Rome (19.06. – 20.06.2010)

1. Tag (19.06.2010):

Colosseum Früh aufstehen ist mal wieder angesagt, denn es soll nach Rom gehen. Von Düsseldorf sind wir um 7:45 Uhr in die italienische Hauptstadt zu einem Wochenend-Trip aufgebrochen. Gegen 10 Uhr waren wir schließlich angekommen und haben uns entschlossen, den einfachen Bus zum Bahnhof Termini zu nehmen. Irgendwie kam dieser dann doch nicht wie im Fahrplan vermerkt, worauf wir einen privaten Busshuttle für 15 EUR (inkl. Rückfahrt) genommen hatten. Da wir für eine Nacht quasi kein Gepäck hatten, haben wir uns direkt auf Erkundungstour durchs Forum Romanum begeben. Bei wunderschönem Sommerwetter hatten wir das meiste nach gut zwei Stunden erkundet. Da im Eintrittspreis fürs Forum Romanum auch das Kolosseum enthalten ist, haben wir uns entschlossen, letzteres auch noch anzugucken. Praktischerweise konnte wir an der gigantischen Schlange vorm Kolosseum vorbeilaufen und direkt ins Innnere der Arena. Nach einem Rundgang auf beiden Ebenen und ein paar Fotostopps später sind wir erstmal ins Hotel gefahren, um uns frisch zu machen. Vom Hotel ging es mit einem Gelati-Stopp (nur 2 Euro für zwei riesige Eiskugeln) über den Tiber zum Piazzo del Popolo, wo wir durch die Fussgängerzone bis zur Spanischen Treppe gelaufen sind. Genau rechtzeitig waren wir für das italienische Militärorchester, welches u.a. die italienische Nationalhymne dort gespielt hat. Zum Abendessen haben wir in einer Nebenstraße ein sehr nettes Restaurant entdeckt, wo wir natürlich italienisch – in diesem Fall Pizza – essen waren. Vorbei am völlig überfüllten Trevi-Brunnen sind wir zum Pantheon gelaufen. Da die Kirche leider schon geschlossen war, haben wir am Piazza Navona den Abend ausklingen lassen.

2. Tag (20.06.2010):

St. Peter's Basilica Nachdem wir die ganze Woche über früh aufgestanden sind, haben wir heute erstmal bis 10 Uhr geschlafen, um anschließend im Hotel zu frühstücken. Nach dem Checkout wollten wir uns den Petersdom anschauen, wo allerdings der Papst gerade eine Messe gehalten hatte. Also haben wir auf dem Petersplatz gewartet und wollten eigentlich nach dem Ende der Messe in den Dom. Beim Warten auf den Einlass hat es allerdings einen ordentlichen Regenschauer gegeben, so dass wir bis auf die Knochen nass waren. Praktischerweise hatten wir ja noch ein paar Wechselklamotten dabei, so dass wir uns umziehen konnten. Allerdings wollten wir uns dann nicht wieder in die Schlange anstellen, um beim nächsten Schauer den ganzen Tag in nassen Klamotten laufen zu müssen. Also haben wir uns mit der U-Bahn auf den Weg in die Stadt gemacht und dort erstmal eine Kleinigkeit zu Mittag gegessen. Kurz vor Beginn des Italien-Neuseeland WM-Spiels haben wir uns noch das Pantheon von innen angeschaut, bevor es dann mit dem Bus zurück zum Flughafen ging. Beim Checkin waren wir etwas verwundert über die Platzreihe (40), aber Air Berlin hat uns mit einem großen A330 zurück nach Düsseldorf geflogen, wo wir kurz vor Mitternacht wieder zuhause waren.

Morocco – Soak up some Sun (13.02. – 17.02.2010)

1. Tag (13.02.2010):

Manja & I Heute sollte ein denkwürdiger Tag werden. Vor ein paar Monaten haben wir bei Ryanair einen Flug nach Marokko gebucht. Somit sollte zumindest ich in den Genuß kommen, alle Kontinente in einem Reisepass zu vereinen. Zuvor mussten wir aber sehr früh aufstehen, da unser Flug schon um 07:00 Uhr von Weeze starten sollte. Nach knapp vier Stunden Flug sind wir in Agadir gelandet und mussten erst einmal die Einreiseformalitäten erledigen (schwierig wenn es nirgendwo einen Kugelschreiber zum Ausleihen gibt). Irgendwann hatten wir dann aber den Stempel im Reisepass und sind mit dem Taxi zum Hotel gefahren. Schon etwas älter und in zweiter Reihe zum Strand gelegen, waren die Zimmer nichts besonderes aber doch okay. Schließlich mussten wir dank der Einlösung meiner Flugmeilen auch nichts für die vier Tage im Hotel bezahlen. Nach einem kurzen Power Nap sind wir bei strahlendem Sonnenschein und gut 20 Grad zur Strandpromenade gelaufen und haben dort das erste Eis des Jahres gegessen. Danach haben wir uns den ganzen Nachmittag an der Promenade bzw. am Strand aufgehalten und haben am Abend das Essen im Hotel ausprobiert. Letzteres war im Hotelpreis inbegriffen und dementsprechend fade. Aber einem geschenkten Gaul schaut man ja bekanntlich nicht ins Maul.

2. Tag (14.02.2010):

Parasol Nachdem wir gestern zu einer unmenschlichen Zeit aufstehen mussten, konnten wir heute richtig ausschlafen und haben dementsprechend auch das Frühstück im Hotel verpasst. Auf dem Weg in die Stadt wurden wir genötigt ein paar Beutel Tee für ein paar Dirham zu kaufen. Trotz endloser Verhandlung sind wir immer noch der Meinung, einen „sehr guten“ Preis bezahlt zu haben. Anschließend sollte es aber endlich etwas zu essen geben. Also haben wir im Reiseführer nach einem netten Cafe gesucht und dies auch nicht weit entfernt gefunden. Nach einem großen Sandwich waren wir noch in der angeschlossenen Bäckerei, um für umgerechnet ein paar Cent sehr leckere Kuchenteile zu erstehen. Mit Kuchen bewaffnet sind wir runter zum Strand gelaufen und haben die recht lange Strandpromenade erkundet. Von dort ging es Richtung Souk, dem eigentlichen Markt Agadirs. Dort war entsprechend viel los und als Tourist muss man sich jeden Teppich, Schrank, Tee oder Gewürz erklären lassen (und am besten direkt kaufen). Mit dem Taxi sind wir zurück zum Hotel, um uns ein wenig zu erholen bevor es am Abend wieder ans Meer gehen sollte. Dort haben wir bei einem Italiener (nicht ganz marokkanisch) zu Abend gegessen.

3. Tag (15.02.2010):

Entrance To Jardim de Olhão Da es heute morgen geregnet hat, haben wir etwas länger geschlafen und das Frühstück im Hotel ausprobiert. Nachdem daraufhin die Sonne wieder zum Vorschein kam, sind zuerst in der Stadt zu einem sehr kleinen, schönen Park gelaufen. Von dort ging’s über unsere favorisierte Bäckerei zurück Richtung Meer. Die Promenade geht an einem Ende in die neu gebaute Marina über. Nachdem wir uns diese angeschaut haben, haben wir uns in einem Cafe zu Tee und Kaffee niedergelassen. Aufgrund eines Schauers haben wir dort dann auch ein bisschen mehr Zeit als erwartet verbracht. Zum Abendessen haben wir noch einmal das Hotel ausprobiert, aber da keine Besserung zu erkennen war, beschlossen, nicht mehr dort zu essen.

4. Tag (16.02.2010):

One Of The Rare Rainy Days Regen, Regen, Regen. In einer kurzen Regenpause haben wir uns dann vom Hotel in die Stadt aufgemacht. Auf der Suche nach einem offensichtlich sehr schönen Bistro/Cafe sind wir von einem Regenschauer überrascht worden. Trotz Regenschirm mussten wir uns erst einmal unterstellen. Nachdem der Regen wieder nachgelassen hat, haben wir uns auf die verzweifelte Suche nach dem Bistro gemacht. Als wir schon aufgegeben hatten (der merkwürdigen Straßenführung sei Dank) standen wir plötzlich vorm Cafe. Also schnell rein bevor es wieder angefangen hatte zu regnen. Ein Sandwich und ein paar Tee später ging’s von dort zurück zum Hotel. Am Abend wollten wir eigentlich marokkanisch essen gehen, wurden aber vom Regen überrascht und hatten die Wahl vor einem italienischen Restaurant zu warten oder einfach dort essen zu gehen. Nach einigen Minuten des Überlegens wurden wir durch den stärker werdenden Regen überzeugt, einfach noch einmal Pizza zu essen.

5. Tag (17.02.2010):

Nach einem kurzen Frühstück um 7:00 Uhr morgens im Hotel sind wir mit dem Taxi zum Flughafen gefahren. Dort angekommen hat es auch schließlich aufgehört zu regnen. Direkt zum Gate konnten wir allerdings nicht – entgegen der Ankündigung von Ryanair muss man trotz Web Checkin sich erst eine 3/4 Stunde am Schalter anstellen, um dort einen Stempel auf seinen Boarding Pass zu erhalten. Nachdem wir den hatten, hätten wir durch die Ausreisekontrolle gekonnt – wenn denn jemand zum Abstempeln des Reisepasses dagewesen wäre. Als nach 15 Minuten sich ein Grenzbeamter erbarmte, meinte dieser man müsse zuerst die Einreisekarte ausfüllen (das Problem mit dem fehlenden Kugelschreiber sollte uns hier wieder einholen). Sehr merkwürdig. Schließlich sind wir dann aber doch mit einer kleinen Verspätung Richtung Weeze gestartet, wo wir gegen 15:00 Uhr gelandet sind.

Aussie Reunion in Oslo (20.11. – 22.11.2009)

1. Tag (20.11.2009):

Dieses Wochenende sollte es zur jährlichen Aussie-Reunion gehen. Nach Hamburg war diesmal Oslo das Ziel, was Mitte November vielleicht nicht das naheliegendste Ziel ist. Nichtsdestotrotz ging es um 21 Uhr mit Norwegian Airlines von Düsseldorf in die norwegische Hauptstadt. Dort angekommen gab es die erste Überraschung: Fabienne und Bea waren schon da, die Fraktion aus München musste jedoch wegen eines Triebwerkbrandes wieder umdrehen und sollte erst nach Mitternacht landen. Also sind wir schon mal mit dem Zug in die Stadt gefahren und haben unser Zimmer im Hostel bezogen. Anschließend sind wir in eine Kneipe in der Umgebung gegangen, wo gegen 2 Uhr auch die Bruchpilotenfraktion eingetroffen ist. Da um 3 Uhr in Norwegen Sperrstunde ist, mussten wir ins Hostel umziehen und haben dort noch bis gegen 5 Uhr in alten Zeiten geschwelgt.

2. Tag (21.11.2009):

Group Picture Nach einer kurzen Nacht sind wir um 11 Uhr aufgestanden und haben uns erstmal im naheliegenden Supermarkt mit Frühstück versorgt und dabei festgestellt, dass nicht nur der Alkohol in Norwegen teuer ist. Anschließend sind wir durch die Innenstadt zum Wasser gelaufen und haben dort die neue Oper bewundert. Bei dem futuristischen Gebäude kann man über das Dach laufen und hat so einen super Ausblick auf die Bucht bzw. den Fjord. Als nächstes stand die Fußgängerzone „Johans gate“ auf dem Programm. Noch schnell ein paar Souvenirläden besucht, bevor wir kurz vorm Schloss wieder Richtung Wasser abgedreht sind. Dort gab’s den obligatorischen Fotostopp vorm Nobelpreishaus. Nachdem wir nun ein bisschen durchgefroren waren, sind wir eingekehrt und haben für 10 EUR eine Irish Hot Chocolate getrunken. Aufgewärmt sind wir danach direkt in ein Restaurant umgezogen und haben dort zu Abend gegessen. Da es noch recht früh am Abend war, sind wir zum Hostel zurückgegangen und haben dort etwas getrunken. Vor Mitternacht sind wir dann in die Innenstadt aufgebrochen, wo wir fast bis zur üblichen Sperrstunde geblieben sind.

3. Tag (22.11.2009):

Prehistoric Computer Checkout war 11 Uhr, also mussten wir etwas früher aufstehen. Zum Frühstück sind wir in ein nettes Bistro gefahren und haben es dort bis 14:30 Uhr ausgehalten. Anschließend haben wir unser Gepäck am Hostel eingesammelt und sind zum Bahnhof gefahren. Dort haben wir in einem Cafe einen Mann entdeckt, der doch tatsächlich seine Schreibmaschine (Vorgänger des Computers ;-)) aufgebaut hatte und dort wohl sein Lebenswerk zu Papier brachte. Gegen 16 Uhr waren wir am Flughafen, von wo ich eine Stunde später Richtung Düsseldorf gestartet bin.

USA (29.08. – 19.09.2009)

1. Tag (29.08.2009):

Golden Gate Bridge From The Plane USA wir kommen. Bevor wir allerdings ankommen sollten, stand uns noch ein Flug über London und Vancouver bevor. Um 5:30 Uhr ging es mit dem Bus zum Flughafen Düsseldorf und knapp drei Stunden später waren wir schon in London Heathrow. Nach einem Frühstück sind wir gegen 11 Uhr von dort mit Air Canada Richtung Vancouver gestartet. Der gut neun Stunden lange Flug verging eigentlich recht schnell – auch dank des fantastischen Ausblicks auf Grönland und dessen Gletscher. In Vancouver angekommen durften wir schon in die Vereinigten Staaten von Amerika einreisen und nach einem kurzen Flug sind wir am Domestic Terminal in San Francisco angekommen. Nach kurzer Suche hatten wir auch unseren Shuttle-Bus zum Crowne Plaza Hotel gefunden, wo wir die erste Nacht verbracht haben.

2. Tag (30.08.2009):

Richmond–San Rafael Bridge Dank der Zeitverschiebung mussten wir erst um 18 Uhr deutscher Zeit (9 Uhr kalifornischer Zeit) aufstehen. Vom Hotel ging es wieder zum Flughafen und von dort mit der Flughafenbahn zu den Autovermietstationen. Im Parkhaus angekommen durften wir uns einen der Wagen aussuchen, bei denen der Schlüssel steckte. Also haben wir einen SUV (Toyoto Highlander) genommen und sind Richtung San Francisco gefahren. Auf dem Weg haben wir gefrühstückt und gegen Mittag waren wir an der Golden Gate Bridge, wo wir feststellen mussten, dass die Brücke wie so oft in Nebel gehüllt war. Also sind wir direkt weiter nach Muir Woods. Der Park war am Sonntag recht überlaufen und so haben wir uns entschlossen, Richtung Yosemite National Park aufzubrechen. Kurz vor dem Ziel mussten wir feststellen, dass eine der zwei Straßen, die in den Park führen, wegen eines Feuers gesperrt waren. Also mussten wir umdrehen und einen Umweg fahren, um doch noch in den Park zu gelangen. Im Curry Village (dem Parkzentrum) angekommen, haben wir unser Zelt für die Nacht bezogen und unsere Lebensmittel brav in den bereitgestellten Bärenboxen verstaut. Wir wollten doch keinen nächtlichen Besuch bekommen. Anschließend haben wir noch etwas im Curry Village Pavillion zu Abend gegessen.

Route: San Francisco -> Golden Gate Bridge -> Yosemite N.P. (250 mi / 400 km)

3. Tag (31.08.2009):

Yosemite N.P. Valley Juchu, es gab keinen nächtlichen Bärenbesuch und unsere Essensvorräte sind auch noch unangetastet. Nach dem Aufstehen sind wir etwas frühstücken gegangen, bevor wir angefangen haben, den Nationalpark zu erkunden. Nachdem wir den Morgen durch das Tal gelaufen bzw. gefahren sind, sind wir Richtung nach Mariposa (ebenfalls im Nationalpark) gefahren. Dort haben wir einige schon sehr mächtige Redwood Trees bestaunt. Da die Straße immer noch wegen des Feuers gesperrt war, sind wir schon gegen 15 Uhr aufgebrochen, um noch auf der anderen Seite der Sierra Nevada den Mono Lake anzusteuern. Also wieder über den Umweg raus aus dem Park und Richtung Tioga Pass Road. Nachdem wir schon etliche Meilen in die Richtung gefahren sind, wurden wir vom Park Ranger gestoppt. Nun wäre auch die Tioga Pass Road aufgrund des Feuers gesperrt. Also mussten wir das ganze Stück wieder zurückfahren und über den weiter nördlich liegenden Sonora Pass fahren. Gut 3000 Meter ist der Pass hoch und oben konnten wir einen wunderschönen Sonnenuntergang beobachten. Leider mussten wir uns den Besuch des Mono Lakes schenken, da es schon stockfinster war. Also sind wir weiter Richtung Süden gefahren und in Mammoth Lakes in ein Motel gegangen.

Route: Yosemite N.P. -> Sonora Pass -> Mammoth Lakes (285 mi / 460 km)

4. Tag (01.09.2009):

Entrance To Death Valley N.P. Heute sind wir zum Frühstücken in ein sehr nettes Kaffee im Skiort Mammoth Lakes gegangen. Die zu den Bageln bestellten Pancakes waren eigentlich zuviel, aber wir hatten uns noch nicht an die amerikanischen Portionsgrößen gewöhnt. Anschließend haben wir noch ein paar Fotos vom Mammoth Mountain gemacht, bevor es wieder auf die Straße Richtung Süden ging. Erstes Ziel nach fast drei Stunden Fahrt war der Eingang zum Death Valley National Park. Dort haben wir natürlich einen Fotostopp eingelegt, genauso wie an einem Viewpoint mit Blick über das gesamte Tal. Bevor wir in Furnance Creek ein Eis gegessen haben, haben wir noch bei einigen Sanddünen angehalten und haben einen Wüstenspaziergang unternommen. Am Badwater Basin, dem tiefsten Punkt der USA, haben wir einen weiteren Stopp eingelegt. Dort war es auch entsprechend heiß und wir waren froh nach einigen Minuten wieder im Auto zu sein. Ohne längere Stopps sind wir dann bis nach Las Vegas gefahren, wo wir am frühen Abend angekommen sind. Für die drei Tage in Sin City hatten wir uns das Hotel “Monte Carlo” ausgesucht, welches im Gegensatz zu den anderen Themenhotels eher einen vornehmen Charme versprüht. Bevor wir das Hotel mit seinem großen Casino erkundet haben, haben wir im Food Court noch etwas gegessen.

Route: Mammoth Lakes -> Death Valley N.P. -> Las Vegas (365 mi / 590 km)

5. Tag (02.09.2009):

Paris At Night Zum Frühstück haben wir unser Hotel verlassen und sind ins Nachbarhotel New York New York gegangen, wo wir in einem “französischen” Café – nicht besonders gut – gefrühstückt haben. Anschließend haben wir die anderen Hotels in näherer Umgebung erkundet, u.a. das Excalibur und das Luxor. Von dort sind wir zurück bis zum Bellagio, wo wir uns die berühmten Wasserspiele angeschaut haben. Weiter ging’s auf unserer Erkundungstour zum Caesars Palace, wo wir bei der Cheesecake Factory sehr schön zu Mittag gegessen haben. Als letztes Hotel stand das Paris mit seinem Eiffelturm und Triumphbogen auf dem Plan. Nachdem wir wieder im Hotel waren und uns ein wenig ausgeruht hatten, ging’s am Abend wieder Richtung Bellagio, um den Strip und besonders die Wasserspiele bei Nacht zu erfahren. Anschließend waren wir bei uns im Hotel im Casino.

6. Tag (03.09.2009):

Gondola Inside The Venetian Diesmal haben wir uns das Frühstück geschenkt und sind direkt zur Fashion Mall gefahren. In dem recht großen Einkaufszentrum gibt es jede Menge Geschäfte und natürlich ganz amerikanisch einen Food Court, in dem wir etwas gegessen haben. Anschließend ging es zu Fuss auf die andere Seite des Strips ins sehr teure und sehr schicke Wynn Hotel. Im angrenzenden Venetian haben wir uns dann an den künstlichen Kanälen ein Eis gegönnt und beschlossen, dass das originale Venedig doch ein bisschen mehr Charme hat. Als wir zurückfahren wollten, mussten wir feststellen, dass das Parkhaus in der Fashion Mall doch sehr groß ist. So haben wir ein bisschen Zeit gebraucht den Toyota wiederzufinden. Nachdem wir uns für den Abend fertig gemacht haben, sind wir noch schnell in ein Internet-Cafe, um ein paar Unterkünfte für das kommende, lange Wochenende (Labour Day) vorzubuchen. Anschließend hatten wir einen Tisch in einem Steakhouse reserviert. Wie der Zufall so wollte, haben wir dann kurz vor unserer Ankunft noch einen 2-for-1-Gutschein für Cocktails bekommen. So fiel uns die Getränkewahl nicht schwer. Nach dem leckeren Essen sind wir ins Excalibur Hotel, wo wir Roulette gespielt haben. Ausbeute des Abends waren aber lediglich $16.

7. Tag (04.09.2009):

Downstream From Hoover Dam Heute morgen mussten wir Sin City wieder verlassen und zwar Richtung Osten zum Hoover Dam. Bevor wir die Stadt endgültig hinter uns gelassen haben, waren wir allerdings noch einkaufen. Im Supermarkt haben wir eine Kühlbox gefunden, die wir direkt mit einem Beutel Eis gefüllt haben, so dass wir in Zukunft immer kalte Getränke haben sollten. Gegen Mittag haben wir den Damm an der Grenze zu Arizona erreicht. In der Mittagshitze haben wir es dort allerdings nicht lange ausgehalten, so dass wir anschließend zum Lake Mead Recreational Area gefahren sind. Von dort sind wir entlang des Lake Mead, der durch den Hoover Dam aufgestaut wurde, bis zum Valley of Fire gefahren. Dort haben wir nur eine kleine Wanderung unternommen, bevor es auf die letzte Etappe des heutigen Tages nach Cedar City gehen sollte. Gegen 20 Uhr waren wir schließlich in der Metropole Cedar City und haben vor dem Schlafengehen noch etwas gegessen.

Route: Las Vegas -> Hoover Dam -> Lake Mead Recreational Area -> Cedar City (245 mi / 395 km)

8. Tag (05.09.2009):

Manja And I At The Amphitheater Nach dem Aufstehen sind wir auf direktem Wege Richtung Bryce Canyon National Park gefahren und haben unterwegs einen Frühstücksstopp eingelegt. Der Nationalpark selbst liegt auf einem schmalen Hochplateau auf 2.500 m, von dem es mehrere Aussichtspunkte in den Canyon gibt. Bis zum letzten Viewpoint sind es ungefähr 20 Meilen und auf dem Weg dorthin haben wir natürlich einige Zwischenstopps eingelegt. Vor dem Sonnenuntergang sind wir am Amphitheater in den Canyon abgestiegen. Durch eine Schlucht, die nur ein paar Meter breit ist, gelangt man auf einem Rundweg wieder zurück zum Ausgangspunkt. Dort haben wir den Sonnenuntergang genoßen, bevor wir in den 16 Meilen entfernten Ort Cannonville gefahren sind. Letzterer besteht eigentlich nur aus einem Motel und einer Ansammlung von Häusern, so dass wir zum Essen wieder ein Stück zurück nach Tropic fahren mussten.

Route: Cedar City -> Bryce Canyon N.P. (80 mi / 130 km)

9. Tag (06.09.2009):

Utah Landscape Aufbruch in Cannonville. Weiter auf der State Route 12 ging’s über den Capitol Reef State Park nach Moab. Die Route quer durch Utah ist auf jeden Fall der Interstate Route vorzuziehen, da man abwechslungsreich einerseits durch Wüste, andererseits durch Hochwälder auf 3.000 m fährt. Am frühen Abend haben wir Moab erreicht und sind in ein Motel am Ortseingang eingecheckt. Der Ort selbst besteht aus einer Hauptstraße, an der sich die Restaurants und Geschäfte aneinander reihen. Bevor wir am Abend Pizza gegessen haben, sind wir ein erstes Mal in den Arches National Park gefahren. Dort haben wir auf einem Felsvorsprung den wunderschönen Sonnenuntergang genossen und einige fantastische Bilder gemacht.

Route: Bryce Canyon N.P. -> Moab (270 mi / 435 km)

10. Tag (07.09.2009):

Delicate Arch Nachdem wir im Jailhouse Cafe etwas gefrühstückt hatten, haben wir unsere Kühlbox für den Besuch des Arches National Park bereit gemacht (= Eis gekauft). Anschließend sind wir in den nur wenige Meilen entfernten Nationalpark gefahren. Als erstes ging’s zum Aussichtspunkt, an dem wir am Vorabend den Sonnenuntergang bewundert haben. Beim nächsten Stopp konnten wir nach einer kleinen Wanderung gleich mehrere Felsbögen bestaunen: den Double Arch, die beiden Windows (North and South) sowie den Tower Arch. Am eindruckvollsten ist dabei das North Window, in welches man auch klettern kann. Von dort sieht man auf eine weite Ebene mit einer Bergkette im Hintergrund. Von dort ging’s vorbei an mehreren Viewpoints bis zum Ende des Parks (ca. 20 Meilen vom Eingang). Dort haben wir das Auto geparkt und uns auf den Weg zum Landscape Arch gemacht. Von allen Bögen hat dieser die längste Spannweite im Park. Dafür ist er aber auch nicht ganz so einfach zu erreichen – zumindest bei 40 Grad Celsius im Schatten (wobei es kaum Schatten gibt). Aufgrund der Temperaturen haben wir uns auch entschieden, von dort nicht zu anderen noch weiter entfernten Arches zu laufen. Stattdessen sind wir noch zum Viewpoint des wohl berühmtesten aller Bögen geklettert, dem Delicate Arch. Nachdem wir uns im Motel vom Staub des Parks befreit hatten, ging’s in die Stadt zum Abendessen.

11. Tag (08.09.2009):

Monument Valley Nach dem Aufstehen haben wir erstmal etwas in Moab gefrühstückt. Anschließend ging es zum obligatorischen, täglichen Eiskauf für unsere Kühlbox, bevor es Richtung Süden ging. Nach ein paar kürzeren Stopps (inklusive einem Burgeressen in Mexican Hat) haben wir das Monument Valley mit seinen berühmte Felsformationen erreicht. Nachdem wir $10 Eintritt bezahlt hatten, ging es auf die Schotter-/Sandpiste. Wer übrigens nicht mit dem eigenen Wagen fahren möchte, kann übrigens auch eine überteuerte Tour buchen und wird dann in einem offenen Wagen (Staubmaske nicht vergessen) durch den Park gefahren. Vom Visitor Center führt die Rundstrecke zuerst ein wenig ins Tal, von wo man einen sehr schönen Überblick über die Felsen hat. Nach ungefähr 10 km ist man wieder am Startpunkt, wo wir unsere Kameras für den Sonnenuntergang aufgebaut haben. Gerade am Abend fällt das Licht besonders gut für spektakuläre Aufnahmen. Mit den letzten Sonnenstrahlen sind wir Richtung Kayenta gefahren, wo wir eigentlich übernachten wollten. In der einzigen Stadt rund ums Monument Valley sollten die Übernachtungen allerdings astronomische Preise kosten. Also sind wir durchgestartet und ins 120 km entfernte Tuba City gefahren. Dort haben wir ein günstiges Motel (Greyhills Inn) quasi direkt in einer Highschool(!) gefunden.

Route: Moab -> Monument Valley -> Tuba City (240 mi / 385 km)

12. Tag (09.09.2009):

Historic Route 66 To Amboy Nachdem wir aus dem Greyhills Inn ausgecheckt sind, haben wir uns etwas verwundert die Augen gerieben. Hatten wir doch anscheinend tatsächlich in einer Schule übernachtet. An der Tankstelle haben wir uns ein paar Sachen fürs Frühstück gekauft und dann ging es Richtung Grand Canyon National Park. Gut 1,5 Stunden später standen wir schon am ersten Viewpoint des Nationalparks (Desert Point). Während wir am südlichen Rand des Canyons entlang gefahren sind, hat sich das Wetter erstmalig im Urlaub verschlechtert und es hat angefangen leicht zu regnen. Über Tuyasan haben wir den Grand Canyon National Park schließlich wieder verlassen und sind bei Williams auf den Interstate 40 Richtung Westen gefahren. In Kingman haben wir den Interstate wieder verlassen, um ein Stück der alten Route 66 zu fahren. Die sogenannte Historic Route führt hier über ein kleines Gebirge sowie die wie vor 150 Jahren aussehende Stadt Oatman. Nach gut einer Stunde Fahrt haben wir in Topock den Interstate bzw. die kalifornische Grenze erreicht. Von nun an sollte es bis zum Joshua Tree National Park durch die Mohave Wüste gehen. Über eine schnurgerade Straße ging es vom Interstate bis Amboy (einer mehr oder weniger verlassenen Kreuzung zweier Straßen) bis Twentynine Palms. Dort sind wir wohl falsch abgebogen, standen wir doch plötzlich vor einer Schranke, an der uns ein Soldat erklärte, wir könnten nicht auf die Twentynine Palms Marine Corps Base fahren. Also wieder umdrehen und nach gut 20 Minuten waren wir im Ort Joshua Tree. Dort haben wir angefangen uns eine Unterkunft zu suchen, fündig sind wir aber erst einen Ort weiter in Yucca Valley beim Motel Super 8 geworden.

Route: Tuba City -> Grand Canyon N.P. -> Yucca Valley (465 mi / 750 km)

13. Tag (10.09.2009):

Our Rental Car In The Joshua Tree N.P. Kostenloses Frühstück. Das haben wir uns natürlich nicht entgehen lassen, auch wenn es doch recht spartanisch war. Anschließend sind wir aus dem Motel ausgecheckt und Richtung Joshua Tree gefahren, um dort den gleichnamigen Nationalpark zu besuchen. Der Park selbst besteht hauptsächlich aus einer Straße, von der mehrere Wege zu diversen Aussichtspunkten abgehen. So sind wir zuerst zum Key View Point auf 1.500 m gefahren und haben uns die St Andreas Spalte sowie die Stadt Palm Springs von oben angeschaut. Anschließend ging es weiter auf durch den Park bis zum Cactus Garden, wo wir eine kleine Wanderung durch tausende, zum Teil mannshohe Kakteen gemacht haben. Die letzten 20 Meilen durch den Park waren dann nicht mehr so spannend und so sind wir direkt auf den Interstate 10 Richtung Los Angeles gefahren. Kurz hinter Palm Springs haben wir die ersten Vororte Los Angeles erreicht. Bis wir allerdings an Downtown L.A. vorbei waren und in Santa Monica angekommen waren, sollten es noch 70 Meilen sein. Da abends nur wenige reinfahren waren wir aber knapp 1,5 Stunden später am Pazifik. Von dort haben wir versucht, uns über den Sunset Blvd und den Santa Monica Blvd bis Hollywood durchzuschlagen. Für die letzten paar Meilen haben wir dann aber noch mal 1,5 Stunden gebraucht, da auf der Straße zum Teil nichts mehr ging. In Hollywood angekommen haben wir uns ein Hotel gesucht und sind anschließend zum Hollywood Blvd mit seinen hunderten Sternchen gelaufen. Nachdem wir etwas gegessen hatten, ging es noch zum Chinese Theatre mit den Hand- und Fussabdrücken diverser Stars. Eigentlich wollten wir uns auch die Sterne auf der anderen Seite des Boulevards anschauen, aber die Seite war für Filmaufnahmen (offensichtlich für Navy CSI) gesperrt. Anschließend sind wir noch in ein Internet-Cafe, um die nächsten Tage ein bisschen zu planen.

Route: Yucca Valley -> Joshua Tree N.P. -> Los Angeles (250 mi / 400 km)

14. Tag (11.09.2009):

The Famous Hollywood Sign Nach dem Aufstehen sind wir zum Hollywood Bvld gegangen und haben dort bei Starbucks gefrühstückt. Etwas spanisch kam uns der Mann mit der Sporttasche vor, der darin eine Filmkamera versteckt hatte und scheinbar die Leute auf dem Boulevard filmte. Etwas später haben wir einen Mann in Jogginganzug entdeckt, der wohl den Darsteller einer Slapstick-Komödie darstellte. Nach unserem zweiten Filmerlebnis sind wir mit dem Auto auf die Suche nach dem Hollywood-Schriftzug gegangen, den wir tatsächlich ein wenig später auch gefunden hatten. Anschließend ging’s zum Griffith Observatory, von dem man – wenn nicht gerade Smog vorherrscht – einen fantastischen Blick auf L.A. hat. Vom Observatory ging’s direkt nach Malibu, was sich bei näherer Betrachtung als Enttäuschung herausstellte. Es gibt weder den bekannten Baywatch-Strand noch überhaupt einen längeren Strand. Also wieder zurück ins Auto und nach Santa Monica. Dort gibt es nämlich DEN Strand und auch einen interessanten Pier, der quasi ein Freizeitpark ist. Nach dem schlechtesten Hot Dog der Welt sind wir aufgebrochen und Richtung Santa Barbara gefahren. Da im Ort selbst alles überlaufen war, haben wir ein Motel in Carpenteria angesteuert. In dem ganz netten Strandort haben wir in einer Pizzeria zu Abend gegessen.

Route: Los Angeles -> Santa Barbara (95 mi / 150 km)

15. Tag (12.09.2009):

St Barbara Mission Von Carpenteria sind wir als allererstes nach Santa Barbara gefahren und wollten gerade frühstücken gehen als der Parking Enforcement Officer uns darauf hinwies, dass wir falsch parken würden. Da hatten wir wohl irgendeine Bürgersteigfarbe nicht richtig interpretiert. Auf dem Bürgerbüroparkplatz sind wir doch fündig geworden und dort kann man am Wochenende kostenlos und zeitlich unbegrenzt parken. Etwas hungrig haben wir Starbucks einen Frühstücksbesuch abgestattet, bevor wir die Hauptstraße erkundet haben. Entlang der sehr netten Straße, die bis zum Pier führt, gibt es jede Menge Restaurants, Boutiquen und andere Geschäfte. Unterwegs sind wir noch der Hippie-Rentnertruppe begegnet, die versuchten den Weltfrieden zu proklamieren. Am St Barbara Pier angekommen, haben wir den Ausblick genoßen und festgestellt, dass wir mit dem strahlend blauen Himmel riesiges Glück hatten: um den Ort hingen nämlich an den Bergen überall die Nebelschwaden. Vom vielen Laufen müde und ausgehungert sind wir in ein mexikanisches Restaurant eingekehrt. Anschließend sind wir zur St Barbara Mission gefahren, eine der ältesten Missionen Kaliforniens. Von dort haben wir die Stadt verlassen und sind über den Pacific Coast Highway bis Pismo Beach gefahren. Wir glaubten im dortigen Motel 6 ein Zimmer gebucht zu haben, was sich als scheinbar falsch herausstellte. Die Managerin war so nett und hat uns rausgesucht, dass wir in Santa Maria (ein Ort vor Pismo Beach) ein Zimmer gebucht hatten. Wir haben uns dann entschieden doch erst in Pismo Eis zu essen und den traumhaften Sonnenuntergang über dem Pazifik vom Strand aus zu bestaunen. Nach einem kleinen Snack sind wir dann zurück nach Santa Maria in unser gebuchtes Motel gefahren.

Route: Santa Barbara -> Pismo Beach (95 mi / 150 km)

16. Tag (13.09.2009):

Pacific Coast Highway Unser Mietwagen macht ein wenig Ärger. Eine Warnleuchte, die sehr danach aussieht, dass ein Reifen zu wenig Druck hat, meldete sich. Also zur nächsten Tankstelle und den Reifendruck prüfen. Ein bisschen Luft nachfüllen und schon war die Leuchte wieder aus. Nach dem kurzen Schreck hatten wir erstmal Frühstück, bevor wir uns auf den berühmten PCH (Pacific Coast Highway) begeben haben. Von Pismo Beach bis Monterey sind es entlang der Küste knapp 150 Meilen, also ungefähr 240 km. Direkt zu Beginn haben wir bei einem Seelöwen-Aussichtspunkt angehalten, wo Hunderte der Tiere gerade am Strand lagen. Vorbei an Heart Castle (wo wir allerdings nicht gestoppt haben) ging es immer direkt entlang der wunderschönen Küste bis Big Sur, wo wir einen Getränkestopp eingelegt haben. In Carmel haben wir auf dem berühmten 17-Mile-Drive den wohl berühmtesten Baum Kaliforniens bestaunt: die einsame Zypresse. Trotz ein paar schöner Abschnitte ist der 17-Mile-Drive mit $10 doch ein wenig überteuert. Anschließend haben wir auf direktem Wege unser Motel bei Monterey angesteuert und sind nach dem Checkin direkt zur Canary Row in Monterey gefahren. Dort gibt es neben exklusiven Hotels auch ein paar gute und günstigere Möglichkeiten mit Blick aufs Meer Abend zu essen.

Route: Pismo Beach -> Monterey (170 mi / 275 km)

17. Tag (14.09.2009):

Sea Fog Nachdem wir heute ausgeschlafen hatten, sind wir an den Fisherman’s Wharf von Monterey gefahren und haben uns dort nach den Möglichkeiten, eine Whale Watching-Tour zu machen, erkundigt. Nach kurzer Suche hatten wir den nach unserer Meinung besten Anbieter und da die Tour erst um 14 Uhr starten sollte, haben wir noch etwas gegessen und ein paar Fotos am Anleger gemacht. Pünktlich um 14 Uhr sind wir bei strahlendem Sonnenschein aus dem Hafen ausgelaufen, vorbei an hunderten Seelöwen, die auf der Hafenmauer lagen. Kurze Zeit später verschwand jedoch das Segelboot vor uns völlig unvermittelt im Seenebel. Ein paar Minuten später waren auch wir mitten in der Suppe und konnten natürlich nicht Ausschau nach Walen halten. Während eines kurzen Nebellochs dachten wir einen Wal gesehen zu haben, der sich aber doch als Seehund herausstellte. Obwohl wir schon einige Zeit unterwegs waren, haben wir immer noch gehofft, einen Wal zu entdecken. Schließlich wurden am Morgen gleich Dutzende gesichtet. Als wir zu guter Letzt wieder mitten im Nebel waren, war die Hoffnung vollends verschwunden. Immerhin haben wir nach der Tour einen sogenannten Rain Check bekommen, d.h. wir könnten auf jeder weiteren Tour kostenlos mitfahren. Da uns der Gutschein nichts brachte, haben wir ihn an die nächstbesten Interessenten weiterverkauft. Immerhin haben wir so ein bisschen Geld wiederbekommen, wenn auch keinen einzigen Wal gesehen. Nach der Tour waren wir etwas zu Abendessen und haben den Sonnenuntergang in den Dünen genossen – zumindest solange bis Manja von einer etwas höheren Welle bis zu den Knien naß gemacht wurde.

18. Tag (15.09.2009):

North Tower Seen From Walkway San Francisco in greifbarer Nähe. Bevor wir allerdings in Monterey aufbrechen sollten, mussten wir uns von unserer liebgewonnen Kühlbox trennen. In San Francisco mussten wir nämlich unser Auto abgeben. Nach knapp zwei Stunden Fahrt waren wir in San Francisco und sind direkt zur Golden Gate Bridge durchgefahren. Wie der Zufall es so wollte, lag die Brücke wieder teilweise im Nebel. Trotzdem sind uns ein paar interessante Aufnahmen gelungen. Mit dem letzten Tropfen Benzin sind wir zur Autovermietung gefahren und nachdem wir dort unser Auto abgegeben haben, sind wir zum Hotel gelaufen. Nach dem Checkin haben wir uns erstmal ein Drei-Tages-Ticket für die öffentlichen Verkehrsmittel San Franciscos besorgt. Damit ausgestattet sind wir mit der Cable Car (was für ein Erlebnis) zum Hyde Pier gefahren. Von dort sind wir dann bis zum Pier 39 / Fisherman’s Wharf gelaufen, um uns mit zwei Freunden aus Deutschland, die zufällig zur selben Zeit in der Stadt waren, zu treffen. Da wir alle ein bisschen hungrig waren, haben wir am Fisherman’s Wharf etwas zu Abend gegessen und sind anschließend auf das ein oder andere Bier ins Hard Rock Cafe gegangen.

Route: Monterey -> San Francisco (135 mi / 220 km)

19. Tag (16.09.2009):

Transamerica Pyramid Heute haben wir erstmal ausgeschlafen, bevor wir uns zum Frühstück ins Sears Fine Foods direkt neben unserem Hotel begeben haben. Nach einem sehr guten Frühstück haben wir San Francisco zu Fuss erkundet. Gestartet sind wir am Eingang zu Chinatown (Dragon Gate). Anschließend haben wir einen Abstecher ins italienische Viertel gemacht, von wo wir den steilen Anstieg zum Coit Tower auf dem Telegraphic Hill begonnen haben. Vom Tower hat man einen sehr guten Überblick über Downtown San Francisco bis hin zur Golden Gate Bridge. Außerdem sieht man von oben deutlich wie steil einige Straßen sind. Nach einer guten halben Stunde auf dem Hügel sind wir Richtung Lombard St gelaufen. Leider mussten wir erst wieder ganz nach unten, bevor wir den Hügel zur Lombard St hochlaufen konnten. Irgendwie schien es auch, dass uns 95% aller Touristen entgegen kamen und eine der steilsten Straßen San Franciscos lieber runter statt hoch laufen wollten. Aber wie heißt es so schön: Think different. Oben angekommen haben wir die Cable Car zurück zum Hotel genommen und sind von dort anschließend auf Einkaufstour gegangen. Rund um den Union Square und die Market St gibt es jede Menge Möglichkeiten sein Geld auszugeben. Da die meisten Geschäfte gegen 20 bzw. 21 Uhr schließen, mussten wir Teil 2 unserer Shoppingtour auf den morgigen Tag verschieben. Stattdessen waren wir noch etwas essen und trinken.

20. Tag (17.09.2009):

I On Alcatraz Island Heute mussten wir richtig früh aufstehen, denn um 9 Uhr sollte schon unsere Fähre zur Gefängnisinsel Alcatraz gehen. Da die Insel tagsüber recht überlaufen ist, haben wir uns die allererste Fähre des Tages ausgesucht. Nach dem Aufstehen haben wir uns auf die Cable Car Richtung San Francisco Piers geschwungen. Dort angekommen waren es nur noch ein paar Meter bis zum Pier 33, auf denen wir uns Frühstück besorgt hatten. Um kurz nach 9 Uhr waren wir auf der Insel, die noch im alltäglichen Nebel lag. Also haben wir beschlossen, zuerst die Gebäude von innen zu besichtigen. Um ein wenig über die Geschichte Alcatraz zu erfahren, haben wir die sehr interessante Audiotour mitgemacht. Nach gut einer Stunde hatte sich auch der Nebel verzogen und wir haben die Insel einmal umrundet. Zu guter Letzt waren wir noch im Bookstore, wo ein ehemaliger Gefangener (Darwin E. Coon) sein Buch signiert hat. Natürlich haben wir auch eins gekauft. Nach der kurzen Fährüberfahrt waren wir gegen Mittag wieder zurück an Land und waren erstmal etwas bei In-N-Out Burger essen. Anschließend wollten wir mit der Cable Car wieder zurück Richtung Union Square fahren. Leider fuhren keine Cable Cars mehr, da die Drehscheibe, mit der die Cable Cars am Ende der Linie gedreht werden, defekt war. Also sind wir mit der Tram zurück und haben uns ein weiteres Mal ins Shoppingvergnügen gestürzt. Nach drei Stunden Shopping und anschließendem Abendessen mussten wir noch unsere Koffer packen, da es morgen Richtung Heimat gehen sollte.

21. Tag (18.09.2009):

Waiting For The Flight San Francisco-Calgary Aufbruchstimmung in San Francisco. Immmerhin konnten wir bis 9 Uhr schlafen, da wir unser Gepäck schon am Vorabend verstaut hatten. So sind wir gegen 10 Uhr aus dem Hotel ausgechecht. Mit dem BART (Bay Area Rapid Transit) sind wir in nur 30 Minuten am Flughafen gewesen und haben dort nach dem Checkin erstmal gefrühstückt. Kurz nach 13 Uhr ging unser Flieger nach Calgary. Bei traumhaften Wetter (die Golden Gate und die komplette Stadt waren ohne Nebel) sind wir um kurz nach 13 Uhr gestartet und gut zwei Stunden später in Calgary gelandet. Dort mussten wir unser Gepäck abholen und nach der Einreise direkt wieder abgeben. Als wir auf unseren Flieger nach London gewartet haben, haben wir ein bisschen Hunger bekommen und wollten uns einen letzten Burger kaufen. Terminal B ist in zwei Bereiche für Flüge in die Staaten und andere Ziele unterteilt. In ersteren Bereich kommt man leider nicht ohne Ticket in die USA rein. Und wie es der Zufall so wollte, befand sich dort ein Fast Food Restaurant, ein Starbucks usw. Bei uns hingegen gab es außer einem Fruchtsaftstand nicht viel. Also bin ich wieder raus und habe uns im öffentlichen Bereich des Flughafens zwei Burger geholt und bin mit denen durch die Sicherheitskontrolle. 😉 Mit leichter Verspätung ging es dann gegen 20 Uhr auf den Weg nach London, wo wir am Samstagmorgen um 11 Uhr angekommen sind.

22. Tag (19.09.2009):

Waiting For The Flight London-Düsseldorf Leider ging unser Flieger nach Düsseldorf erst gegen Abend, so dass wir – etwas übermüdet – fünf Stunden am Flughafen Heathrow verbringen mussten. Um 20 Uhr waren wir aber wieder in Düsseldorf, wo wir totmüde ins Bett gefallen sind.

Insgesamte Strecke (inkl. diverser Umwege): 3.500 mi / 5.630 km

Southern France (26.06. – 07.07.2009)

1. Tag (26.06.2009):

Frankreich wir kommen. Um 16:00 Uhr sind wir (Manja, Kathrin, Marc und ich) mit dem Auto Richtung Frankreich gestartet und nach unserem ersten Tankstopp in Luxemburg hat uns ein harnäckiger Stau um eine Stunde zurückgeworfen. Nach 1.200 km Fahrt haben wir dann aber doch um 3:30 Uhr unser Ziel Sanary s/mer erreicht und wir sind totmüde ins Bett gefallen.

2. Tag (27.06.2009):

Strahlend blauer Himmel und 30 Grad. Nachdem wir doch etwas länger geschlafen haben, sind wir nach einem ausgiebigen Frühstück erst einmal einkaufen gefahren. Danach ging es schnurstracks Richtung Winzer, wo wir 2 x 5l Rosé-Wein gekauft haben. Dieser musste zuhause natürlich erst einmal abgefüllt und verkorkt werden. Nach einer kurzen Kaffeepause haben wir uns der Reinigung des Pools gewidmet, so dass beim Abendessen schon das neue Wasser einlaufen konnte.

3. Tag (28.06.2009):

Es ist Sonntag und wir haben den Tag mit einem Frühstück auf der Terasse ganz entspannt begonnen. Anschließend sind wir in den Ort gefahren, wo wir den Markt und die Hafenpromenade erkundet haben. Am Nachmittag waren wir am Strand und zum Abend haben den Grill angeworfen.

4. Tag (29.06.2009):

St Tropez Nach dem Frühstück ging es Richtung Osten über Toulon in das weltberühmte und unverkennbare St Tropez. Selbstverständlich sind wir die Hafenpromenade abgelaufen, haben aber auch die kleinen Gassen des Ortes erkundet. Um einen besseren Blick auf die Stadt zu bekommen, sind wir einen kleinen Hügel hochgekraxelt, wo wir aufgrund der Mittagshitze es aber nicht lange ausgehalten haben. Bevor wir wieder aufgebrochen sind, haben wir noch ein sehr leckeres Eis am Hafen gegessen. Auf dem Rückweg sind wir am Meer entlang bis Le Lavandou gefahren, wo wir einen kleinen Stopp eingelegt haben. Wieder zurück in Sanary ging es erstmal in den Pool bevor wir uns dem Abendessen gewidmet haben.

5. Tag (30.06.2009):

Bougainvillea Es sollte wieder ein ganz relaxter Tag werden. Gefrühstück haben wir diesmal nicht auf der Terasse, sondern direkt am Strand. Danach sind wir in den Ort gelaufen und haben ein wenig Obst auf dem Markt gekauft. Nach einem Drink im Café waren wir wieder etwas hungrig, so dass wir uns Crêpes gegönnt haben. Wieder zuhause stand Pool und Sonnenbaden auf der Terasse auf dem Programm. Gegen 16 Uhr sind wir Richtung Sandstrand aufgebrochen und nach unserer Rückkehr haben wir uns zum Essen gehen in Bandol frisch gemacht. Dort hatten wir Pizza zum Abendessen und anschließend Cocktails.

6. Tag (01.07.2009):

The same procedure as every day: Wieder ein entspannter Tag, an dem wir uns nach dem Frühstück auf einen Drink in den Ort begeben haben. Nach einem Bummel durch die Gassen haben, sind wir wieder zurück nach Hause, wo wir erst einmal eine kleine Stärkung zu Mittag gegessen haben. Anschließend standen Faulenzen am Pool sowie Strand auf dem Programm.

7. Tag (02.07.2009):

Church in Fréjus Heute mussten wir etwas früher aufstehen, da wir einen Ausflug nach Fréjus machen wollten. Also haben wir uns ein paar Sachen für ein Picknick eingepackt und sind gegen 9 Uhr aufgebrochen. Unterwegs haben wir dann unseren Picknickstopp eingelegt und gegen 11 Uhr waren wir in Fréjus. Leider hatte die römische Arena bis 14 Uhr für Besichtigungen geschlossen, so dass wir zuerst die historische Altstadt erkundet haben. Pünktlich um 14 Uhr standen wir am Kassenhäuschen, um uns die alte römische Arena anzuschauen. Nach etwas mehr als einer halben Stunde waren wir wieder unterwegs und zwar Richtung St Raphaël. Dort haben wir einen kurzen McFlurry- sowie Besichtigungshalt eingelegt, bevor es weiter entlang der malerischen Küste nach Cannes ging. Da wir während des Staus genug Zeit hatten, die Croisette zu beobachten, brauchten wir keinen Parkplatz suchen, um anzuhalten. Über die Autobahn ging es zurück nach Sanary, wo wir den Abend bei Rosé-Wein auf der Terasse haben ausklingen lassen.

8. Tag (03.07.2009):

Nachdem wir gestern einen Ausflug gemacht hatten, sollten wir den heutigen Tag wieder ruhiger angehen. Nach einem gemütlichen Frühstück ging’s in den Ort und anschließend an den Strand. Am Abend haben wir den Grill angeworfen und allerlei leckere Dinge gegrillt.

9. Tag (04.07.2009):

Exploring the Mountains Heute haben wir uns getrennt. Während Marc und Katrin nach Cassis zur einer Bootstour durch die Calanques aufgebrochen sind, haben wir uns zum Frühstück in den Ort begeben und einen sehr leckeren Crêpe gegessen. Danach sind Manja und ich ins Hinterland gefahren, und zwar genauer ins Massif de la Sainte-Baume. Nach einer halben Stunde Fahrt waren wir völlig abgeschieden von jeglichem Trubel der Côte d’Azur. In einem Bergdorf haben wir ein Eis gegessen und etwas getrunken bevor es durch malerische Serpentinen wieder Richtung Küste ging. Auf dem Rückweg haben wir noch in Le Castellet, einem kleinen Dorf, das wunderschön auf einer Anhöhe gelegen ist, angehalten. Wieder zurück in Sanary haben wir im Ort etwas zu Abend gegessen und den allabendlichen Markt erkundet.

10. Tag (05.07.2009):

Direkt nach dem Frühstück sind wir mit dem Auto auf den nördlich von Toulon gelegenen Mont Faron hochgefahren. Von dem über 500 Meter hohen Berg hat man einen fantastischen Überblick über Toulon, den Militärhafen und das Umland. Wieder zurück in Sanary sind wir erst mal in den Pool und danach noch zum Strand gegangen.

Mont Faron

11. Tag (06.07.2009):

Manja and I Vorletzter Tag bevor wir wieder Richtung Deutschland starten müssen. Nach einem späten Frühstück hat es uns wieder nach Bandol zum Strand Renecros verschlagen, wo wir in der Bucht bei 27 Grad Wassertemperatur fast die ganze Zeit im Wasser waren. Wieder zurück in Sanary sollte es noch ein letztes Mal für diesen Urlaub in den Pool gehen bevor es ans Aufräumen und Packen gehen sollte. Gegen 20 Uhr waren wir mit allem fertig und sind in den Ort gefahren. Dort haben wir sehr lecker in einem Restaurant direkt hinter der Kirche gegessen. Anschließend gab es den obligatorischen Bummel über den Abendmarkt und selbstverständlich auch ein paar Drinks.

12. Tag (07.07.2009):

Alles hat ein Ende – leider. Um 7 Uhr sind wir aufgestanden und haben die Sachen ins Auto gepackt, um gegen 8:30 Uhr schon auf der Autobahn Richtung Norden zu sein. Noch unter südlicher Sonne haben wir einen Frühstücksstopp eingelegt und zu einem späten Mittagessen bzw. frühen Abendessen haben wir bei McDonald’s kurz vor Metz angehalten. Noch ein kurzer Tankstopp in Luxemburg und um 20:30 Uhr waren wir zurück in Düsseldorf.

Escape to Latvia (30.05. – 01.06.2009)

1. Tag (30.05.2009):

Blackhead's House Heute war früh aufstehen angesagt. Obwohl eigentlich war es sehr sehr früh. Um 6:30 Uhr ging nämlich schon unser Flug von Düsseldorf nach Riga. Wegen der Zeitverschiebung waren wir erst gegen 10:30 Uhr am Flughafen und haben einen öffentlichen Bus für 0,50 Lats (umgerechnet 0,70 Euro) in die Stadt genommen. Etwas später waren wir am Albert Hotel, wo wir bereits einchecken konnten. Da wir noch nichts gefrühstückt hatten, sind wir zu einem Cafe in der Nähe des Hotels gelaufen und haben dort ein recht günstiges Frühstück bzw. Mittagessen bekommen. Anschließend haben wir uns noch einmal für einen kurzer Mittagsschlaf aufs Ohr gelegt bevor wir Richtung Altstadt aufgebrochen sind. Bei strahlendem Sonnenschein haben wir einen Altstadtrungang gemacht und uns dann an den Fluss Daugava gesetzt. Den Abend haben wir am Domplatz mit einem Essen ausklingen lassen.

2. Tag (31.05.2009):

Manja & I Nach dem Frühstück haben wir uns wieder in die Altstadt begeben und auf einem der Plätze etwas getrunken. Auf dem Hinweg durften wir noch einer Anti-Krisen-Demo der lettischer Blondinen beiwohnen. Anschließend sind wir Richtung Hauptbahnhof gelaufen und glaubten ihn auch nach gut zehn Minuten gefunden zu haben: mehrere große Hallen, die wie ein Kopfbahnhof aussahen. Beim Öffnen der Türen stellten wir allerdings fest, dass es sich um Markthallen handelte. Also sind wir wieder raus und nach ein bisschen Suchen haben wir den doch gar nicht so weit entfernten Bahnhof gefunden. Kurze Zeit später saßen wir auch schon in einem Bummelzug an die Küste, genauer gesagt nach Jurmala. Aus mehreren Orten bestehend zieht sich dieser Ort über etliche Kilometer entlang des Golfes von Riga. Mittendrin sind wir ausgestiegen und zuerst über die Promenda geschlendert bevor wir zum Strand gegangen sind. sonntag und super Wetter bedeutete, dass quasi ganz Riga heute hier war und die Hartgesottenen sogar auch schwimmen waren. Etwas hungrig hat es uns wieder in der Ort gezogen und dort haben wir dann eine Kleinigkeit gegessen. Mit dem Zug ging es wieder zurück nach Riga, wo wir noch ein wenig die Altstadt erkundet haben bevor es uns in ein Burgerhouse zum Abendessen verschlagen hat. Da auf dem Domplatz wieder die Live-Band vom Vortag gespielt hat, haben wir dort ein weiteres Mal ein paar Drinks getrunken. Auf dem Rückweg zu unserem Hotel sind wir noch in die Skybar des höchsten Hotels Rigas einkehrt und hatten dort einen Cocktail.

3. Tag (01.06.2009):

The Powder Tower of Riga Das Wetter meint es gut mit uns. Immer noch strahlender Sonnenschein und bis zu 28 Grad. Nachdem wir noch im Hotel für unseren Flug online eingecheckt haben, sind wir in die Altstadt, um dort einfach nur das schöne Wetter zu genießen. Gegen 16 Uhr sind wir zurück zum Hotel, um unsere Koffer abzuholen und mit dem Bus Richtung Flughafen aufzubrechen. Gegen 17 Uhr waren wir auch schon am Flughafen, so dass wir noch knapp zwei Stunden bis zum Boarding unseres Fluges warten mussten. Aber besser zu früh als zu spät am Flughafen sein. Nach einem unspektakulären FLug über die Ostsee und Norddeutschlands waren wir dank Zeitverschiebung schon gegen 20:15 Uhr wieder zurück in Düsseldorf.

Early Summer at the Baltic Sea (21.05. – 24.05.2009)

1. Tag (21.05.2009):

Beach Chairs Juchu, ein verlängertes Wochenende. Vor einiger Zeit hatten wir – Manja und ich – beschlossen, an die Ostsee zu fahren. Um 9 Uhr sind wir von Düsseldorf gestartet und nach einer Frühstückspause in Münster und einem kleinen Stau bei Osnabrück haben wir Scharbeutz an der Ostsee am frühen Nachmittag erreicht. Nachdem wir unser Gepäck in unserer Unterkunft abgestellt hatten, sind wir zum Strand gegangen und haben Kaffee getrunken. Während wir im Cafe waren, ist ein Gewitter aufgezogen, so dass wir dort ein bisschen gefangen waren. Schließlich schien aber wieder die Sonne und wir sind zum Abendessen in den viel bekannteren Nachbarort Timmendorfer Strand gefahren.

2. Tag (22.05.2009):

Holstentor Nach dem Frühstück in unserer Pension sind wir zum Timmendorfer Strand gefahren und haben uns dort einen Strandkorb geliehen. Leider war trotz des super Wetters die Ostsee noch ein bisschen zu kalt zum Baden (13°C). Gegen Mittag sind wir in die Hansestadt Lübeck gefahren. Dort haben wir zuerst etwas zu Mittag gegessen und haben anschließend die Innenstadt erkundet. Zum Abschluss noch ein kurzer Shopping-Bummel durch die Geschäfte und am Abend waren wir wieder zurück in Scharbeutz.

3. Tag (23.05.2009):

Manja and I Wieder hat es uns nach dem Frühstück an den Timmendorfer Strand verschlagen, wo wir uns für den Vormittag einen Strandkorb gemietet haben. Zu Mittag gab’s dann Brathering und gegen 14 Uhr sind wir aufgebrochen, um das östliche Holstein zu erkunden. Zum Cafe waren wir in Hohe Wacht und nach einem Spaziergang am Strand sind wir über Scharbeutz wieder zurück zum Timmendorfer Strand gefahren, um dort in einem sehr schicken Club den Abend ausklingen zu lassen.

4. Tag (24.05.2009):

Weser in Bremen The same procedure as every day: auf zum Strand und Strandkorb mieten. Gegen 11:30 Uhr sind wir dann aber doch schon aufgebrochen, da wir uns noch Bremen anschauen und ein paar alte Freunde besuchen wollten. Leider hat es uns vor Hamburg erwischt und wir sind in einen 20 km Stau aufgrund einer Baustelle geraten. So waren wir erst gegen 16 Uhr in Bremen und haben uns direkt mit Manuel und Jacqueline (zwei Freunden, die ich in Australien kennen gelernt habe) getroffen. Wir haben uns anschließend zusammen die Bremer Innenstadt angeschaut. Nach einem Eis sind wir gegen 18:30 Uhr Richtung Düsseldorf gefahren, wo wir völlig staufrei um 21 Uhr angekommen sind. Alles in allem ein sehr entspannenter Kurztrip.

Lago di Garda (01.05. – 03.05.2009)

1. Tag (01.05.2009):

Lake Garda Lago di Garda – wir kommen. Durch den Maifeiertag hat sich ein kleines, aber feines verlängertes Wochenende ergeben, das wir dazu genutzt haben, um mit Ryanair nach Bergamo zu fliegen. Um 12:10 Uhr sind wir von Weeze Richtung Süden gestartet und waren schon zwei Stunden später auf der Autobahn zum Gardasee. Dort hatten wir vorab in Cassone, ca. 3 km von Malcesine entfernt, ein Hotel gebucht. Nach einer Essenspause auf dem Weg haben wir nach ein paar Staus unsere Unterkunft erreicht und unsere Zimmer mit Blick auf den Gardasee bezogen. Den Abend haben wir dann im recht kleinen Örtchen Cassone verbracht und dort direkt am See – natürlich italienisch – zu Abend gegessen.

2. Tag (02.05.2009):

Manja and I Nach dem Aufstehen haben wir erst einmal gefrühstück und sind anschließend mit dem Auto nach Malcesine gefahren. Von dort sind wir mit der unglaublich preiswerten Gondel (18 Euro) auf den Monte Baldo hoch gefahren. Von der Bergstation auf 1.760 m hat man einen überwältigenden Blick auf den gesamten Gardasee und die umliegenden Berge der Alpen. Da es in den vergangenen Wochen relativ kalt war, lag auf dem Berg noch recht viel Schnee. Nach einem Aufwärmgetränk in einer Hütte sind wir gegen Mittag wieder zurück ins Tal gefahren. Als nächstes stand eine Stärkung zu Mittag an und anschließend haben wir begonnen den kleinen, aber sehr schönen Ort Malcesine zu erkunden. Besichtigt haben wir natürlich auch das berühmte Castello Scaligero und sind bei 25 Grad im Schatten auf den Turm hochgeklettert. Danach war dann Zeit für ein echt italienisches Gelati. Bis zum Abendessen, das wir in einem Restaurant direkt am See in Malcesine hatten, sind Manja und ich nach Porto (ein weiterer kleiner Ort in der Nähe von Cassone) gefahren und haben uns dort am kleinen Strand gesonnt. Nach dem Abendessen waren wir noch in der einzigen Bar von Cassone und hatten einen Drink vor dem Schlafengehen.

3. Tag (03.05.2009):

Western Shore of Lake Garda 8 Uhr und schon beim Frühstück. Leider mussten wir recht früh raus, da wir anstatt direkt zurück zum Flughafen zu fahren, einmal um den See fahren wollten. Also ging’s um 9 Uhr über Malcesine und Riva auf die andere Seite des Sees. Dort haben wir einen kurzen Stopp in Limone gemacht und sind anschließend über Gardone zurück nach Bergamo gefahren. Etwas überpünktlich am Flughafen haben wir uns noch ein Panini gegönnt, bevor uns um 14:05 Uhr der Flieger zurück nach Weeze gebracht hat. Von dort waren wir nach einer knappen Autostunde wieder zurück in Düsseldorf.

Easter Break in Paris (10.04. – 13.04.2009)

1. Tag (10.04.2009):

Arc de Triomphe Vor ungefähr einem Monat haben wir beschlossen, das Osterwochenende in Paris zu verbringen. Damals gab es zwei Möglichkeiten günstig mit Air France zu fliegen: 7 Uhr morgens oder 13 Uhr mittags. Wohlüberlegt haben wir uns für letzteres entschieden und konnten so am Karfreitag ausschlafen. Nach einem kurzen Flug waren wir noch vor 15 Uhr in Paris – zumindest am Flughafen. Denn von dort bis zum Hotel im Viertel “La Défense” haben wir noch weitere 2,5 Stunden gebraucht. Das lag größtenteils daran, dass der Zug vom Flughafen in der Mitte vom Nichts einfach für eine halbe Stunde liegengeblieben ist. Im Hotel angekommen haben wir uns erst einmal frisch gemacht, bevor wir mit der Metro zum Triumphbogen gefahren sind. Von dort ging’s auf die Champs-Élysées bis um Place de la Concorde. Zum Abendessen haben wir uns einen Starbucks sowie ein echt französisches Baguette gegönnt.

2. Tag (11.04.2009):

Moulin Rouge Wir sind im Urlaub und nicht auf der Flucht. Also haben wir erst einmal ausgeschlafen und sind anschließend ins Viertel “Montmatre” gefahren. Ausgestiegen sind wir an der Metrostation “Abbesses”. Ausgeruht wie wir waren, haben wir sportlich die Treppen genommen, während die anderen auf den Aufzug gewartet haben. Was wir nicht wussten ist, dass “Abbesses” mit fast 40 Metern unter der Oberfläche eine der tiefste Metrostationen Paris ist. Nach etlichen Treppenstufen haben wir dann doch Licht am Ende des Tunnels gesehen und mussten direkt etwas frühstücken gehen. Also haben wir uns in einem kleinen Bistro niedergelassen und haben dort die französische Gelassenheit beim Warten aufs Essen kennen gelernt. Nach dem Essen haben wir das Künstlerviertel sowie die Kirche “Sacré-Coeur” erkundet. Leider war es doch recht voll, so dass man zum Teil kaum vorwärts kam. Durchs Montmatre-Viertel ging es vorbei am Maison Rose bis zur berühmte Moulin Rouge. Gegen Abend waren wir am Place de la Concorde sowie in den anliegenden Gärten bevor wir auf der Champs-Élysées etwas zu Abend gegessen haben.

3. Tag (12.04.2009):

Manja and I Nach dem Aufstehen sind wir am Ostersonntag zum neuen Bogen in “La Défense” gelaufen, um dort bei Starbucks zu frühstücken. Leider hatte dort alles geschlossen, so dass wir mit der Metro in die Stadt gefahren und ins Louvre-Museum gegangen sind. Wenn man die Eintrittskarten per Kreditkarte am Automaten kauft, spart man sich auch mindestens 30 Minuten Anstehen an den völlig überfüllten Kassen. Nach einem zweistündigen Rundgang haben wir selbstverständlich auch die Mona Lisa aufgesucht bevor wir das Museum wieder verlassen haben. Anschließend ging’s auf die Île de la Cité, wo wir ganz leicht überteuerte Softgetränke und etwas zu essen hatten. Nach einem Stopp an der berühmten Kirche “Notre-Dame” sind wir mit der U-Bahn zum Hôtel des Invalides gefahren und haben dort das schöne Wetter genoßen. Während wir auf dem Weg zum Jardin du Luxembourg waren, gab es eine kleine Überraschung: Laura und Alex – zwei Housemates aus Australien – riefen an und meinten, sie seien auch in Paris. Also haben wir uns zum Abendessen getroffen und bei der ein oder anderen Flasche Rotwein alte Zeiten aufleben lassen.

4. Tag (13.04.2009):

La Tour Eiffel Letzter Tag in Paris. Da unser Flug erst abends um 21 Uhr zurück nach Düsseldorf gehen sollte, hatten wir noch einen ganzen Tag in der wunderschönen Stadt. Auch das Wetter hat wie an den vergangenen drei Tagen wieder mitgespielt und wir hatten strahlend blauen Himmel. Zuerst haben wir versucht unser Gepäck am Gare du Nord bis zum Abend einzuschließen, was sich als kleine Herausforderung herausstellen sollte. Nach einem kleinen Mittagssnack sind wir mit der Bahn zum Tour Eiffel gefahren. Eigentlich wollten wir bis nach ganz oben fahren, allerdings waren die Schlangen doch sehr sehr lang. Vielleicht war es doch nicht die beste Idee am Ostermontag den Tour Eiffel hochzufahren. Aber was wäre ein Paris-Besuch ohne auf dem Tour Eiffel gewesen zu sein. Nach fast drei Stunden Warten waren wir endlich auf der zweiten Platform, von der man auch schon einen recht guten Überblick über Paris hat. Bevor wir unser Gepäck am Gare du Nord wieder abgeholt haben, haben wir uns noch – wie tausende anderer Franzosen und Touristen – auf die Rasenflächen des Champs du Mars gelegt. Mit dem Vorortzug ging es gegen 19 Uhr zum Flughafen und nach einer kleinen Flugverspätung waren wir um kurz 23 Uhr wieder zuhause in Düsseldorf.