrt und zurück Richtung Cairns gefahren.

15. Tag

Brisbane AirportNeuer Rekord beim Frühaufstehen: Da unser Flieger schon um 6 Uhr von Cairns nach Brisbane gehen sollte, mussten wir schon kurz nach 4 Uhr aufstehen und zum Flughafen aufbrechen. Dort angekommen sind wir mit VirginBlue nach Brisy geflogen und von dort direkt Richtung Hervey Bay gefahren. Nach knapp vier Stunden sind wir dort schließlich auch angekommen und direkt ins Hostel eingecheckt. Danach haben Frank, Marc, Thomas und ich einen passenden Geländewagen für Fraser Island besorgt. Da wir sieben Leute waren, brauchten wir laut Vermieter einen sog. Troopie – einen Toyota Landcruiser mit Pritschen auf der Rückbank. Nachdem wir ein Video über das Fahren auf Fraser Island angeschaut haben, sind wir noch Vorräte für die zwei Tage auf Fraser Island einkaufen gegangen. Am Abend haben wir dann am Hostel gegrillt.

16. Tag

Maheno WreckDa wir unseren Troopie noch nicht hatten, mussten wir recht früh aufstehen und zum 4WD-Verleiher fahren. Dort angekommen stand er auch schon bereit und wir konnten direkt Richtung Fähre losfahren. Am Fähranleger angekommen wollte man uns zuerst nicht auf die gebuchte Fähre lassen, da irgendein Fraser Island-Bus noch unbedingt mit müsste. Dann hat der Kapitän jedoch entschieden, dass wir noch mit drauf könnten, da er nicht mehr länger auf den Bus warten wollte. Nach einer guten halben Stunde waren wir dann auch schon auf Fraser Island angekommen und sind direkt zur Inseldurchquerung an die Eastern Beaches aufgebrochen. Unterwegs haben wir an der Central Station noch eine kleine Mittagspause, bei der Toastpaket Nr. 1 aufgebraucht wurde, eingelegt. Außerdem haben wir noch einen kleinen Marsch zum Lake Bassin unternommen. Genau passend zur Ebbe sind wir schließlich an den Eastern Beaches angekommen und sind Richtung Norden aufgebrochen. Unseren ersten Stopp haben wir dann am Wrack der Maheno eingelegt, einem ehemaligen Luxusschiff, das nun fast völlig im Sand versunken ist. Anschließend ging es weiter zum Indian Head, wo wir einen völlig ausgehungerten Dingo getroffen haben und vor seinen Augen Toastpaket Nr. 2 verspeist haben. Nach dem Mittagessen haben wir die Rückfahrt Richtung Central Station in Angriff genommen, nicht ohne am Eli Creek zu stoppen. Kurz vor der Dämmerung konnten wir noch unsere Zelte aufbauen und haben ein ganz besonderes Abendessen zelebriert: Pasta mit Bolognese-Sauce. Beim Abspülen der Teller ist es dann passiert: Ich wurde von einer Spinne gebissen und man hat mir noch maximal 30 Minuten Zeit zum Überleben gegeben. Nachdem ich schon meine Kamera, Laptop etc vermacht hatte, war ich nach einer halben Stunde immer noch recht lebendig, weshalb ich mich dann doch erst mal schlafen gelegt habe.

17. Tag

Fraser IslandUnglaublich, aber wahr: Ich wurde wach, wähnte mich schon im Himmel und war doch noch auf Fraser Island. Nach dem Frühstück, bei dem Toastpaket Nr. 4 draufgegangen ist, ging es zum Lake Birrabeen, einem traumhaften See mit traumhaft wenigen Touristen – nämlich gar keinen. 🙂 So schön der See auch war, beim Fraser Island-Besuch darf der Lake McKenzie nicht fehlen. Also wieder in den Troopie und über eine abenteuerliche Strecke zum völlig überlaufenen Lake McKenzie. Dort haben wir uns im Menschen-Pyramidenbau geübt – mit mäßigem Erfolg. Egal, der olympische Gedanke “Dabeisein ist alles” zählt. Da wir die Zeit bis zur Fähre nicht genau einschätzen konnten, sind wir schon relativ früh am Lake McKenzie wieder aufgebrochen. Da niemand vor uns liegengeblieben ist und wir selbstverständlich auch nicht, waren wir viel zu früh an der Fähre. Da aber gerade eine halbleere losfahren sollte, durften wir noch schnell mit drauf und waren so schon um 16 Uhr wieder bei unserem 4WD-Verleiher. Endlich durften wir wieder in unseren Kia, eine Sänfte im Vergleich zum Troopie wechseln und haben uns direkt auf den doch recht langen Weg zur Gold Coast gemacht. Dort sind wir erst gegen 21 Uhr angekommen und durften ins bislang chaotischste Hostel einchecken. Ein 6er-Zimmer mit 12 Leuten belegt und nur ein Bad. Auf Nachfrage, ob’s denn noch ein Bad gäbe, meinte die Tante an der Rezeption nur, dass wir eh wegen der Dürre nicht lange duschen dürften. Toll, selbst bei nur zehn Minuten im Bad dauerte das bei sieben noch über eine geschlagene Stunde, was die Tante dann auch völlig geschockt zur Kenntnis nahm. Egal, Hostel hin oder her – wir sind in Surfers Paradise und nach einer Stippvisite im “Beer Garden” hatten wir unseren Club gefunden – das Shooters – wo wir dann auch bis zum Schluss geblieben sind.

18. Tag

Surfers ParadiseAn Ausschlafen war in unserem Chaos-Hostel nicht zu denken und um 10 Uhr mussten wir ja auch spätestens ausgecheckt sein. Also haben wir uns auf direktem Weg zum Strand aufgemacht und dort den Morgen verbracht. Gegen Mittag wurde es uns dann zu heiß und Frank, Marc, Thomas und ich sind in der Stadt etwas mit den Metermaids Essen gegangen. 😉 Danach sind wir am frühen Nachmittag Richtung Byron Bay aufgebrochen und waren froh, dort wieder ein gescheites Hostel vorzufinden. Bevor es dort zum Strand ging, haben wir noch einen Tisch fürs Abendessen beim Hog’s Breath Cafe reserviert. Nach dem Abendessen habe ich dann für die Mädels das Geheimnis um den Snakebyte gelüftet: Cider plus Bier plus irgendein roter Likör. Und schon hatte das Getränk drei neue Anhänger. 😉

19. Tag

Aussie 2007Nach dem Frühstück haben wir uns erstmal auf den Weg zum Byron Bay Lighthouse gemacht, um wie üblich festzustellen, dass oben alle Parkplätze belegt waren. Also doch hochlaufen und auf dem Weg noch den “Most Easterly Point of the Australian Mainland” abhaken. Nach diesem kulturellen Programm haben wir uns auf den Weg in die Stadt der Städte gemacht: Brisbane. Der Sonnenuntergang auf dem Mt Coot-ha ist uns leider dank einiger Wolken vergönnt geblieben, dafür ist Frank mit seiner Kamera eine sensationelle Nachtaufnahme der Skyline von Brisbane gelungen. Am Abend haben wir in Southbank etwas gegessen und sind anschließend im Victory bzw. eXchange abgestiegen.

20. Tag

Frank, Nicole & IPünktlich zum Lunch waren wir wach und sind direkt zur Uni gefahren, wo ich erstmal eine Runde kostenloses Internet für alle spendiert habe. Das hat so lange gedauert, dass wir direkt ins Abendprogramm übergehen konnten und so sind wir nach West End zum Inder Essen gegangen – natürlich nicht ohne die obligatorische BYO-Weinflasche. Wo wir schon mal in West End waren, durfte ein Besuch der über-Bar natürlich nicht fehlen bevor wir wieder in die City aufgebrochen sind. Diesmal zum Fridays, wo wir nach kurzem Anstehen auch alle reinkamen. Dort haben wir dann ganz australisch “till late” gefeiert, schließlich sollte es der letzte Abend für Frank, Marc und Thomas werden.

21. Tag

Souvenir-Shopping: Heute haben wir Jungs uns von den Mädels getrennt, um Souvenirs für die Daheimgebliebenen zu suchen. Danach haben wir uns dann alle wieder auf einen Abschiedscafe im JoJo’s in der Queen St Mall wieder getroffen und dann mussten Frank, Marc und Thomas auch schon ihre Sachen packen und mit dem Taxi Richtung Flughafen aufbrechen. So schnell kann die Zeit vergehen.