Easter Break in Paris (10.04. – 13.04.2009)

1. Tag (10.04.2009):

Arc de Triomphe Vor ungefähr einem Monat haben wir beschlossen, das Osterwochenende in Paris zu verbringen. Damals gab es zwei Möglichkeiten günstig mit Air France zu fliegen: 7 Uhr morgens oder 13 Uhr mittags. Wohlüberlegt haben wir uns für letzteres entschieden und konnten so am Karfreitag ausschlafen. Nach einem kurzen Flug waren wir noch vor 15 Uhr in Paris – zumindest am Flughafen. Denn von dort bis zum Hotel im Viertel “La Défense” haben wir noch weitere 2,5 Stunden gebraucht. Das lag größtenteils daran, dass der Zug vom Flughafen in der Mitte vom Nichts einfach für eine halbe Stunde liegengeblieben ist. Im Hotel angekommen haben wir uns erst einmal frisch gemacht, bevor wir mit der Metro zum Triumphbogen gefahren sind. Von dort ging’s auf die Champs-Élysées bis um Place de la Concorde. Zum Abendessen haben wir uns einen Starbucks sowie ein echt französisches Baguette gegönnt.

2. Tag (11.04.2009):

Moulin Rouge Wir sind im Urlaub und nicht auf der Flucht. Also haben wir erst einmal ausgeschlafen und sind anschließend ins Viertel “Montmatre” gefahren. Ausgestiegen sind wir an der Metrostation “Abbesses”. Ausgeruht wie wir waren, haben wir sportlich die Treppen genommen, während die anderen auf den Aufzug gewartet haben. Was wir nicht wussten ist, dass “Abbesses” mit fast 40 Metern unter der Oberfläche eine der tiefste Metrostationen Paris ist. Nach etlichen Treppenstufen haben wir dann doch Licht am Ende des Tunnels gesehen und mussten direkt etwas frühstücken gehen. Also haben wir uns in einem kleinen Bistro niedergelassen und haben dort die französische Gelassenheit beim Warten aufs Essen kennen gelernt. Nach dem Essen haben wir das Künstlerviertel sowie die Kirche “Sacré-Coeur” erkundet. Leider war es doch recht voll, so dass man zum Teil kaum vorwärts kam. Durchs Montmatre-Viertel ging es vorbei am Maison Rose bis zur berühmte Moulin Rouge. Gegen Abend waren wir am Place de la Concorde sowie in den anliegenden Gärten bevor wir auf der Champs-Élysées etwas zu Abend gegessen haben.

3. Tag (12.04.2009):

Manja and I Nach dem Aufstehen sind wir am Ostersonntag zum neuen Bogen in “La Défense” gelaufen, um dort bei Starbucks zu frühstücken. Leider hatte dort alles geschlossen, so dass wir mit der Metro in die Stadt gefahren und ins Louvre-Museum gegangen sind. Wenn man die Eintrittskarten per Kreditkarte am Automaten kauft, spart man sich auch mindestens 30 Minuten Anstehen an den völlig überfüllten Kassen. Nach einem zweistündigen Rundgang haben wir selbstverständlich auch die Mona Lisa aufgesucht bevor wir das Museum wieder verlassen haben. Anschließend ging’s auf die Île de la Cité, wo wir ganz leicht überteuerte Softgetränke und etwas zu essen hatten. Nach einem Stopp an der berühmten Kirche “Notre-Dame” sind wir mit der U-Bahn zum Hôtel des Invalides gefahren und haben dort das schöne Wetter genoßen. Während wir auf dem Weg zum Jardin du Luxembourg waren, gab es eine kleine Überraschung: Laura und Alex – zwei Housemates aus Australien – riefen an und meinten, sie seien auch in Paris. Also haben wir uns zum Abendessen getroffen und bei der ein oder anderen Flasche Rotwein alte Zeiten aufleben lassen.

4. Tag (13.04.2009):

La Tour Eiffel Letzter Tag in Paris. Da unser Flug erst abends um 21 Uhr zurück nach Düsseldorf gehen sollte, hatten wir noch einen ganzen Tag in der wunderschönen Stadt. Auch das Wetter hat wie an den vergangenen drei Tagen wieder mitgespielt und wir hatten strahlend blauen Himmel. Zuerst haben wir versucht unser Gepäck am Gare du Nord bis zum Abend einzuschließen, was sich als kleine Herausforderung herausstellen sollte. Nach einem kleinen Mittagssnack sind wir mit der Bahn zum Tour Eiffel gefahren. Eigentlich wollten wir bis nach ganz oben fahren, allerdings waren die Schlangen doch sehr sehr lang. Vielleicht war es doch nicht die beste Idee am Ostermontag den Tour Eiffel hochzufahren. Aber was wäre ein Paris-Besuch ohne auf dem Tour Eiffel gewesen zu sein. Nach fast drei Stunden Warten waren wir endlich auf der zweiten Platform, von der man auch schon einen recht guten Überblick über Paris hat. Bevor wir unser Gepäck am Gare du Nord wieder abgeholt haben, haben wir uns noch – wie tausende anderer Franzosen und Touristen – auf die Rasenflächen des Champs du Mars gelegt. Mit dem Vorortzug ging es gegen 19 Uhr zum Flughafen und nach einer kleinen Flugverspätung waren wir um kurz 23 Uhr wieder zuhause in Düsseldorf.