Morocco – Soak up some Sun (13.02. – 17.02.2010)

1. Tag (13.02.2010):

Manja & I Heute sollte ein denkwürdiger Tag werden. Vor ein paar Monaten haben wir bei Ryanair einen Flug nach Marokko gebucht. Somit sollte zumindest ich in den Genuß kommen, alle Kontinente in einem Reisepass zu vereinen. Zuvor mussten wir aber sehr früh aufstehen, da unser Flug schon um 07:00 Uhr von Weeze starten sollte. Nach knapp vier Stunden Flug sind wir in Agadir gelandet und mussten erst einmal die Einreiseformalitäten erledigen (schwierig wenn es nirgendwo einen Kugelschreiber zum Ausleihen gibt). Irgendwann hatten wir dann aber den Stempel im Reisepass und sind mit dem Taxi zum Hotel gefahren. Schon etwas älter und in zweiter Reihe zum Strand gelegen, waren die Zimmer nichts besonderes aber doch okay. Schließlich mussten wir dank der Einlösung meiner Flugmeilen auch nichts für die vier Tage im Hotel bezahlen. Nach einem kurzen Power Nap sind wir bei strahlendem Sonnenschein und gut 20 Grad zur Strandpromenade gelaufen und haben dort das erste Eis des Jahres gegessen. Danach haben wir uns den ganzen Nachmittag an der Promenade bzw. am Strand aufgehalten und haben am Abend das Essen im Hotel ausprobiert. Letzteres war im Hotelpreis inbegriffen und dementsprechend fade. Aber einem geschenkten Gaul schaut man ja bekanntlich nicht ins Maul.

2. Tag (14.02.2010):

Parasol Nachdem wir gestern zu einer unmenschlichen Zeit aufstehen mussten, konnten wir heute richtig ausschlafen und haben dementsprechend auch das Frühstück im Hotel verpasst. Auf dem Weg in die Stadt wurden wir genötigt ein paar Beutel Tee für ein paar Dirham zu kaufen. Trotz endloser Verhandlung sind wir immer noch der Meinung, einen „sehr guten“ Preis bezahlt zu haben. Anschließend sollte es aber endlich etwas zu essen geben. Also haben wir im Reiseführer nach einem netten Cafe gesucht und dies auch nicht weit entfernt gefunden. Nach einem großen Sandwich waren wir noch in der angeschlossenen Bäckerei, um für umgerechnet ein paar Cent sehr leckere Kuchenteile zu erstehen. Mit Kuchen bewaffnet sind wir runter zum Strand gelaufen und haben die recht lange Strandpromenade erkundet. Von dort ging es Richtung Souk, dem eigentlichen Markt Agadirs. Dort war entsprechend viel los und als Tourist muss man sich jeden Teppich, Schrank, Tee oder Gewürz erklären lassen (und am besten direkt kaufen). Mit dem Taxi sind wir zurück zum Hotel, um uns ein wenig zu erholen bevor es am Abend wieder ans Meer gehen sollte. Dort haben wir bei einem Italiener (nicht ganz marokkanisch) zu Abend gegessen.

3. Tag (15.02.2010):

Entrance To Jardim de Olhão Da es heute morgen geregnet hat, haben wir etwas länger geschlafen und das Frühstück im Hotel ausprobiert. Nachdem daraufhin die Sonne wieder zum Vorschein kam, sind zuerst in der Stadt zu einem sehr kleinen, schönen Park gelaufen. Von dort ging’s über unsere favorisierte Bäckerei zurück Richtung Meer. Die Promenade geht an einem Ende in die neu gebaute Marina über. Nachdem wir uns diese angeschaut haben, haben wir uns in einem Cafe zu Tee und Kaffee niedergelassen. Aufgrund eines Schauers haben wir dort dann auch ein bisschen mehr Zeit als erwartet verbracht. Zum Abendessen haben wir noch einmal das Hotel ausprobiert, aber da keine Besserung zu erkennen war, beschlossen, nicht mehr dort zu essen.

4. Tag (16.02.2010):

One Of The Rare Rainy Days Regen, Regen, Regen. In einer kurzen Regenpause haben wir uns dann vom Hotel in die Stadt aufgemacht. Auf der Suche nach einem offensichtlich sehr schönen Bistro/Cafe sind wir von einem Regenschauer überrascht worden. Trotz Regenschirm mussten wir uns erst einmal unterstellen. Nachdem der Regen wieder nachgelassen hat, haben wir uns auf die verzweifelte Suche nach dem Bistro gemacht. Als wir schon aufgegeben hatten (der merkwürdigen Straßenführung sei Dank) standen wir plötzlich vorm Cafe. Also schnell rein bevor es wieder angefangen hatte zu regnen. Ein Sandwich und ein paar Tee später ging’s von dort zurück zum Hotel. Am Abend wollten wir eigentlich marokkanisch essen gehen, wurden aber vom Regen überrascht und hatten die Wahl vor einem italienischen Restaurant zu warten oder einfach dort essen zu gehen. Nach einigen Minuten des Überlegens wurden wir durch den stärker werdenden Regen überzeugt, einfach noch einmal Pizza zu essen.

5. Tag (17.02.2010):

Nach einem kurzen Frühstück um 7:00 Uhr morgens im Hotel sind wir mit dem Taxi zum Flughafen gefahren. Dort angekommen hat es auch schließlich aufgehört zu regnen. Direkt zum Gate konnten wir allerdings nicht – entgegen der Ankündigung von Ryanair muss man trotz Web Checkin sich erst eine 3/4 Stunde am Schalter anstellen, um dort einen Stempel auf seinen Boarding Pass zu erhalten. Nachdem wir den hatten, hätten wir durch die Ausreisekontrolle gekonnt – wenn denn jemand zum Abstempeln des Reisepasses dagewesen wäre. Als nach 15 Minuten sich ein Grenzbeamter erbarmte, meinte dieser man müsse zuerst die Einreisekarte ausfüllen (das Problem mit dem fehlenden Kugelschreiber sollte uns hier wieder einholen). Sehr merkwürdig. Schließlich sind wir dann aber doch mit einer kleinen Verspätung Richtung Weeze gestartet, wo wir gegen 15:00 Uhr gelandet sind.