Fuerteventura (01.12. – 08.12.2011)

1. Tag (01.12.2011):

Pauschalurlaub? Ob das etwas für uns ist, wollen wir eine Woche lang testen. Für die letzten Urlaubstage soll es heute auf die Kanaren gehen. Gegen Mittag sind wir mit dem TUI-Ferienflieger auf die Kanaren gestartet und am frühen Abend nach rund vier Stunden Flug auf Fuerteventura gelandet. Dort mussten wir uns um nichts kümmern – außer den richtigen Bus in den Süden der Insel zu finden. Nach knapp einer Stunde Fahrt sind wir in unserem Hotel in Costa Calma angekommen. Nach dem Checkin haben wir ein ordentliches Zimmer mit Meerblick bezogen. Vor dem Abendessen zusammen mit vielen, vielen deutschen Rentnern sind wir noch ein wenig am schönen Sandstrand entlang gelaufen.

2. Tag (02.12.2011):

Costa Calma Beach Nach dem Frühstück im Hotel haben wir uns auf Erkundungstour durch den Ort gemacht. Dabei haben wir festgestellt, dass es in Costa Calma praktisch kein Ortszentrum gibt. Lediglich einen Supermarkt, drei oder vier Restaurants, eine Tankstelle und ein paar Geschäfte. Und natürlich jede Menge Hotels, meistens direkt am Strand. Nachdem wir uns eine Kleinigkeit zu essen gekauft haben, haben wir uns an den Pool des Hotels gesetzt und die Sonne genossen. Am Nachmittag haben wir uns ein Plätzchen am Strand gesucht und waren anschließend im Hotel Abendessen.

3. Tag (03.12.2011):

Corralejo Ab heute sollten wir ein bisschen mobiler werden. Nach dem Frühstück haben wir nämlich an der Hertz-Verleihstation direkt neben unserem Hotel einen Wagen abgeholt. Nun sollte uns also nichts mehr im Wege stehen, die Insel zu erkunden. Von Costa Calma ging es zuerst nach Caleta de Fuste, wo wir für den kommenden Montag eine Quad-Tour gebucht haben. Anschließend ging es über die Inselhauptstadt Puerto del Rosario bis an die Nordspitze der Insel. Im Ort Corralejo haben wir erst einmal eine Pizza direkt an der Promenade gegessen. Danach haben wir den Ort ein wenig erlaufen und sind dann in die bekannten Dünen von Corralejo gefahren. Dort haben wir den Wagen abgestellt und sind durch die Dünen, die bis auf zwei Hotelbausünden unberührt sind, bis ans Wasser gewandert. Wieder zurück am Auto haben wir beschlossen, mitten durch die Insel zurück nach Costa Calma zu fahren. Beim ersten Stopp in La Oliva haben wir die dortige Kirche besichtigt und im kleinen Örtchen Antigua den Marktplatz und die Umgebung erkundet. In den einsamen Bergen zwischen Antigua und Costa Calma haben wir ein paar schöne Sonnenuntergangsbilder gemacht und waren pünktlich zum Abendessen wieder in Costa Calma.

4. Tag (04.12.2011):

Goat Am heutigen Sonntagmorgen sind wir mit dem Auto Richtung Süden gestartet und bis Morro del Jable gefahren. Bei etwas diesigem Wetter haben wir den Ort erkundet und einen Eisbecherstopp eingelegt. Wieder zurück am Auto sind wir über Morro del Jable hinaus weiter Richtung Süden gefahren. Über eine Schotterpiste ging es dann auf die Westseite der Insel fast bis zum einsamen Strand in Cofete. Wieder zurück sind wir nicht direkt nach Costa Calma zurück, sondern haben noch einen Bogen durchs Hinterland gemacht, bevor wir zum Abendessen wieder im Hotel waren.

5. Tag (05.12.2011):

Quad Tour Heute mussten wir früh aufstehen, da wir vor zwei Tagen für 9:30 Uhr eine Quad-Tour gebucht hatten. Nach einer knapp 45 Minuten langen Fahrt nach Caleta de Fuste waren wir am Quad-Verleih und haben festgestellt, dass wir mangels anderer Gäste eine Privattour mit unserem Guide machen sollten. Nach einer Proberunde durch den Ort sind wir aufgebrochen und schon kurz nach dem Verlassen des Ortes auf eine Schotterpiste abgebogen. Von dort ging es gut 20 km quer durch die karge Landschaft Fuerteventuras bis wir an einem erloschen Vulkan angekommen waren. Nach ein paar Fotos sind wir zu Fuß durch einen Lavakanal gekraxelt – sehr interessant, wenn auch stockfinster. Weiter ging es zum kleinen Dörfchen Tiscamanita, wo wir eine Pause gemacht haben, um einen Café con leche zu trinken. Anschließend ging es nach einer kurzen Fahrt auf einen weiteren Vulkan, von dem man fantastischen Blick auf Fuerteventura hatte. Querfeldein und durch ausgetrocknete Flussbetten sind wir schließlich in Pozo Negro am Meer angekommen. Zurück nach Caleta de Fuste ging es nun über eine sehr schöne Piste entlang der Küste. Nachdem wir wieder in der Zivilisation angekommen waren, mussten wir uns erst mal "entstauben". Auf der Suche nach einem netten Restaurant sind über Betancuria in Pájara fündig geworden und haben einige sehr leckere Tapas gegessen. Auf dem Rückweg haben wir kurz vor Costa Calma noch den Sonnenuntergang genossen und anschließend den Mietwagen wieder zurückgegeben.

6. Tag (06.12.2011):

West Coast Da wir gestern unseren Mietwagen abgegeben hatten, haben wir nach dem Aufstehen geguckt, was wir machen könnten. Eine kleine Wanderung wäre doch nicht schlecht und so haben wir beschlossen, auf die andere Seite der Insel zu laufen. An dieser Stelle ist Fuerteventura nicht sehr breit und nach einem kurzen Marsch durch den Ort ging es einmal quer rüber. Gerade mal fünf Leute sind uns begegnet und so haben wir die menschenleere Küste und den Ausblick auf den Atlantik bestaunt. Am Nachmittag ging es wieder zurück und den restlichen Tag haben wir in der Nähe des Hotels verbracht.

7. Tag (07.12.2011):

Kitesurfing Heute stand wieder eine Wanderung auf dem Programm. So sind wir vom Hotel Richtung Süden immer am Meer entlang gelaufen. Mit der Zeit wurden es weniger Leute, bevor wir zu einem sehr breiten Strandabschnitt gekommen sind, wo fleißig Kitesurfing geübt wurde. Nachdem wir noch ein Stück gelaufen sind, haben wir kehrt gemacht und in einem Strandcafé etwas gegessen. Wieder am Hotel haben wir uns für den Abend frisch gemacht und sind in einem kleinen, aber sehr netten und preisgünstigen Restaurant etwas essen gegangen.

8. Tag (08.12.2011):

Costa Calma Heute sollte Abreisetag sein. Also haben wir noch einmal ausgeschlafen und uns nach dem Frühstück an den Pool gesetzt und die Sonne genossen. Um 14 Uhr wurden wir dann vom TUI-Bus abgeholt – wie praktisch ein Pauschalurlaub sein kann. Nachdem wir alle weiteren Hotels des Ortes besucht hatten, ging es relativ zügig zum Flughafen in Puerto del Rosario. Dort angekommen gab es endlose Schlangen an den beiden Schaltern für die TUI-Flieger. Also haben wir uns auf eine lange Wartezeit eingestellt. Wobei es noch einen Schalter gab, an dem "Online Checkin – Bag Drop" stand. Nun hatte ich ja schon übers Handy eingecheckt, konnte jedoch die Boarding-Pässe nicht ausdrucken. Aber einen Versuch war es ja wert. Und siehe da, die Dame am Schalter meinte, das wäre alles kein Problem und wir waren zwei Minuten später schon in der Abflughalle. So hatten wir noch Zeit für einen kleinen Snack, bevor wir knapp vier Stunden später wieder in Düsseldorf waren. Nun bleibt nur noch die Frage, ob Pauschalurlaub etwas für uns ist. Vielleicht reicht es zu sagen, dass die nächsten Urlaube definitiv nicht pauschal gebucht werden…