Asia, Darwin & Graduation Ceremony (02.07. – 23.07.2007)

02.07.2007

Nach einer viel zu frühen Wohnungsübergabe (ich war noch lange nicht fertig) musste ich noch einmal in die Stadt, um ein paar Sachen zu erledigen. Anschließend habe ich mein Deutschlandgepäck aus der Wohnung zu einem Freund gebracht, da ich schlecht alles mit mir quer durch Asien schleppen kann. Nach einem Dinner in der Stadt musste ich Richtung Flughafen aufbrechen, wo ich in Rekordzeit eingecheckt und durch die Sicherheitskontrolle war. Pünktlich um 23:45 Uhr bin ich dann mit Singapore Airlines auf den nicht so weiten Weg nach Singapur gestartet.

03.07.2007

Durch Rückenwind sind wir in Singapur eine Dreiviertelstunde zu früh gelandet. Nach der sehr schnellen Einreise habe ich den Anfängerfehler gemacht und bin direkt zum Budgetterminal gefahren. Anfängerfehler deshalb, weil man dort nur sehr “unterhaltungsarm” etwas mehr als drei Stunden verbringen kann. Irgendwann war es dann doch soweit und Tiger Airways hat Richtung Manila (Clark) abgehoben. Nach dreieinhalb Stunden Flug sind wir in der sprichwörtlichen Mitte vom Nichts gelandet und nach einer endlos dauernden Einreise in die Philippinen bin ich mit dem Bus nach Manila gefahren. Die ersten 80 km über den Expressway haben nur knapp eine Stunde gedauert, die letzten 20 km innerhalb Manilas über zwei Stunden. Einfach nur völlig chaotisch der Verkehr und die Stadt. Schließlich habe ich es dann aber doch nach einer Taxifahrt nach Taguig City – einem der Stadtteile von Metro Manila geschafft. Dort wurde ich schon von Ira an deren Arbeitsplatz einer katholischen Schule erwartet. Nach Vorstellung des halben Kollegiums sind wir dann zur Wohnung ihrer Eltern gegangen, wo ich nach dem Abendessen leicht übermüdet eingeschlafen bin.

04.07.2007

Heute habe ich erstmal ausgeschlafen, nachdem ich ja die Nacht zuvor im Flieger verbracht hatte. Anschließend waren wir in der City von Manila, die einerseits an Sauberkeit und glitzernden Fassaden einer westlichen Stadt Konkurrenz machen könnte, andererseits dem typischen Entwicklungsland entspricht. Das ganze nennt man dann wohl Schwellenland. Abends waren wir dann in einer der Glitzershopping-Malls mit ein paar Freunden essen.

05.07.2007

Leider musste Ira heute arbeiten, so dass ich mit ihrem Vater ans Meer bzw. genauer zur Mall of Asia auf traditionell philippinische Weise mit sog. Tricycles und kleinen Minibussen gefahren. Die Mall of Asia ist gewaltig und alle bekannten und unbekannten Marken haben hier ihre Geschäfte. Da fast alles überdacht ist, ist sie wohl auch der größte Kühlschrank Manilas. Am Abend bin ich mit auf eine philippinische Geburtstagsfeier eingeladen worden und es waren bestimmt 80 Leute und Essen für ungefähr 200 da. Dort musste ich dann auch immer wieder die gleichen Fragen beantworten (Woher ich denn käme?), was für ewige Verwirrung gesorgt hat: aus Australien oder Deutschland?!

06.07.2007

Katholische Schule = ab und zu mal eine Messe. Wie der Zufall so wollte, musste ich da natürlich auch hin und am Ende der Messe bin ich dann doch vom Pastor allen vorgestellt worden. Jetzt bin ich also allen 800 Schüler und 50 Lehrern bekannt. Am Nachmittag musste ich leider schon wieder den Rucksack packen, da es am Abend weiter nach Hongkong auf ein Meeting mit Jacky Chan gehen sollte. Um kurz nach 16 Uhr sind wir mit einem Taxi durch den chaotischen Manila-Freitagsnachmittagsverkehr zum Flughafen gefahren. Dort angekommen ging es dann genauso chaotisch weiter. Einchecken und Immigration waren einfach nur absolut “inefficient” und “ineffective” 😉 organisiert. Macht aber nix, da der Flug dann eh verspätet war. Cebu Pacific wirbt mit dem Slogan “It’s time everyone flies” und ich habe noch nie so viele Leute gesehen, die ihren Platz nicht finden konnten. Ach so, es war nur ein kleiner A319. 😉 Für den Bordservice musste man sich melden, dafür gab’s dann ein Ratespiel mit kleinen Preisen für die richtigen Antworten. Wie der Captain hieß war doch eher schwierig für Ausländer. Dann schon lieber die Frage, wie viele Notausgänge der Flieger hat. Ich saß leider zu weit hinten, so durfte ein anderer Nicht-Filipino die Frage beantworten. Allerdings akzeptierte der Chefflugbegleiter nicht die richtige Antwort (6), sondern meinte es wären drei. Eine andere Flugbegleiterin meinte daraufhin, dass es doch vier gäbe. Letztendlich musste der Captain befragt werden, der dann die richtige Antwort bestätigen konnte. Mein Gefühl in die Sicherheit bei Cebu Pacific war nun deutlich größer. Letztendlich sind wir aber doch in Hongkong angekommen, wo es mit einem Taxi direkt zu unserer Unterkunft ging.

07.07.07

Avenue of the StarsErstmal ausschlafen bevor es Frühstück gab. Anschließend haben wir die “Avenue of the Stars” direkt bei unserem Hotel besucht. Um 14 Uhr hat uns dann der weltberühmte, oft kopierte Jacky Chan im Hotel auf eine Hongkong-Tour entführt. Auf sein Anraten mussten wir zuerst eine sog. Octupus-Karte kaufen, die sich während unseres Aufenthalts als extrem praktisch erwiesen hat. Mit der Karte kann man praktisch alle öffentlichen Nahverkehrssysteme nutzen und sogar in einigen Geschäften bezahlen. Unser erstes Ziel war Mong Kok und die Ladies Markets, wo wohl jeder shoppingtechnisch fündig wird. Weiter ging’s mit der Fähre nach Hong Kong Island und Jacky hat uns erstmal einen sehr leckeren Snack auf der Straße besorgt. Natürlich mussten wir auch mit der historischen Tram fahren und dann haben wir einen verfrühten Dinnerstopp in einem chinesischen Lokal eingelegt. Jacky durfte bestellen und wir haben dann allerlei chinesische Köstlichkeiten probiert. Nach dem Essen sind wir mit der Cable Car auf den Victoria Peak, der Aussichtsplattform Hongkongs, gefahren. Einfach nur atemberaubend der Blick auf die Stadt. Unzählige Fotos später sind wir wieder runter und nach LKF (Lan Kwai Fong) auf ein Abendbierchen gegangen. Hot Pot Danach ging es wieder rüber nach Kowloon in einen sehr netten Club, wo schon Jackys Cousine und einige andere Freunde auf uns warteten. Der DJ war super, auf dem Höhepunkt der Party gegen 1 Uhr morgens war dann aber mit einem Mal die Musik weg. Das Licht wurde eingeschaltet und die Ordner wurden extrem nervös. Keiner durfte mehr reden, telefonieren oder sonst irgendwelche Geräusche machen. Alle mussten sich hinsetzen und fünf Minuten später war der Grund dafür klar: ein Dutzend chinesischer Polizisten kamen herein. Jacky meinte nur, dass er das so noch nie erlebt hätte. Alle mussten Ihren Ausweis rausholen, was bei mir dann zu Komplikationen geführt hat, da ich meinen Reisepass dabei haben hätte müssen. Irgendwie hat es dann Jacky geschafft, den extrem grimmig guckenden Polizisten von meinem deutschen Ausweis zu überzeugen. So blieb es nur einer Ermahnung, in Zukunft immer den Reisepass mitzunehmen. Nach gut 20 Minuten war das Spektakel beendet und die Party durfte weitergehen. Wir haben dann noch bis zum Sonnenaufgang gefeiert bevor wir zurück ins Hotel sind.

08.07.07

Ira, Jacky and IWieder einmal ausschlafen und dann frühstücken (oder eher brunchen). Anschließend haben wir uns noch mal ins Getümmel von Mong Kok gewagt, da ich noch ein paar Schnäppchen machen wollte. Dort ist ein Elektroladen neben dem anderen und es ist schwierig, Preise zu vergleichen. Allerdings sind die Preisunterschiede nur marginal und entgegen meinen Erwartungen ist Handeln praktisch unmöglich. Versucht man es dennoch, wendet sich der Verkäufer meist dem nächsten Kunden zu. Zwei Stunden später war ich dann endlich fertig und wir mussten uns schon wieder Richtung Hotel aufmachen, um dort Jacky noch einmal zu treffen. Zusammen haben wir das Sonntagsfeuerwerk an der Avenue of the Stars bestaunt (über 15 Minuten) und dann hat uns Jacky auf eine chinesische Spezialität entführt: Peking Duck. Zurück am Hotel mussten wir uns schon wieder von Jacky verabschieden, am nächsten Tag sollte es nämlich nach Macao gehen.

09.07.2007

Ocean View Theme Park Nach dem Checkout aus dem Hotel haben wir uns auf den Weg zum Ocean Park gemacht. In dem recht großen Freizeitpark waren wir bis zum Nachmittag bevor wir am Abend die Fähre nach Macao genommen haben. Die Überfahrt in die ehemalige portugiesische Stadt dauert übrigens nur gut eine Stunde. Nach dem Checkin ins Hotel war es schon recht spät, so dass wir ein chinesisch-portugiesisches Restaurant aufgesucht haben. Dort gab es eine sehr interessante Mischung aus chinesischem und portugiesischem Essen. Weiter ging’s zum Kasino “Sands”, fürs “Gambling” ist Macao nämlich auch weltberühmt und so haben wir unser Glück versucht. Leider keine Millionen gewonnen, dafür aber auch nichts verloren.

10.07.2007

MacauChina, wir kommen. Bevor es allerdings soweit war, haben wir noch ein bisschen Macao erkundet, u.a. den Guai Hill mit seinem Leuchtturm, den Senado Square und den Hügel, auf dem das Museo de Macau thront. Am frühen Nachmittag haben wir dann gerade noch die Fähre zurück nach Hongkong bekommen und dort sind wir dann in den Zug Richtung China oder genauer Guangzhou (ehemals Kanton) gewechselt. Eineinhalb Stunden später waren wir dann in der Hauptstadt der Guangdong Province am Pearl River.

11.07.2007

GuangzhouDas Frühstück, welches es nur bis 8:30 Uhr gab, haben wir verschlafen, also direkt einen chinesischen Brunch eingenommen. Danach sind wir mit dem Taxi (spottbillig) auf Erkundungstour. Etliche Tempel und Statuen weiter sind wir ins Hotel zurückgekehrt, um uns auf das Highlight des Tages vorzubereiten. Eine “Evening Cruise on the Pearl River”. Für unfassbare 48 Yuan gab es Dinner und eineinhalb Stunden Fahrt entlang der “Skyline” auf dem Pearl River. Übrigens, 48 Yuan sind ungefähr 5 Euro. :-) Da Guangzhou abends bzw. nachts nicht besonders sicher ist (wie wir eigens beobachten konnten) sind wir den Kilometer zum Hotel für 80 Cent mit dem Taxi zurückgefahren.

12.07.2007

Guangzhou East StationDer zweite Tag in der Stadt der VW Santanas und Polizisten in NVA-Outfits. Darüber hinaus gibt’s hier auch noch die DDR und Berlin ist in Ost- und Ost-Berlin (ja den Westen hat man ausgeklammert). Und wenn jetzt jemand sagt, das Vorwahlenbuch im Hotel ist einfach nur 20 Jahre alt, der findet dort auch die aktuellen Preise für den Internetzugang. 😉 Diesmal haben wir es zum Frühstück geschafft, danach musste Ira allerdings zurück zum Bahnhof, um den Zug nach Hongkong zu erwischen, da ihr Flug von dort zurück auf die Philippinen ging. Ich habe daraufhin alleine die Stadt bzw. das Ufer des Pearl Rivers erkundet, bevor ich dann früh zu Bett gegangen bin, weil mein Flug am nächsten Morgen nach Singapur schon recht zeitig sein sollte.

13.07.2007

Aufstehen um 6:45 Uhr ist einfach nur unmenschlich. Da mein Flug aber um 10:45 Uhr vom ca. eine Stunde entfernten Flughafen gehen sollte, war daran nichts zu ändern. Mit Mühe und Not habe ich dem Taxifahrer erklärt, dass er zum Airport fahren solle. Wahrscheinlich konnte er es nicht glauben, dass jemand 110 Yuan (inkl. Mautgebühren) für eine Taxifahrt ausgibt. Am Flughafen angekommen war ich heil froh wieder in gebrochenem Englisch kommunizieren zu können, so dass ich mir sogar einen Platz am Notausgang sichern konnte. Nach knapp vier Stunden Flug war ich etwas verspätet in Singapur, wo eine halbe Stunde später mein Vater pünktlich aus Deutschland gelandet ist. Am Abend sind wir dann gemeinsam nach Darwin geflogen. Wieder Tiger Airways und wieder leicht verspätet. Nach der australischen Einreise um 3:30 Uhr morgens ging’s schnurstracks ins Hotel bzw. Bett.

14.07.2007

Subaru ForesterDank des Late Checkouts konnten wir bis kurz vor 11 Uhr schlafen und haben dann erst einmal gefrühstückt und Darwin erkundet. Am frühen Nachmittag haben wir bei Europcar unseren gemieteten Subaru Forester angeholt und sind die 250 km bis zum Kakadu National Park Resort gefahren. Vor dem Abendessen noch schnell in den Pool und dann in die Bar des Resorts.

15.07.2007

WetlandsHier im Resort stehen scheinbar alle um 6 Uhr morgens auf – um 8:30 Uhr beim Frühstück waren jedenfalls nur noch ganz wenige Leute da. Unsere Kakadu N.P.-Tour hat uns zuerst zum Mamukala Billabong geführt, wo wir unterschiedliche Vögel beobachten konnten. Anschließend ging es zur Aborigine Art Site “Ubirr”, wo es neben Aborigine-Felsmalereien einen Lookout über die gewaltige Landschaft gab. Nach dem Mittagessen in der Metropole Jabiru haben wir dem Subaru auf einer echten 4WD-Strecke zum Sandy Billabong alles abverlangt, wobei hier eher der Weg das Ziel war. Zu guter Letzt haben wir am Nourlangie Rock dem Anbangbang Billabong einen Besuch abgestattet. Übrigens Billabong ist nicht nur eine Kleidermarke, sondern steht auch für ein Wasserloch oder einen kleinen See. Wieder im Resort ging’s in den Pool und anschließend zum Abendessen.

16.07.2007

Jumping CrocodilesLeider mussten wir den Kakadu N.P. heute schon wieder verlassen. Dies haben wir aber nicht ohne eine Crocodile Jumping Tour gemacht. Am Adelaide River sind wir auf ein Boot gegangen und dann auf Suche nach den großen Salties (Salzwasserkrokodilen). Wahrscheinlich hören die nur die Motorengeräusche und kommen dann zum Boot. So konnten wir etliche Salties beim “Jumping” nach einem kleinen Brocken Fleisch beobachten. Zwischendurch wurden auch ein paar Raubvögel angefüttert, die von nun an das Boot umkreisten. Am Nachmittag waren wir wieder in der Metropole des Nordens (Darwin) und mussten nach der Rückgabe des Mietwagens den Tag bis 23 Uhr rumkriegen. Wir haben uns dann zu einer Sunset Cruise entschieden und anschließend waren wir in Cullen Bay Abendessen bevor es zum Flughafen ging. Dort war Chaos pur: der Jetstar-Flieger nach Brisbane war erst eine halbe Stunde verspätet und dann ist dem Piloten ein paar Meter vor der Runway aufgefallen, dass er noch nachtanken müsse. Also wieder zurück zum Gate und erstmal tanken bevor es dann mit über einer Stunde Verspätung losging.

17.07.2007

Brisbane RiverNetterweise durften wir schon um 9:30 Uhr ins Hotelzimmer, so dass wir vorher nur frühstücken und dann erst einmal bis Mittags schlafen waren. Den Nachmittag haben wir in der Innenstadt von Brisbane verbracht und am Abend habe ich meine eingelagerten Sachen bei einem Freund abgeholt. Anschließend ging es für den Tag der Tage ins Bett.

18.07.2007

Graduation DayDer Tag der Tage: die Graduation Ceremony. Um kurz nach 7 Uhr mussten wir schon aufstehen und uns fertig machen. Anschließend ging es mit der Fähre zur Uni, wo die nächste Herausforderung auf uns wartete: Anlegen der Master-Robe. Trotz Videovorführung hat das Ganze eine halbe Stunde gedauert, aber letztendlich passte alles perfekt. Schnell haben wir auf dem Weg zum UQ Centre, wo die Graduation Ceremony stattfinden sollte, ein paar erste Fotos gemacht. Anschließend wurden die Gäste von den Studenten getrennt und ich musste mir erstmal die Anweisungen für die Zeugnisübergabeprozedur anhören. Dann war es soweit: Einzug der Gladiatoren, äh Master und Bachelor. Nach einer Ansprache wurden uns dann die Zeugnisse vom Kanzler überreicht. Das hat bei 350 Studierenden recht lange gedauert, dafür waren die Reden erfrischend kurz. Nach einem Stehempfang sind wir direkt in die obligatorische Fotosession übergegangen. Anschließend noch auf einen Drink in den Graduate Club und nach einer Fährtour über den Brisbane River mussten wir uns im Hotel fürs Abendessen fertig machen. Am Restaurant direkt am Fluss haben wir Tobias und Nicola (seine Freundin) wieder getroffen und hatten zusammen ein bloody awesome Abendessen.

19.07.2007

Queen St MallLetzter Tag in Brisbane, das ich in den letzten 1,5 Jahren lieben gelernt habe. Nach dem Auschecken aus dem Hotel haben wir uns noch mit Tobi bei SAP Australia zum Mittagessen getroffen und am Nachmittag war ich noch ein bisschen Shoppen. Außerdem haben wir dem Queensland Museum einen Besuch abgestattet und sind nach einem Farewell-Dinner zum Flughafen aufgebrochen. Das Einchecken war unproblematisch, lediglich mein Koffer hat fast die 32 kg Maximalgrenze pro Gepäckstück gesprengt. Leider konnten mein Vater und ich nicht zusammen fliegen (aus preistechnischen Gründen). So ist mein Vater pünktlich um kurz vor Mitternacht mit Singapore Airlines nach Singapur gestartet. Dahingegen bin ich verspätet mit Malaysia Airlines über Kuala Lumpur nach Singapur abgeflogen.

20.07.2007

Singapore @ NightNach dem Fliegerwechsel in Kuala Lumpur war ich um 9 Uhr endlich in Singapur. Nur mein Koffer war wohl zu schwer und hat es nicht geschafft und die Gepäckermittlung meinte, der sei bestimmt noch in Kuala Lumpur. Genaueres konnten sie dann doch nicht sagen. Wir sind dann zum Hotel auf der Orchard St aufgebrochen und haben uns erst einmal zwei Stündchen ausgeruht. Anschließend haben wir uns ins quirlige Singapur gestürzt und die Shoppingmeile Orchard St erkundet. Am Abend waren wir dann an der Waterfront des Singapore Rivers essen und vor dem Schlafengehen wurden ich und mein Koffer doch wieder vereint.

21.07.2007

The Little MerlionEndlich mal wieder ausschlafen und dann haben wir bei der Buchhandlung “borders” ein Harry Potter-Frühstück gehabt. Wegen des Erscheinens des letzten Buches war dort das ultimative Chaos ausgebrochen – endlose Schlangen an den Kassen. Danach haben wir Little India erkundet bevor wir am Nachmittag auf Stadttour mit Luxury Tours gegangen sind. Erster Stopp war Little India (langweilig ;-)), dann ging’s durch Chinatown zum Merlion, dem Fischlöwen und Wahrzeichen von Singapur. Von dort weiter auf den Mt Faber, von dem man einen tollen Blick auf Singapur und speziell Sentosa Island hat. Dann wurde uns klar, warum die Tour so billig war: Es wurde ein 20-minütiger Zwischenstopp in Jewellery City eingelegt, wo es die besten und günstigsten Schmuckstücke Singapurs geben sollte. Wer’s glaubt, kauft eben… 😉 Als letzten Stopp waren wir in den Botanical Gardens, der grünen Oase Singapurs. Eigentlich sollte es bei der Vielzahl Orchideen auch besser Orchard Gardens heißen. Zurück im Hotel haben wir uns dann für den Abend fertiggemacht und waren in Chinatown “Steamboat” essen. Dabei hat man in der Mitte des Tisches einen Pott mit heißem, gewürztem Wasser und kann dann die verschiedensten Leckereien kochen. Bei uns nennt man das wohl Fondue.

22.07.2007

The Raffles HotelDer letzte Tag in Singapur und wir haben nach dem Frühstück in unserer Lieblingsbuchhandlung (immer noch Schlangen für Harry Potter) beschlossen, nach Sentosa Island zu fahren. Dorthin kann man mit dem Bus gelangen oder auch stilvoller mit der Monorail. Sentosa ist das Ausflugsziel am Wochenende und so war es entsprechend voll. Nach Sentosa sind wir nach Suntec City, einem weiteren Shopping-Paradies Singapurs und waren anschließend am Hotels der Hotels: dem Raffles, einem alten Hotel im Kolonialstil. Zum Abendessen waren wir wieder am Fluss, diesmal beim Restaurant Indochine vietnamesisch essen. Angeblich haben die auch eine Filiale in Hamburg…

23.07.2007

Changi AirportAusschlafen oder Frühstücken: wir haben uns für ersteres entschieden und sind nach dem Aufstehen zum Flughafen aufgebrochen. Einchecken war problemlos (auch mit meinem 31 kg Koffer) und nach dem Frühstück haben wir erst einmal die Duty-Free-Grenzen beim Shoppen ausgereizt. Der Flug war unspektakulär – wir hatten eine neue Boeing 777-300ER und Plätze am Notausgang. Quasi Economy Class++. Beim Essen gab’s jeweils ein paar leichte Turbulenzen und in Frankfurt mussten wir während eines Gewitters landen. Was für ein netter Empfang. 😉 Mit dem ICE ging es dann nach Duisburg und von dort mit dem Taxi nach Rhede.

Gold Coast (25.06. – 01.07.2007)

Movie WorldDie erste Hälfte der Woche habe ich hauptsächlich mit Organisatorischem verbracht, d.h. Wohnung richtig in Ordnung bringen: Carpet Cleaning (ein Aussie-Unding) etc. Am Donnerstagmorgen bin ich dann Richtung Gold Coast aufgebrochen, wo u.a. Sonia und Schwester schon auf mich warteten. Wir haben dann direkt beschlossen, dass wir mindestens einem Theme Park einen Besuch abstatten müssten und wie der Zufall so wollte, gab es von der Hotelgruppe Accor Tickets zum halben Preis, wenn man sich eine Präsentation für deren Vacation Club angehört hatte. Kein Problem für uns und keiner ist am Ende Mitglied geworden, aber wir hatten unsere Tickets in der Tasche. Samstag waren wir dann also in Warner Brother’s Movie World Achterbahn fahren. Am Sonntag musste ich leider nach einem kurzen Strandbesuch schon wieder zurück nach Brisbane, um meine Sachen zu packen. Morgen geht es ja auf große Reise…