Vienna Calling (20.02. – 23.02.2009)

1. Tag (20.02.2009):

Nein, dies wird kein Konzertbericht einer Falco-Revivalband. Stattdessen sind Manja und ich am Karnevalswochenende dem Düsseldorfer Trubel entflohen und haben ein verlängertes Wochenende in Wien verbracht. Gegen 20 Uhr ging es mit Austrian Airlines vom Düsseldorfer Flughafen nach Wien. Der Flug war unspektakulär und nach einer kurzen Wartezeit am Flughafen Wien haben wir eine S-Bahn Richtung Praterstern bekommen. Von dort war es mit der U-Bahn nur noch ein Katzensprung zu unserem Hotel direkt an der Donau. Da es fast Mitternacht war und wir beide an diesem Tag gearbeitet hatten (ja das Leben ist so anstrengend), sind wir direkt ins Bett gefallen.

2. Tag (21.02.2009):

Schloss Belvedere Netterweise gibt es im Hilton Vienna Danube, das übrigens ein ehemaliger Kornspeicher war, am Wochenende bis 11 Uhr Frühstück, so dass wir ausschlafen und ein ausgiebiges Frühstück genießen konnten. Anschließend hatten wir uns vorgenommen, die Innenstadt zu erkunden. Mit der U-Bahn ging’s bis zum Karlsplatz, wo die Oper und das berühmte Hotel Sacher stehen. Über die Einkaufsmeile Kärntner Straße waren wir nach einigen Minuten beim Stephansplatz, wo wir uns den Dom angeschaut haben. Von dort sind wir über die Hofburg Richtung Rathaus gelaufen. Dort war Europas größte Eislaufbahn aufgebaut und wir haben uns erst einmal mit ein paar Wiener Würstchen gestärkt. Da wir nun schon länger draußen unterwegs waren, sind wir zwei Stationen mit der U-Bahn zurück zum Karlsplatz gefahren und haben uns dort im Starbucks wieder aufgewärmt. Dem Lonely Planet haben wir entnommen, dass man mit der Straßenbahn einmal rund um den Ring fahren könne. Die Linien 1 und 2 sollten sich dafür eignen; die eine fährt im, die andere gegen den Uhrzeigersinn. Also ab in die Linie 2 und kurz nachdem wir angefangen hatten, die Fahrt zu genießen, bog die Bahn unvermittelt ab und fuhr stadtauswärts. Also wieder raus und zurück zum Ring. Bei genauerer Betrachtung fahren beide Linien nämlich nur einen guten Halbkreis und man muss an geeigneter Stelle die Bahn wechseln. Wieder etwas gelernt. Als letzter Punkt auf unserer Besichtigungstour stand das Schloss Belvedere. Die Kälte und die viele Bewegung hatte uns jetzt doch ein wenig hungrig gemacht und so sind wir ins Ur-Wiener Restaurant “Figlmüller” gegangen, um dort Wiener Schnitzel zu essen – was auch sonst. Bekommen haben wir ein riesiges, superleckeres Schnitzel. Nach dem Essen haben wir den Abend in einer der Bars rund um den Schwedenplatz ausklingen lassen.

3. Tag (22.02.2009):

Prater Womit muss man im Februar in Wien rechnen? Genau, mit Schnee. So haben wir zuerst ausgiebig gefrühstückt bevor es ins verschneite Wien ging. Heute sollte es zuerst etwas außerhalb zum Schloss Schönbrunn gehen. Zuvor haben wir jedoch eine Fahrt mit dem über 100 Jahre alten Riesenrad im Prater gewagt. So konnten wir Wien von oben genießen. Anstatt an der Station “Schönbrunn” auszusteigen, sind wir weiter bis Hietzing gefahren und dort in den Schlosspark gegangen. Vorbei am Tierpark haben wir das verschneite Schloss Schönbrunn erreicht. Doch ein wenig durchgefroren (ja diese Flachlandtiroler) sind wir zum Aufwärmen zurück in die Stadt zum Hotel Sacher. Selbstverständlich haben wir dort ein Stück der köstlichen, unvergleichlichen und weltberühmten Sacher-Torte probiert. Welch ein edler Genuss… 😉 Aufgewärmt haben wir noch ein wenig die Innenstadt erkundet und waren anschließend bei einem Italiener in der Nähe des Stephansplatzes essen. Da es noch nicht allzu spät war, wir aber nicht mehr draußen im Schnee herumlaufen wollten, haben wir uns überlegt ins Kino zu gehen. Leider stehen in der deutschen Übersetzung unseres geliehenen Lonely Planets nur Kinos, die englischsprachige Filme zeigen. Da hätte die Redaktion vielleicht nicht nur stumpf aus der Originalversion übersetzen sollen. Letztendlich haben wir doch noch ein Kino gefunden (am Vienna International Center) und uns die Komödie “Bride Wars” angeschaut – ein ganz unterhaltsamer Film. Nach einem Drink in der Hotelbar sind wir etwas erschöpft zu Bett gegangen.

4. Tag (23.02.2009):

Stephansdom Ein ganz normaler Arbeitstag in Deutschland. Moment in fast ganz Deutschland. In Düsseldorf ist Rosenmontag und so haben wir einen Tag mehr Zeit in Wien. Nach dem Frühstück und Checkout sind wir entlang der Donau spazieren gegangen, wobei sich doch glatt die Sonne einmal gezeigt hat. Anschließend ging es zum Mittagessen in die Innenstadt, wo wir auch noch ein paar Souvenirs einkaufen waren. Nach einem Kaffee bei Starbucks haben wir wieder die S-Bahn zum Flughafen genommen und sind gegen 17:30 Uhr pünktlich Richtung Düsseldorf gestartet, wo wir beim Umsteigen am Hauptbahnhof noch einen ganz kleinen Nachgeschmack auf die tollen Tage bekommen hatten.