Budapest (29.10. – 30.10.2011)

1. Tag (29.10.2011):

Chain Bridge at Night Beim Blick auf die Europakarte ist uns vor einiger Zeit aufgefallen, dass wir noch nie in Ungarn waren. Dazu passend hatte Lufthansa einen Flug für unter 100 Euro im Angebot gehabt. Also hieß es früh aufstehen an diesem Wochenende und pünktlich um 8:30 Uhr waren wir auch schon in Budapest. Mit dem Bus und der U-Bahn ging es schnurstracks in die Innenstadt zum Hotel direkt am Wahrzeichen Budapests: der Kettenbrücke. So früh morgens konnten wir noch nicht einchecken, also haben wir unser Gepäck an der Rezeption gelassen und uns ein nettes Café fürs Frühstück gesucht. Anschließend sind wir durch die Fußgängerzone Richtung der großen Markthalle gelaufen. Bevor wir die vielen Stände mit allen möglichen Lebensmitteln und Kleidung erkundet haben, sind wir auf die Galerie hochgefahren und haben die Halle und das Treiben auf uns wirken lassen. Wieder draußen haben wir die Elisabethbrücke aus der Nähe und den Gellértberg mit seiner Freiheitsstatue aus der Ferne betrachtet. Etwas müde vom frühen Aufstehen sind wir gegen Mittag zurück zum Hotel und haben uns, nachdem wir einchecken konnten, ein wenig ausgeruht. Vom Hotel ging es am Nachmittag zur St.-Stephans-Basilika. Leider konnte man nur einen ganz kleinen Teil besichtigen, da gerade eine Hochzeit vorbereitet wurde. Vorbei an der Oper sind wir über die Andrássy út, der Luxuseinkaufsstraße Budapests, bis zum Platz Oktogon. Dort haben wir ein sehr schönes Café gefunden, in dem uns aufgrund der großen Auswahl an Kuchen die Auswahl schwer gefallen ist. Da es mittlerweile dämmerte, sind wir zum Parlamentsgebäude an der Donau gelaufen, um das riesige, sehr schön beleuchtete Gebäude am Ufer zu bestaunen. Entlang des Flusses sind wir Richtung Kettenbrücke gelaufen, natürlich nicht ohne ein paar Fotostopps von der Brücke und dem auf der anderen Seite der Donau liegenden Burgberg zu machen. Bei mehr oder weniger traditionellem Essen haben wir den Abend in einem Restaurant in der Innenstadt ausklingen lassen.

2. Tag (30.10.2011):

Castle Hill Dank der Zeitumstellungen konnten wir eine Stunde länger schlafen und haben nach dem Aufstehen das hervorragende Frühstück im Hotel genossen. Anschließend haben wir ausgecheckt, unser Gepäck aber noch im Hotel gelassen, um es nicht den ganzen Tag mit uns schleppen zu müssen. Der Rückflug nach Düsseldorf sollte nämlich erst gegen 20 Uhr abends sein. Vom Hotel sind wir über die Kettenbrücke nach Buda gelaufen. Nachdem wir die Schlange an der Schrägseilbahn gesehen hatten, haben wir uns entschieden, die paar Höhenmeter bis zum Palast auf dem Burgberg hochzulaufen. Oben angekommen haben wir erst einmal den fantastischen Blick über die Donau und die Stadt bestaunt. Nach einer Erkundungstour über das Palastgelände haben wir einen Blick auf Buda geworfen und sind danach ins Burgviertel gegangen. Bevor wir wieder runter zur Kettenbrücke sind, haben wir uns noch eine Weile an der Matthiaskirche und der Fischerbastei aufgehalten. Wieder zurück in Pest auf der anderen Seite der Donau sind wir über die Andrássy-Straße bis zum wohl berühmtesten Café Budapests gelaufen: New York Café. Nachdem wir dort nicht ganz günstig, dafür aber sehr stilvoll Kaffee getrunken haben, ging es an der Synagoge vorbei zurück Richtung Innenstadt. Nach einem Abstecher über den stark weihnachtlich angehauchten Markt haben wir unser Gepäck am Hotel abgeholt. Mit einer recht leeren U-Bahn und einem überfüllten Bus waren wir überpünktlich am modernen Flughafen, wo wir vor dem unspektakulären Flug zurück nach Düsseldorf noch etwas gegessen haben.